Aktueller
Pfarrbrief zum Download als PDF-Datei
06. Januar 2012:
Verabschiedung landjähriger Ministanten
(Bericht: Helene Strasser)
Nach siebenjährigem Ministrantendienst wurden die drei
Ministrantinnen Stefanie Brand, Lisa Kulzer und Regina Sprenger beim
Vorabendgottesdienst am vergangenen Samstag in der Pfarrei Sallach
verabschiedet. Im Rahmen dieses Gottesdienstes dankte Pfarrer Claus Jendrysik
den drei jungen Frauen auch im Namen von Stadtpfarrer Ofenbeck und im Namen
aller Pfarrangehörigen für ihren langjährigen treuen Dienst. „Wir wollen euch
mit dieser Verabschiedung nicht aus der Kirche entlassen, sondern euch im Gebet
auf euerem weiteren Glaubensweg begleiten“ versprach der Priester. Als Christen
zu leben bedeute nicht, den Menschen nach dem Munde zu reden um „in“ zu sein,
sondern es fordert vielmehr ein genaues Hinschauen und manchmal auch ein „gegen
den Strom schwimmen“, gab er zu bedenken. Wenn es gelingt, den Glauben mit dem
Leben in Einklang zu bringen und sich dabei frei zu fühlen, sei man auf dem
richtigen Weg. Als symbolische Begleiter überreichte Pfarrer Jendrysik zusammen
mit der Pfarrgemeinderatssprecherin Angela Kulzer und mit Oberministrant
Bernhard Trost jeder ausscheidenden Ministrantin einen Schutzengel, einen
Schlüsselanhänger und ein Buch. (Bild: Pfarrer Claus Jendrysik und
PGR-Sprecherin Angela Kulzer mit der Ministrantengruppe und den ausscheidenden
Ministrantinnen Regina Sprenger (2. R. links), Lisa Kulzer (3. R. links) und
Stefanie Brand (letzte Reihe links)

06. Januar 2012:
Sternsinger 2012
(Bericht: Helene Strasser)
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Beim feierlichen
Gottesdienst am Fest der Erscheinung des Herrn in der Pfarrkirche St.
Nikolaus in Sallach, sandte Pfarrer Claus Jendysik nach der Segnung des
Taufwassers, der Kreide und des Weihrauchs die Ministranten als
Sternsinger aus. Danach zogen die in königliche Gewänder gekleideten
Ministranten in drei Gruppen von Haus zu Haus, um den Bewohnern mit
ihrem Segensspruch gute Wünsche für das neue Jahr auszusprechen und
unter dem Motto der diesjährigen Sternsingeraktion „Klopft an Türen,
pocht auf Rechte“ um eine Spende, dieses Jahr besonders für Not leidende
Familien und Kinder in Nicaragua, zu bitten. Mit geweihter Kreide
schrieben sie dabei die Zeichen „20 C+M+B 12“ (Christus mansionem
benedicat – Christus segne dieses Haus) an die Haustüren. |
02. Januar 2012:
Jahresschluss-, Neujahrsgottesdienst und
Neujahrsempfang in der Pfarrei
(Bericht: Helene Strasser)
In sehr inniger Weise konnte am Silvesterabend dank der
von Pfarrer Claus Jendrysik sorgsam gewählten Texte und der von Kirchenchor und
Instrumentalisten unter Leitung von Manfred Plomer dargebotenen festlichen
Kirchenmusik der Jahresschlussgottesdienst gefeiert werden. Mit Dank, teils aber
auch mit Schwermut legen wir alles Empfangene, Erlebte und Ertragene des Jahres
