Sallach, im Tal der Kleinen Laber

Schönstes Dorf in Niederbayern 2011

Pfarrgemeinde
 
Pfarrbüro:  
Öffnungszeiten Dienstags und Freitags 9.00 Uhr - 11.00 Uhr
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06. Januar 2012:
Verabschiedung landjähriger Ministanten
(Bericht: Helene Strasser)

Nach siebenjährigem Ministrantendienst wurden die drei Ministrantinnen Stefanie Brand, Lisa Kulzer und Regina Sprenger beim Vorabendgottesdienst am vergangenen Samstag in der Pfarrei Sallach verabschiedet. Im Rahmen dieses Gottesdienstes dankte Pfarrer Claus Jendrysik den drei jungen Frauen auch im Namen von Stadtpfarrer Ofenbeck und im Namen aller Pfarrangehörigen für ihren langjährigen treuen Dienst. „Wir wollen euch mit dieser Verabschiedung nicht aus der Kirche entlassen, sondern euch im Gebet auf euerem weiteren Glaubensweg begleiten“ versprach der Priester. Als Christen zu leben bedeute nicht, den Menschen nach dem Munde zu reden um „in“ zu sein, sondern es fordert vielmehr ein genaues Hinschauen und manchmal auch ein „gegen den Strom schwimmen“, gab er zu bedenken. Wenn es gelingt, den Glauben mit dem Leben in Einklang zu bringen und sich dabei frei zu fühlen, sei man auf dem richtigen Weg. Als symbolische Begleiter überreichte Pfarrer Jendrysik zusammen mit der Pfarrgemeinderatssprecherin Angela Kulzer und mit Oberministrant Bernhard Trost jeder ausscheidenden Ministrantin einen Schutzengel, einen Schlüsselanhänger und ein Buch. (Bild: Pfarrer Claus Jendrysik und PGR-Sprecherin Angela Kulzer mit der Ministrantengruppe und den ausscheidenden Ministrantinnen Regina Sprenger (2. R. links), Lisa Kulzer (3. R. links) und Stefanie Brand (letzte Reihe links)


 


06. Januar 2012:
Sternsinger 2012
(Bericht: Helene Strasser)
 

Beim feierlichen Gottesdienst am Fest der Erscheinung des Herrn in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Sallach, sandte Pfarrer Claus Jendysik nach der Segnung des Taufwassers, der Kreide und des Weihrauchs die Ministranten als Sternsinger aus. Danach zogen die in königliche Gewänder gekleideten Ministranten in drei Gruppen von Haus zu Haus, um den Bewohnern mit ihrem Segensspruch gute Wünsche für das neue Jahr auszusprechen und unter dem Motto der diesjährigen Sternsingeraktion „Klopft an Türen, pocht auf Rechte“ um eine Spende, dieses Jahr besonders für Not leidende Familien und Kinder in Nicaragua, zu bitten. Mit geweihter Kreide schrieben sie dabei die Zeichen „20 C+M+B 12“ (Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus) an die Haustüren.

 


02. Januar 2012:
Jahresschluss-, Neujahrsgottesdienst und Neujahrsempfang in der Pfarrei  

(Bericht: Helene Strasser)

