Sallach an der Kleinen Laber

 

 

 

 

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18. Oktober 2018
„Laudato si“ - die Enzyklika von Papst Franziskus vorgestellt

(von Helene Strasser)

Zu einem Vortragsabend, bei dem die Theologin Beate Eichinger die Ökoenzyklika von Papst Franziskus mit dem Titel „Laudato si“ vorstellte, konnte Pfarrgemeinderatssprecherin Gertraud Eichinger am Donnerstagabend neben interessierten Pfarrangehörigen auch einige Zuhörer aus den Nachbarpfarreien im Gasthaus Hagn begrüßen. Besonders erfreut zeigte sie sich über die Anwesenheit von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und KEB-Geschäftsführer Theodor Speiseder. Ihr Anliegen sei es, den Menschen die Enzyklika „Laudato si“ mit dem Untertitel „Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ nahe zu bringen und sie zum Sehen – Urteilen und Handeln zu bewegen, betonte die Umweltbeauftragte der Diözese Regensburg zu Beginn ihrer Ausführungen. Bewusst habe Papst Franziskus seine Öko-Enzyklika 2015 vor dem Klimagipfel in Paris herausgegeben. Sie ist als Anstoß für nachhaltige Debatte sehr dialogorientiert an alle Menschen guten Willens gerichtet. Die Zerstörung der Erde, verknüpft mit sozialer Ungerechtigkeit und Armut war der Ausgangspunkt für diese Enzyklika. Sie fordert Ehrfurcht vor der Schöpfung und weltweite  soziale und ökologische Gerechtigkeit. „Laudato si“ beinhaltet scharfe Gesellschaftskritik, insbesondere bezüglich Macht- und Technikmissbrauch, rügt das Finanzwesen, zeigt deutliche Skepsis gegenüber den Gesetzen des Marktes und prangert dauerndes Wirtschaftswachstum und Konsumzwang an. Sie würdigt ausdrücklich die bisherigen Erfolge der weltweiten, außerkirchlichen Ökobewegung und ist Rückenstärkung für kirchliche Umweltarbeit. Sie fordert von der Politik Lobbyarbeit, um die Dringlichkeit zum Handeln zu bekräftigen. Leidenschaftlich ans Herz legt der Papst den Menschen eine Abkehr von der oberflächlichen und flüchtigen Wegwerfmentalität, die klimaschädigend und umweltzerstörend wirkt. Er zeigt die Dringlichkeit des Handelns in Bezug auf Ungerechtigkeit, Armut, Zerstörung der Erde und Verlogenheit des Wirtschaftssystems auf. Die eigene Würde bezeichnet Papst Franziskus als tiefste Motivation für ein Handeln in Liebe zur Verbreitung des Guten in der Gesellschaft. Er fordert Entschleunigung und Achtsamkeit sowie den Dialog der Religionen, der Wissenschaften und der Ökobewegungen und schließlich den Dialog aller miteinander. Die Themen der Enzyklika legte die Referentin ihren Zuhörern hoffnungsfroh ans Herz und ermutigte zur sensiblen Offenheit und zum Engagement. Mit einem Gebet für unsere Erde beschloss sie ihre Ausführungen und bekräftigte, dass diese Enzyklika Ermutigung, Bestärkung und Rückenwind ist für alle, die sich damit befassen. „Wir sollten in ihr keine mühsame Last sehen, sondern eine freudige Aufgabe“. KEB-Geschäftsführer Theodor Speiseder dankte Beate Eichinger für ihre begeisternde Einführung in die Enzyklika, die für eine kleine Gebühr als Büchlein zum ausführlichen Studium mitgenommen werden konnte. In Bezug auf die ökologischen Aspekte von „Laudato si“ ließ er seinen Namenskollegen, den Imker Theo Speiseder als Praktiker vor Ort in Bezug auf das Bienensterben zu Wort kommen.