2011 in die Hand Gottes zurück betonte der Priester, der abwechselnd mit den
Lektoren Brigitta Wild und Harald Stern alles zu bedenken gab, was jeden
Einzelnen bewegte und belastete. Der am Abend des 1. Januar wieder sehr gut
besuchte Neujahrsgottesdienst wurde von Familie Alois Plomer mit Oberbayerischer
Volksmusik einfühlsam gestaltet. Dekan und Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, der
diesen Festgottesdienst zelebrierte, wusste, dass viele mit guten Vorsätzen ins
Neue Jahr gehen. Andere dies aber ablehnen in dem Bewusstsein, die Vorsätze doch
nicht halten zu können. Achtsam durch das Jahr zu gehen in Bezug auf Gott, in
Bezug auf uns selbst und im Umgang mit Anderen, das sei das beste Vorhaben das
Jahr hindurch, riet der Priester. Im Anschluss daran sprach er den
ehrenamtlichen Mitarbeitern der Pfarrei beim Neujahrsempfang im Pfarrheim nicht
nur gute Wünsche aus. Der Pfarrherr dankte besonders seinen Mitbrüdern Pfarrer
Claus Jendrysik, Kaplan Armin Maierhofer und BGR Pfarrer Josef Schmaißer für die
Übernahme vieler Gottesdienste in Sallach und die jeweilige seelsorgende
Gestaltung. Sein Dank galt aber auch allen, die in der Pfarrei die
vielfältigsten Dienste – angefangen von den Ministranten, dem Sakristeidienst,
den Lektoren und Kommunionhelfern bis zum Kirchenchor – erfüllen. Besonders
dankte er auch den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates, allen voran
PGR-Sprecherin Angela Kulzer, der Kirchenverwaltung, hier vor allem
Kirchenpfleger Hans Bauer sowie den kirchlichen Verbänden wie Frauenbund,
Landjugend und Männerkongregation mit ihren Vorsitzenden. Dank sprach er auch
allen stillen Helferinnen und Helfern im Hintergrund aus und zeigte sich erfreut
über die Bereitschaft von Helene Strasser, die seit kurzem als Kommunionhelferin
auch denen in der Pfarrgemeinde immer wieder den Kommunionempfang zu Hause zu
ermöglicht, die nicht mehr zur Kirche kommen können. Kirchenpfleger Hans Bauer
schloss sich diesen Dankesworten an. Er sagte vor allem Stadtpfarrer Ofenbeck
ein herzliches Vergelt’s Gott für seinen großartigen Einsatz, den er trotz
seines umfangreichen Aufgaben- und Arbeitsfeldes auch für Sallach vollbringe.
Dankbar sei er auch für die im letzten Jahr noch nicht absehbare Veränderung im
Bewohnen des Pfarrhauses. In diesen Dank bezog er Pfarrer Jendrysik vor allem
bezüglich der Seelsorgsmithilfe ein. Nicole Daffner dankte als weitere
Sprecherin der Kirchenverwaltung der Pfarrgemeinderatssprecherin Angela Kulzer,
die das ganze Jahr über als Ansprechpartnerin und Bindeglied in vielerlei
Belangen der Pfarrei im Einsatz sei. Der für sie vorgesehene Blumenstrauß werde
ihr nach Hause gebracht, da sie aus familiären Gründen dieser Feierstunde nicht
beiwohnen könne. Bei gemütlicher Unterhaltung konnte man anschließend mit
gegenseitigen guten Wünschen auf das Neue Jahr anstoßen und sich die von den
Frauen vorbereiteten Schmankerl schmecken lassen.