In sehr inniger Weise konnte am Silvesterabend dank der von Pfarrer Claus Jendrysik sorgsam gewählten Texte und der von Kirchenchor und Instrumentalisten unter Leitung von Manfred Plomer dargebotenen festlichen Kirchenmusik der Jahresschlussgottesdienst gefeiert werden. Mit Dank, teils aber auch mit Schwermut legen wir alles Empfangene, Erlebte und Ertragene des Jahres 2011 in die Hand Gottes zurück betonte der Priester, der abwechselnd mit den Lektoren Brigitta Wild und Harald Stern alles zu bedenken gab, was jeden Einzelnen bewegte und belastete. Der am Abend des 1. Januar wieder sehr gut besuchte Neujahrsgottesdienst wurde von Familie Alois Plomer mit Oberbayerischer Volksmusik einfühlsam gestaltet. Dekan und Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, der diesen Festgottesdienst zelebrierte, wusste, dass viele mit  guten Vorsätzen ins Neue Jahr gehen. Andere dies aber ablehnen in dem Bewusstsein, die Vorsätze doch nicht halten zu können. Achtsam durch das Jahr zu gehen in Bezug auf Gott, in Bezug auf uns selbst und im Umgang mit Anderen, das sei das beste Vorhaben das Jahr hindurch, riet der Priester. Im Anschluss daran sprach er den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Pfarrei beim Neujahrsempfang im Pfarrheim nicht nur gute Wünsche aus. Der Pfarrherr dankte besonders seinen Mitbrüdern Pfarrer Claus Jendrysik, Kaplan Armin Maierhofer und BGR Pfarrer Josef Schmaißer für die Übernahme vieler Gottesdienste in Sallach und die jeweilige seelsorgende Gestaltung. Sein Dank galt aber auch allen, die in der Pfarrei die vielfältigsten Dienste – angefangen von den Ministranten, dem Sakristeidienst, den Lektoren und Kommunionhelfern bis zum Kirchenchor – erfüllen. Besonders dankte er auch den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates, allen voran PGR-Sprecherin Angela Kulzer, der Kirchenverwaltung, hier vor allem Kirchenpfleger Hans Bauer sowie den kirchlichen Verbänden wie Frauenbund, Landjugend und Männerkongregation mit ihren Vorsitzenden. Dank sprach er auch allen stillen Helferinnen und Helfern im Hintergrund aus und zeigte sich erfreut über die Bereitschaft von Helene Strasser, die seit kurzem als Kommunionhelferin auch denen in der Pfarrgemeinde immer wieder den Kommunionempfang zu Hause zu ermöglicht, die nicht mehr zur Kirche kommen können. Kirchenpfleger Hans Bauer schloss sich diesen Dankesworten an. Er sagte vor allem Stadtpfarrer Ofenbeck ein herzliches Vergelt’s Gott für seinen großartigen Einsatz, den er trotz seines umfangreichen Aufgaben- und Arbeitsfeldes auch für Sallach vollbringe. Dankbar sei er auch für die im letzten Jahr noch nicht absehbare Veränderung im Bewohnen des Pfarrhauses. In diesen Dank bezog er Pfarrer Jendrysik vor allem bezüglich der Seelsorgsmithilfe ein.  Nicole Daffner dankte als weitere Sprecherin der Kirchenverwaltung der Pfarrgemeinderatssprecherin Angela Kulzer, die das ganze Jahr über als Ansprechpartnerin und Bindeglied in vielerlei Belangen der Pfarrei im Einsatz sei. Der für sie vorgesehene Blumenstrauß werde ihr nach Hause gebracht, da sie aus familiären Gründen dieser Feierstunde nicht beiwohnen könne. Bei gemütlicher Unterhaltung konnte man anschließend mit gegenseitigen guten Wünschen auf das Neue Jahr anstoßen und sich die von den Frauen vorbereiteten Schmankerl schmecken lassen.
 

Stadtpfarrer Ofenbeck im Gespräch mit den KDFB-Frauen

 