(von links) Dekan und Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, Referentin Beate Eichinger, PGR-Sprecherin Gertraud Eichinger und KEB-Geschäftsführer Theodor Speiseder


08. September 2018
Ministrantenausflug

(von Helene Strasser)

Nachdem die großen Ministranten der Pfarrei Sallach gleich zu Beginn der Sommerferien an der großen Ministrantenwallfahrt nach Rom teilnehmen konnten, organisierten Pfarrgemeinderätin Claudia Guggenberger und die ehemalige PGR-Sprecherin Angela Kulzer  für die „Kleinen“ gegen Ferienende ebenfalls einen Jahresausflug. Dieser führte zur Minigolfanlage nach Neufahrn. Hier galt es für die meisten der Kinder, erste Erfahrungen mit Schläger und Golfball zu sammeln. Wenn der Ball auch oft nur schwer ins Loch fand, so machte es den Mädels und Jungs doch unglaublichen Spaß, sich durch die spannenden Hindernisse des Parcours zu arbeiten. Bevor die kleine Gruppe dann den Heimweg antrat, ging es noch zur Eisdiele, in der sich die Schleckermäuler einen leckeren Eisbecher aussuchen durften. Zu Hause angekommen, waren sich alle einig, dass dieser Tag zwar viel Geschick erforderte, jedoch auch so viel Spaß machte, dass er ein Gewinn für die Gemeinschaft in der Ministrantengruppe war.

 


31. Mai 2018
Fronleichnamsfest viel z.T dem Wetter zum Opfer

(von Helene Strasser)

Neben der Feier des Fronleichnamsfestes am Vormittag in Geiselhöring hatte Stadtpfarrer Josef Ofenbeck am frühen Abend des „Prangertages“ die selbe Feier nochmal in Sallach zu bewältigen. Schon auf dem Weg zur Pfarrkirche fragten sich die Gläubigen, ob die Fronleichnamsprozession wohl stattfinden kann, oder ob die am Himmel stehenden Gewitterwolken den Verbleib in der Pfarrkirche erfordern. Die Anlieger der Theklakapelle unter Federführung von Christina Wiesgrill und Claudia Guggenberger, sowie die Familien Anetseder, Knott/Beutlhauser und Wild hatten jedenfalls bei Hitze am Nachmittag schon die Altäre für die jeweiligen Evangeliums-Stationen aufgebaut und mit Blumen prächtig geschmückt. Blitze, Donner und dunkle Wolken ließen es jedoch nach dem Gottesdienst zu riskant erscheinen, die Prozession mit Fahnen, Laternen, der Nepomuk-Figur und dem Traghimmel durchzuführen. So fanden sich die großteils in Vereinstracht anwesenden Pfarrangehörigen damit ab, die Evangelien in der Kirche zu feiern. Da jedoch nach dem 3. Evangelium die Gewitterwolken weiter gezogen waren, verkündete Dekan  Ofenbeck, dass wenigstens das letzte Evangelium noch im Freien gefeiert werden soll. So formierte sich kurzerhand doch noch die Prozession, die dann beim Altar der Familie Knott Halt machte. Hier hatten die diesjährigen Firmlinge am Nachmittag mitgeholfen, den Blumenteppich vor den Altar unter den duftenden Lindenbäumen zu legen. Ebenso würdig wie zuvor in der Kirche wurden hier die Gebete und Fürbitten von den Lektorinnen Gertraud Eichinger und Brigitta Wild vorgetragen. Dekan Ofenbeck las die dazu vorgesehenen Evangelien und spendete jeweils mit der Monstranz den eucharistischen Segen. Die vom Kirchenchor und der Gemeinde gesungenen Lieder bekräftigten dabei die Worte der Predigt. „Die Monstranz zeigt: Jesus du bist in unserer Mitte und gehst alle Wege mit. Wir können an Jesus teil haben und ihn in uns wachsen lassen, so dass wir eine lebendige Monstranz sind.“ Am Ende versammelten sich die Gläubigen noch mal in der Pfarrkirche zum Te Deum, bei dem Glocken und Orgel zum kraftvoll gesungenen „Großer Gott wir loben dich“ erklangen.