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Stadtpfarrer Ofenbeck im Gespräch mit
den KDFB-Frauen |
13. November 2011:
Volkstrauertag und Ehrung der Ehejubilare
(Bericht: Helene Strasser)
Unter großer Beteiligung der gesamten Pfarrgemeinde und aller
örtlichen Vereine mit ihren Fahnenabordnungen bekundete die Dorfgemeinschaft
von Sallach ihre Verbundenheit mit den Gefallenen und Vermissten beider
Weltkriege. Der Gedenkgottesdienst, den Stadtpfarrer und Dekan Josef Ofenbeck
auch als Dankgottesdienst der Ehejubilare der Pfarrgemeinde zelebrierte, wurde
vom Kirchenchor unter Leitung von Manfred Plomer mit Liedern aus der
Waldlermesse und dem „Hohen Lied der Liebe“ beim Zwischengesang feierlich
umrahmt. Nach dem Gedächtnisgottesdienst versammelte man sich am Kriegerdenkmal
im Friedhof zum Libera und zur Gefallenenehrung. In seiner Gedenkansprache
bezeichnete Stadtrat Harald Stern den Volkstrauertag als Warnung vor
verklärenden und falschen Geschichtsbildern. Schon in seinen Begrüßungsworten
zum Gedenkgottesdienst erinnerte Stadtpfarrer Josef Ofenbeck die Gläubigen an
den Sinn des Volkstrauertages, indem er die Gläubigen dazu aufrief, sich zu
erinnern an die Millionen Toten des 2. Weltkrieges, aber auch die Augen auf die
Schreckensnachrichten der gegenwärtigen Kriege zu richten. Da der Gottesdienst
gleichzeitig als Dankgottesdienst der Jubelehepaare der Pfarrei gedacht war,
stellte der Geistliche das Gedicht „Der gestohlene Vater“ der zeitgenössischen
Autorin Annegret Kronenberg in den Mittelpunkt seiner Predigt. Die Dichterin
wurde 1939 in Gronau in Westfalen geboren. Schon in den ersten Kinderjahren
wurde sie zur Halbwaise, da ihr Vater im Krieg gefallen war. In Erinnerung an
dieses Schicksal entstand ihr Gedicht „Gestohlener Vater“, in dessen Verszeilen
sie das Vaterland anklagt: „Du
hast mir meinen Vater gestohlen. Nicht einmal ein Grab gab man ihm. - Keine
Erinnerung.“ Gleichzeitig könne diese Frau, so der Geistliche im Hinblick auf
die zweite Intention des Gottesdienstes, den heutigen Ehejubelpaaren ein
hilfreiches Vorbild sein. „Auch in eurem Leben gab es sicher dunkle Zeiten, die
es zu meistern galt, und immer wieder mussten Samenkörner des Friedens gestreut
werden.“ Denn Gleiches erfahre man auch aus dem Lebenslauf der Schriftstellerin:
„Neben Geschäft und Haushalt pflegte ich, mit
kurzen Unterbrechungen, fast 20 Jahre lang pflegebedürftige Menschen, davon zehn
Jahre lang meine beidseitig beinamputierte Mutter.“ Ebenso wie die Schicksale
und Krankheiten dieser Menschen die die Schriftstellerin geformt haben und
reifen ließen, sind sicher auch den Ehejubilaren „Talente“ zugewachsen und
zugemutet worden, die prägten und Neues entstehen ließen, so der Priester. Nach
dem Segen für die Jubelpaare, lud er diese auch im Namen des Pfarrgemeinderates
zu einer anschließenden Feierstunde ins Pfarrheim ein.Beim Gedenkakt am Ehrenmal
bezeichnete Stadtrat Harald Stern in seiner Ansprache nach den Fürbittgebeten
des Geistlichen den Volkstrauertag als mahnende Verpflichtung, als Tag gegen das
Vergessen, vor allem aber auch als Warnung vor verklärenden und falschen
Geschichtsbildern, wie sie von Neonazis und Rechtsradikalen ständig verbreitet
werden. „Unser Gedenken an die Toten heute ist für uns deshalb auch Mahnung, aus
der Vergangenheit Schlüsse zu ziehen und danach zu handeln. Bleiben wir mit den
Opfern verbunden in der dauerhaften Verpflichtung für Frieden, Freiheit,
Demokratie und Menschlichkeit“, lauteten seine eindringlichen Worte. Im Namen
der politischen Gemeinde und der Dorfgemeinschaft von Sallach legte Harald Stern
zusammen mit seinem Stadtratskollegen Wolfgang Bäuml ein Kranzgebinde am
Ehrenmal nieder. Das Lied vom guten Kameraden, vorgetragen als Trompetensolo von
Thomas Wild beendete die würdig gestaltete Gedenkfeier zum Volkstrauertag 2011.