13. November 2011:
Volkstrauertag und Ehrung der Ehejubilare
(Bericht: Helene Strasser)

Unter großer Beteiligung der gesamten Pfarrgemeinde und aller örtlichen Vereine mit  ihren Fahnenabordnungen bekundete die Dorfgemeinschaft von Sallach ihre Verbundenheit mit den Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege. Der Gedenkgottesdienst, den Stadtpfarrer und Dekan Josef Ofenbeck auch als Dankgottesdienst der Ehejubilare der Pfarrgemeinde zelebrierte, wurde vom Kirchenchor unter Leitung von Manfred Plomer mit Liedern aus der Waldlermesse und dem „Hohen Lied der Liebe“ beim Zwischengesang feierlich umrahmt. Nach dem Gedächtnisgottesdienst versammelte man sich am Kriegerdenkmal im Friedhof zum Libera und zur Gefallenenehrung. In seiner Gedenkansprache bezeichnete  Stadtrat Harald Stern den Volkstrauertag als Warnung vor verklärenden und falschen Geschichtsbildern.  Schon in seinen Begrüßungsworten zum Gedenkgottesdienst erinnerte Stadtpfarrer Josef Ofenbeck die Gläubigen an den Sinn des Volkstrauertages, indem er die Gläubigen dazu aufrief, sich zu erinnern an die Millionen Toten des 2. Weltkrieges, aber auch die Augen auf die Schreckensnachrichten der gegenwärtigen Kriege zu richten. Da der Gottesdienst gleichzeitig als Dankgottesdienst der Jubelehepaare der Pfarrei gedacht war, stellte der Geistliche das Gedicht „Der gestohlene Vater“  der zeitgenössischen Autorin Annegret Kronenberg in den Mittelpunkt seiner Predigt. Die Dichterin wurde 1939 in Gronau in Westfalen geboren. Schon in den ersten Kinderjahren wurde sie zur Halbwaise, da ihr Vater im Krieg gefallen war. In Erinnerung an dieses Schicksal entstand ihr Gedicht „Gestohlener Vater“, in dessen Verszeilen sie das Vaterland anklagt: „Du hast mir meinen Vater gestohlen. Nicht einmal ein Grab gab man ihm. - Keine Erinnerung.“ Gleichzeitig könne diese Frau, so der Geistliche im Hinblick auf die zweite Intention des Gottesdienstes, den heutigen Ehejubelpaaren ein hilfreiches Vorbild sein. „Auch in eurem Leben gab es sicher dunkle Zeiten, die es zu meistern galt, und immer wieder mussten Samenkörner des Friedens gestreut werden.“ Denn Gleiches erfahre man auch aus dem Lebenslauf der Schriftstellerin: „Neben Geschäft und Haushalt pflegte ich, mit kurzen Unterbrechungen, fast 20 Jahre lang pflegebedürftige Menschen, davon zehn Jahre lang meine beidseitig beinamputierte Mutter.“ Ebenso wie die Schicksale und Krankheiten dieser Menschen die die Schriftstellerin geformt haben und reifen ließen, sind sicher auch den Ehejubilaren „Talente“ zugewachsen und zugemutet worden, die prägten und Neues entstehen ließen, so der Priester.  Nach dem Segen für die Jubelpaare, lud er diese auch im Namen des Pfarrgemeinderates zu einer anschließenden Feierstunde ins Pfarrheim ein.Beim Gedenkakt am Ehrenmal bezeichnete Stadtrat Harald Stern in seiner Ansprache nach den Fürbittgebeten des Geistlichen den Volkstrauertag als mahnende Verpflichtung, als Tag gegen das Vergessen, vor allem aber auch als Warnung vor verklärenden und falschen Geschichtsbildern, wie sie von Neonazis und Rechtsradikalen ständig verbreitet werden. „Unser Gedenken an die Toten heute ist für uns deshalb auch Mahnung, aus der Vergangenheit Schlüsse zu ziehen und danach zu handeln. Bleiben wir mit den Opfern verbunden in der dauerhaften Verpflichtung für Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit“, lauteten seine eindringlichen Worte. Im Namen der politischen Gemeinde und der Dorfgemeinschaft von Sallach legte Harald Stern zusammen mit seinem Stadtratskollegen Wolfgang Bäuml ein Kranzgebinde am Ehrenmal nieder. Das Lied vom guten Kameraden, vorgetragen als Trompetensolo von Thomas Wild beendete die würdig gestaltete Gedenkfeier zum Volkstrauertag 2011. 


Die Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine, die gesangliche und instrumentale Gestaltung durch den Kirchenchor
und die Kranzniederlegung der örtlichen Stadträte (v. l.) Wolfgang Bäuml und Harald Stern gaben der Gedenkfeier am
Kriegerdenkmal mit den Fürbittgebeten von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck einen würdigen Rahmen.

 


02. Oktober 2011:
Erntedankfest
(Bericht: Helene Strasser)

Mit der neu gebundenen Erntekrone, einem großen Laib Brot und vielen Blumen sowie mit der reichhaltigen Obst- und Gemüseernte aus den Gärten und den vielfältigen Früchten der Felder schmückten die Mitglieder von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung den diesjährigen Altar für das Erntedankfest in Sallach. Mit diesem wunderbaren Anblick wurde den Kirchenbesuchern schon bewusst, welche Schätze die Natur schenkt und wie dankbar man dem Schöpfer für all diese Gaben sein kann. Dankbarkeit kam auch in den froh machenden Liedern zum Ausdruck, die von der SV-Band und vom Kirchenchor unter Gesamtleitung von Manfred Plomer gespielt und gesungen wurden und in die die Gläubigen gerne einstimmten. Pfarrer Claus Jendrysik, der den Festgottesdienst zelebrierte, fragte zu Beginn seiner Predigt: „Feiern wir Erntedank oder sind wir erntekrank?“ Angesichts der Erzeugerprobleme und der sich häufenden Lebensmittelskandale hört und liest man allerorts Klagen und Fragen, was man überhaupt noch bedenkenlos verzehren könne. Doch  statt zu klagen, sollten wir lieber verantwortlich mit der Schöpfung umgehen und dankbar sein. „Wer Gottes Gaben genießt und sich daran freut, ist in Gottes Liebe“, so der Priester. „Denn aus Verantwortung erwächst Dank und Freude“. Die Fürbitten waren mit einem Gabengang der Generationen verbunden. Dazu wurden von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus der Gemeinde ein Kuschelbär, ein Spiel, ein Schulbuch, ein Autoschlüssel, Werkzeug, die Sammelkörbchen sowie Brot und Wein zum Altar gebracht.. Brigitta Wild sprach dazu als Lektorin die besinnlichen Texte und Fürbitten. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Sing mit mir ein halleluja, sing mit mir ein Dankeschön“ fand der feierliche Gottesdienst seinen Abschluss.