 


 



24. und 25. Dezember 2017
Festliche Weihnachtsgottesdienste mit erstklassiger Kirchenmusik

(von Helene Strasser)

Mit festlichen Weihnachtsgottesdiensten wurde in der Pfarrei Sallach das Fest der Liebe, begangen. Mit meditativer Instrumentalmusik stimmte Chorleiter Manfred Plomer (Orgel) am Heiligen Abend zusammen mit Tochter Anna-Sophie (Geige), Marina Kutzi (Flöte) und Thomas Wild (Trompete) auf die um 18 Uhr beginnende Christmette ein. Diese wurde in diesem Jahr von Pfarrer Werner Maria Heß in der traditionell nur durch Kerzenlicht beleuchteten Pfarrkirche zelebriert und mit festlichen Weihnachtsliedern für Chor und Gemeinde gestaltet. Während die Kerzen der vielen Kirchenbesucher am Friedenslicht von Bethlehem entzündet werden konnten, erstrahlten die Altäre im Glanz des Weihnachtsschmuckes und der Christbäume. Das Christamt zum Hochfest der Geburt des Herrn am Montag, 25. Dezember, das ebenfalls vom Kirchenchor festlich gestaltet wurde, feierte Bischöflich Geistlicher Rat Josef Schmaißer mit der Gemeinde. In seiner Predigt erzählte er die Geschichte eines Hirten, der nach der Anbetung des neugeborenen Gottessohnes einen Strohhalm aus der Krippe mitgenommen hatte und weiterhin fest in der Hand hielt. Von den Anderen wurde er dafür ausgelacht, dass er so etwas Wertloses für wichtig hält. Doch in dieser Geschichte werde deutlich, dass für Gott nicht das  Strahlende und Beherrschende, sondern vor allem das Bescheidene und Unscheinbare wertvoll sei, so der Geistliche. Am zweiten Weihnachtstag, dem Fest des Heiligen Stephanus, feierte Pfarrer Werner Maria Heß am frühen Abend noch mal das Christamt im voll besetzten Gotteshaus. Hier brachte Chorleiter Manfred Plomer zusammen mit Chor und Orchester die Hirtenmesse von Pater Hugo Rernpöck, einem gebürtigen Sallacher, zur Aufführung. Den Instrumentalpart übernahmen Anna-Sophie Plomer und Lucie Berr, Violine, David Huml, Horn, Miriam Liebl, Cello, Johannes Stern, Kontrabass und an der Orgel spielte Christoph Liebl. Gesangssolistinnen waren Christine Beutlhauser und Elisabeth Plomer. Die erstklassige Orchestermusik, gepaart mit der Stimmharmonie der Chorsängerinnen und Sänger bildete somit den kirchenmusikalischen Höhepunkt der Festtage. Wie schon bei den vorhergehenden Weihnachtsgottesdiensten bildete den Abschluss dieses Festgottesdienstes das beliebte „Transeamus“ mit jubelnden Stimmen und Musikklängen.

 

 