Die Fahnenabordnungen der
örtlichen Vereine, die gesangliche und instrumentale Gestaltung durch den
Kirchenchor
und die Kranzniederlegung der örtlichen Stadträte (v. l.) Wolfgang Bäuml und
Harald Stern gaben der Gedenkfeier am
Kriegerdenkmal mit den Fürbittgebeten von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck einen
würdigen Rahmen.
02. Oktober 2011:
Erntedankfest
(Bericht: Helene Strasser)
Mit der neu gebundenen Erntekrone, einem großen Laib Brot und
vielen Blumen sowie mit der reichhaltigen Obst- und Gemüseernte aus den Gärten
und den vielfältigen Früchten der Felder schmückten die Mitglieder von
Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung den diesjährigen Altar für das
Erntedankfest in Sallach. Mit diesem wunderbaren Anblick wurde den
Kirchenbesuchern schon bewusst, welche Schätze die Natur schenkt und wie dankbar
man dem Schöpfer für all diese Gaben sein kann. Dankbarkeit kam auch in den froh
machenden Liedern zum Ausdruck, die von der SV-Band und vom Kirchenchor unter
Gesamtleitung von Manfred Plomer gespielt und gesungen wurden und in die die
Gläubigen gerne einstimmten. Pfarrer Claus Jendrysik, der den Festgottesdienst
zelebrierte, fragte zu Beginn seiner Predigt: „Feiern wir Erntedank oder sind
wir erntekrank?“ Angesichts der Erzeugerprobleme und der sich häufenden
Lebensmittelskandale hört und liest man allerorts Klagen und Fragen, was man
überhaupt noch bedenkenlos verzehren könne. Doch statt zu klagen, sollten wir
lieber verantwortlich mit der Schöpfung umgehen und dankbar sein. „Wer Gottes
Gaben genießt und sich daran freut, ist in Gottes Liebe“, so der Priester. „Denn
aus Verantwortung erwächst Dank und Freude“. Die Fürbitten waren mit einem
Gabengang der Generationen verbunden. Dazu wurden von Kindern, Jugendlichen und
Erwachsenen aus der Gemeinde ein Kuschelbär, ein Spiel, ein Schulbuch, ein
Autoschlüssel, Werkzeug, die Sammelkörbchen sowie Brot und Wein zum Altar
gebracht.. Brigitta Wild sprach dazu als Lektorin die besinnlichen Texte und
Fürbitten. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Sing mit mir ein halleluja, sing
mit mir ein Dankeschön“ fand der feierliche Gottesdienst seinen Abschluss.

Theres und Adolf Metzger
bringen zur Gabenbereitung Brot und Wein zum wunderschön arrangierten Erntealtar
25. September 2011:
Nepomukbruderschaftsfest mit
Prozession
(Bericht: Helene Strasser)
Mit einem Festgottesdienst und der anschließenden
Nepomukprozession, bei der die Pfarrangehörigen zeigten, dass sie zu ihrem
Gauben stehen und das Vorbild des Heiligen Johannes von Nepomuk auch heute noch
von Bedeutung ist, beging die Pfarrgemeinde Sallach am Sonntag das Fest der
Johannes-Nepomuk-Bruderschaft. Der feierliche Kircheneinzug des Priesters,
begleitet von allen Ministranten und das Beisein der Fahnenabordnungen der
örtlichen Vereine hob die besondere Bedeutung dieses Festtages hervor. Schon mit
dem Eingangslied „Wer glaubt, ist nicht allein“, von Kirchenchor und Gemeinde
kraftvoll gesungen, wurde die Gemeinschaft im Glauben besonders betont. In
seiner Einführung bezeichnete Stadtpfarrer Josef Ofenbeck die Kirche als
Botschafterin des Lebens. „Für uns als Glieder dieser Kirche ist es sehr
wichtig, achtsam miteinander umzugehen“, betonte er. Eingehend auf das
Evangelium stellte der Priester fest, dass auch unser Tun und Reden oft
auseinander klaffen. Doch die Arbeit im Reich Gottes verlangt die Entscheidung
für Vertrauen und Glauben. Der heilige Johann Nepomuk hat uns diesen Glauben
unbeirrbar vorgelebt. Sein Zeugnis, auch in schweren Zeiten Christus treu zu
bleiben und sich mit seinen Fähigkeiten für andere einzusetzen, vermag auch uns
heute noch Vorbild zu sein. „Es ist nie zu spät, sich zu ändern und Gottes
Willen zu tun“ ermunterte der Prediger. Der Kirchenchor unter Leitung von
Manfred Plomer bereicherte diesen Gottesdienst mit erhebendem Gesang. In der
Erneuerung des Bruderschaftsgelöbnisses wurde das Versprechen der Mitglieder
bekräftigt, sich durch Gebet und gute Werke für die Schwachen und Kranken der
Gemeinschaft einzusetzen. Nach der Prozession versammelte sich die Gemeinde noch
mal im Gotteshaus, um im Lied „Großer Gott wir loben dich“ Gott zu preisen und
nach dem Segen gestärkt nach Hause zu gehen.