Theres und Adolf Metzger bringen zur Gabenbereitung Brot und Wein zum wunderschön arrangierten Erntealtar


25. September 2011:
Nepomukbruderschaftsfest mit Prozession 
(Bericht: Helene Strasser)

Mit einem Festgottesdienst und der anschließenden Nepomukprozession, bei der die Pfarrangehörigen zeigten, dass sie zu ihrem Gauben stehen und das Vorbild des Heiligen Johannes von Nepomuk auch heute noch von Bedeutung ist, beging die Pfarrgemeinde Sallach am Sonntag das Fest der Johannes-Nepomuk-Bruderschaft. Der feierliche Kircheneinzug des Priesters, begleitet von allen Ministranten und das Beisein der Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine hob die besondere Bedeutung dieses Festtages hervor. Schon mit dem Eingangslied „Wer glaubt, ist nicht allein“, von Kirchenchor und Gemeinde kraftvoll gesungen, wurde die Gemeinschaft im Glauben besonders betont. In seiner Einführung bezeichnete Stadtpfarrer Josef Ofenbeck die Kirche als Botschafterin des Lebens. „Für uns als Glieder dieser Kirche ist es sehr wichtig, achtsam miteinander umzugehen“, betonte er. Eingehend auf das Evangelium stellte der Priester fest, dass auch unser Tun und Reden oft auseinander klaffen. Doch die Arbeit im Reich Gottes verlangt die Entscheidung für Vertrauen und Glauben. Der heilige Johann Nepomuk hat uns diesen Glauben unbeirrbar vorgelebt. Sein Zeugnis, auch in schweren Zeiten Christus treu zu bleiben und sich mit seinen Fähigkeiten für andere einzusetzen, vermag auch uns heute noch Vorbild zu sein. „Es ist nie zu spät, sich zu ändern und Gottes Willen zu tun“ ermunterte der Prediger. Der Kirchenchor unter Leitung von Manfred Plomer bereicherte diesen Gottesdienst mit erhebendem Gesang. In der Erneuerung des Bruderschaftsgelöbnisses wurde das Versprechen der Mitglieder bekräftigt, sich durch Gebet und gute Werke für die Schwachen und Kranken der Gemeinschaft einzusetzen. Nach der Prozession versammelte sich die Gemeinde noch mal im Gotteshaus, um im Lied „Großer Gott wir loben dich“ Gott zu preisen und nach dem Segen gestärkt nach Hause zu gehen.  

Viele Gläubige nahmen an der Nepomukprozession teil, bei der von Stadtpfarrer Josef   Ofenbeck das Reliquiar des Heiligen und von KLJB-Mitgliedern die Figur des heiligen Johannes von Nepomuk mit getragen wurden. Die Fahnenabordnungen der Vereine und die Träger der kirchlichen Begleitfahnen bekräftigten dabei das Zeichen des Glaubens.


24. Juli 2011:

Silbernes Priesterjubiläum gefeiert   

Dekan BGR Josef Ofenbeck 25 Jahre im Priesterdienst – Pfarrgemeinde Sallach feiert mit sympathischem Stadt- und Ortspfarrer

(Bericht: Angela Kulzer)