24. September 2017
Nepumuk-Bruderschaftsfest
(von Helene Strasser)
 

Mit einem Festgottesdienst, zelebriert von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und schwungvoll mit neuem geistlichem Liedgut gestaltet von der Nikolaus-Combo und dem Kirchenchor unter Leitung von Manfred Plomer, beging die Pfarrgemeinde Sallach am Sonntag das Bruderschaftsfest zu Ehren des Heiligen Johannes von Nepomuk. Als „Brückenheiliger“, so Stadtpfarrer Ofenbeck in seiner Predigt, gelte dieser große Heilige nicht nur, weil er als Märtyrer in Prag von der Brücke in die Moldau gestürzt und ertränkt wurde, sondern vor allem auch, weil er sein Leben lang als Brückenbauer zwischen Gott und den Menschen gewirkt habe. Zu dieser Gottesdienstfeier gehörte auch die Erneuerung des Bruderschaftsgelöbnisses, in dem die Gläubigen versprachen, die Ehre Gottes und der Mitmenschen nicht zu verletzen und sich für Schwache und Kranke einzusetzen. Mit der anschließenden Nepomuk-Prozession durch die Dorfmitte bekundeten die Gläubigen, dass ihnen die Ideale des heiligen Johannes Nepomuk auch heute noch bedeutsam sind. Zum Abschluss versammelte sich die Gemeinde noch mal in der Pfarrkirche, um vereint mit dem Geläut aller Glocken „Großer Gott wir loben dich“ zu singen und den Segen des Priesters mit der Nepomuk-Monstranz zu empfangen.


15. Juni 2017
Fronleichnamsfest mit Gottesdienst und Prozession gefeiert

(von Helene Strasser)

Ebenso wie bei der Fahnenweihe vor einer Woche konnte in der Pfarrei Sallach das Fonleichnamsfest am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein begangen werden. Dem Festgottesdienst, den Stadtpfarrer Dekan Josef Ofenbeck in der wunderbar mit Blumen und Birkenbäumen geschmückten Pfarrkirche feierte, wohnten viele Gläubige bei. „In dem wir den lebendigen Leib des Herrn – so die Bedeutung des Wortes Fronleichnam – in der Monstranz durch unsere Straßen tragen, machen wir deutlich, dass Jesus, in unserer Mitte ist“.   erklärte Stadtpfarrer Ofenbeck. Jesus schenkt sich uns im Brot des Lebens. Diese zeitliche Speise bezeichnete er als eine Arznei der Unsterblichkeit, die vermag unser Leben zu verwandelt, zu stärken und zu heiligen.“ Auch bei der anschließenden farbenfrohen Prozession durch das Dorf wurde Jesus in den Gebeten und Betrachtungen als Begleiter, Wegweiser, Helfer und Mittler in allen Lebenssituationen angerufen und gepriesen. Die Familien Altweck/Wiesgrill, Anetseder, Knott/Beutlhauser und Wild hatten an der Theklakapelle, beziehungsweise in ihren Höfen die Altäre aufgebaut, geschmückt und davor wunderbare Blumenteppiche mit Glaubenssymbolen gelegt. PGR-Sprecherin Angela Kulzer führte die Prozession zusammen mit den Kreuz tragenden Ministranten an. Die jüngeren Kinder hatten Blütenkörbchen mitgebracht  und streuten diese als Zeichen der Verehrung auf dem Prozessionsweg aus. Ihnen folgten die Träger der Kirchen- und Nepomukfahnen, die Jugendlichen mit der Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk und die Mitglieder der örtlichen Vereine in ihren Vereinstrachten. Diese wurden von den jeweiligen Fahnenträgern angeführt. Der Kirchenchor sowie Vorbeterin Mathilde Aigner und das Kommunionkind Nina Wiesgrill begleiteten unmittelbar den Traghimmel unter dem Stadtpfarrer Ofenbeck die Monstranz trug. Bei den liturgischen Texten und Gesängen an den einzelnen Altären unterstützten die Lektorinnen Gertraud Eichinger und Brigitta Wild sowie der Kirchenchor unter Leitung von Manfred Plomer den Priester. Zum Abschluss zog man nochmal in das Gotteshaus ein, wo das Fronleichnamsfest mit dem kraftvoll von allen gesungenen „Großer Gott wir loben dich“ und dem eucharistischen Segen endete.
 