Viele Gläubige besuchten am Sonntag den Festgottesdienst zu Ehren des 25-jährigen Priesterjubiläums von Dekan Josef Ofenbeck in der St.Nikolaus-Kirche in Sallach. In einem kurzen Empfang brachten die Kindergarten- und Schulkinder dem Ortspfarrer ein Ständchen, ehe die Pfarrgemeinde zu einem Weißwurstessen lud. Mit einer großen Ministrantenschar zog Pfarrer Josef Ofenbeck in die Sallacher Pfarrkirche ein, um sein 25-jähriges Priesterjubiläum mit den Sallacher Katholiken zu feiern. Bei seiner Begrüßung nahm Pfarrer Ofenbeck Bezug auf das Eingangslied „Wir sitzen alle im einem Boot“, dankte den vielen Kirchbesuchern sowie den Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine  für ihr Mitfeiern und stellte fest, dass das Pfarr- und Dorfleben in Sallach voll intakt sei, was auch die Goldmedaille in Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ verdeutliche. Er beglückwünschte auch die Fünftklässler, denen Tags zuvor Domprobst W. Gegenfurtner das Sakrament der Firmung gespendet hatte. In seiner Predigt wies Ofenbeck darauf hin, das heutzutage die Fachqualifikation sowie soziale Kompetenzen, wie Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Interesse am Menschen wichtige Eckpfeiler für ein erfolgreiches Leben darstellen. Hierzu erinnerte er an die Geschichte von König Salomon. Diesen forderte Gott auf , eine Bitte zu äußern. Der König wünsche sich ein "hörendes Herz", um unterscheiden zu können, was gut und was böse sei. Ein hörendes Herz, das ist es, was er für seine Aufgabe, das Urteilen, brauche. Er wolle nicht alles aus sich selbst heraus entscheiden, nach Gesetzen, die König Salomon selber machte. Er wolle ein Herz, das auf Gottes Weisungen hört, ein Herz, das Gott sucht. Diese Bitte um ein hörendes Herz wurde Salomon erfüllt. Er galt als der weiseste unter den Königen, unter seiner Herrschaft gab es langen Frieden im Land. Obwohl König Salomon vor mehr als 3000 Jahren lebte, seien diese Eigenschaften eines erfolgreichen Menschen aktueller und wichtiger als je zuvor. Auch die Sallacher sollen die Nöte der Menschen erkennen und um ein hörendes Herz bitten. Ofenbeck beendete seine Ansprache mit dem Zitat von Antoine des Saint-Expery: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Die Ministranten übernahmen den Lektorendienst, wobei Oberministrant Bernhard Trost die Lesung vortrug und die einzelnen Minis ihrem „Chef“ in den Fürbitten persönliche Glückwünsche überbrachten. Der Kirchenchor und die SV-Band umrahmten den festlichen Gottesdienst abwechselnd mit Auszügen der Messe „Missa in Canone“ von Wolfram Menschick und mit neugeistlichen Liedern von der Romfahrt der Ministranten 2010, die auch Pfarrer Josef Ofenbeck begleitete. Nach dem Gottesdienst segnete der Geistliche die zahlreich am Kirchplatz abgestellten Fahrzeuge. Auch Plaketten vom Hl. Christopherus, dem Schutzpatron der Verkehrsteilnehmer, wurden zum Verkauf angeboten. Beim anschließenden Empfang vor dem neuen Pfarrheim wurde Josef Ofenbeck von den Sallacher Kindergarten- und Schulkindern mit dem Lied „Wir feiern heut ein Fest“ begrüßt. Kirchenpfleger Hans Bauer dankte dem Priester für die Übernahme der Sallacher Pfarrgemeinde, die nach dem plötzlichen Tod Pfarrer Mandls ohne Seelsorger dastand. „Wenn i mich a ned drum grissn hab!“, so Pfarrer Ofenbeck, dennoch übe er das Amt des Sallacher Ortspfarrers genauso gerne aus wie seine anderen Ämter. Zusammen mit der Sprecherin des Pfarrgemeinderates Angela Kulzer übergab Kirchenpfleger Bauer ein Geschenk der Pfarrei an den Seelsorger, verbunden mit dem Wunsch, auch weiterhin so fruchtbar und harmonisch zum Wohle der Sallacher Pfarrgemeinde zusammenarbeiten zu dürfen. Ein kurzer Sektempfang und ein Weißwurstessen im voll besetzten Pfarrheim, spendiert von der Pfarrgemeinde, bildeten einen harmonischen Abschluss der schlichten, aber festlichen Feierlichkeit zu Ehren von Pfarrer Josef Ofenbeck. Dafür wurden Spendenkörbchen zur Linderung der Flüchtlings- und Hungersnot in Somalia aufgestellt und von den Pfarrangehörigen gefüllt. Weitere Spenden können jederzeit bei der PGR-Sprecherin Angela Kulzer und im Pfarrbüro zu den bekannten Bürozeiten abgegeben werden.
 

Sallacher Kinder beim Ständchen-Singen für Dekan Josef Ofenbeck Kinder bei der Übergabe von selbstgepflückten Blumen an Dekan Josef Ofenbeck
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