Thekla-Kapelle Anetseder-Hof
Knott-Hof Wild-Hof

 


16. April 2017
Ostereiersuchen im Pfarrgarten

(von Helene Strasser)

Mit Freude und Begeisterung konnten die Kinder in Sallach am Ostersonntag nach dem Festgottesdienst im Pfarrgarten Ostereier suchen. Dank der KLJB-Mitglieder, die schon zeitig am Morgen bunte Eier und Schokolade-Osterhasen in vielen Winkeln des Pfarrgartens  versteckt hatten, wurde jedes der Kinder schnell fündig und konnte nach kurzer Zeit den Eltern oder sonstigen Begleitern viele entdeckte Süßigkeiten präsentieren und mit nach Hause nehmen.


 


13. November 2016
Volkstrauertag
(von Helene Strasser)

Unter  Beteiligung  aller örtlichen Vereine mit ihren Fahnenträgern bekundete die Dorfgemeinschaft von Sallach ihre Verbundenheit mit den Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege. Der Gedenkgottes­dienst, den Stadtpfarrer Josef Ofenbeck aus Geiselhöring zelebrierte, wurde vom Kirchenchor mit Chorleiter Manfred Plomer an der Orgel  und Instrumentalisten Anna Sofie Plomer und David Huml musikalisch umrahmt. De­kan Josef Ofenbeck stellte einen Ausspruch des Dichters Erich Kästner „Die Menschen werden nicht gescheit“ an den Anfang seiner Predigt. Er begründete die Richtigkeit dieses Satzes mit der Tatsache, dass trotz der Millionen Toten in den beiden Weltkriegen auch seither bis in die Gegenwart überall auf der Welt gekämpft und gemordet wird und die Menschen­rechte mit Füßen getreten werden. Ständig schlägt der Terror willkürlich zu und er trifft Menschen wie uns.“ Doch der Geistliche sagte auch, dass Christen diesen Pessimismus in der Aussage von Erich Kästner eigentlich nicht teilen müssen, „denn als Christen glauben wir an einen Gott, dessen Wesen die Liebe ist und der seinen Geschöpfen die Fähigkeit geschenkt hat, zu lieben. Wer zu Christus hält, wer seiner Botschaft traut, der kann selbst Werkzeug des Friedens sein und anderen den Mut erhalten, dass  Gottes Liebe zum Menschen letztlich den Hass besiegen wird“, lauteten die Schlussworte seiner Predigt. Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Fahnenträger aller Ortsvereine, der Geistliche mit den Ministranten und viele Gottesdienstbesucher am Kriegerdenkmal zur Gedenkfeier. Nach dem Libera des Kirchenchors unter Leitung von Manfred Plomer  und den Fürbittgebeten von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck,  begann Stadtrat Franz Winter  seine Ansprache mit der Feststellung: „Friede und Freiheit sind die Grundlagen jeder menschenwürdigen Existenz. So haben wir, die wir seit 70 Jahren in Frieden leben konnten, Grund genug, den Volkstrauertag in Würde zu begehen. Wir gedenken heute der gefallenen Soldaten und der getöteten Zivilisten. Wir erinnern an die Männer und Frauen, die ihren Widerstand gegen die Diktatur mit ihrem Leben büßen mussten. Genau so gedenken wir der Opfer, die die Kämp­fe und Gewaltausbrüche unserer unmittelbaren Gegenwart gefordert haben und tagtäglich fordern. Der Volkstrauertag dient in besonderer Weise dazu, die Opfer der Gewalt vor dem Vergessen zu bewahren. Denn wenn niemand mehr an sie denkt, dann sind sie endgültig tot. Deshalb kommt dem Volkstrauertag nach wie vor ein hoher Stellenwert zu“, lauteten die Worte von Stadtrat Franz Winter. Im Namen der Stadt Geiselhöring und der Dorfbevölkerung von Sallach legte er als äußeres Zeichen des Gedenkens an alle Opfer der Kriege gemeinsam mit den früheren Stadträten Harald Stern und Otto Strasser einen Kranz nieder. Das Libera des Kirchenchors sowie das Lied vom guten Kameraden,  gespielt vom Hornisten David Huml, und die gemeinsam gesungene Nationalhymne gaben der Gedenkfeier einen würdigen Abschluss.



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