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Viele Gläubige nahmen an der Nepomukprozession teil, bei
der von Stadtpfarrer Josef Ofenbeck das Reliquiar des Heiligen und von
KLJB-Mitgliedern die Figur des heiligen Johannes von Nepomuk mit
getragen wurden. Die Fahnenabordnungen der Vereine und die Träger der
kirchlichen Begleitfahnen bekräftigten dabei das Zeichen des Glaubens. |
24. Juli 2011:
Silbernes Priesterjubiläum
gefeiert
Dekan BGR Josef Ofenbeck 25 Jahre im Priesterdienst – Pfarrgemeinde Sallach
feiert mit sympathischem Stadt- und Ortspfarrer
(Bericht: Angela Kulzer)
Viele Gläubige besuchten
am Sonntag den Festgottesdienst zu Ehren des 25-jährigen Priesterjubiläums von
Dekan Josef Ofenbeck in der St.Nikolaus-Kirche in Sallach. In einem kurzen
Empfang brachten die Kindergarten- und Schulkinder dem Ortspfarrer ein
Ständchen, ehe die Pfarrgemeinde zu einem Weißwurstessen lud.
Mit einer großen Ministrantenschar zog Pfarrer Josef Ofenbeck in die Sallacher
Pfarrkirche ein, um sein 25-jähriges Priesterjubiläum mit den Sallacher
Katholiken
zu feiern. Bei seiner
Begrüßung nahm Pfarrer Ofenbeck Bezug auf das Eingangslied „Wir sitzen alle im
einem Boot“, dankte den vielen Kirchbesuchern sowie den Fahnenabordnungen der
örtlichen Vereine für ihr Mitfeiern und stellte fest, dass das Pfarr- und
Dorfleben in Sallach voll intakt sei, was auch die Goldmedaille in Wettbewerb
„Unser Dorf soll schöner werden“ verdeutliche. Er beglückwünschte auch die
Fünftklässler, denen Tags zuvor Domprobst W. Gegenfurtner das Sakrament der
Firmung gespendet hatte. In seiner Predigt wies
Ofenbeck darauf hin, das heutzutage die Fachqualifikation sowie soziale
Kompetenzen, wie Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Interesse am Menschen
wichtige Eckpfeiler für ein erfolgreiches Leben darstellen. Hierzu erinnerte er
an die Geschichte von König Salomon. Diesen forderte Gott auf , eine Bitte zu
äußern. Der König wünsche sich ein
"hörendes Herz", um unterscheiden zu können, was gut und was böse sei.
Ein hörendes Herz, das ist es, was er für seine Aufgabe, das Urteilen, brauche.
Er wolle nicht alles aus sich selbst heraus entscheiden, nach Gesetzen, die
König Salomon selber machte. Er wolle ein Herz, das auf Gottes Weisungen hört,
ein Herz, das Gott sucht. Diese Bitte um ein
hörendes Herz
wurde Salomon erfüllt. Er galt als der weiseste unter den Königen, unter seiner
Herrschaft gab es langen Frieden im Land. Obwohl König Salomon vor mehr als 3000
Jahren lebte, seien diese Eigenschaften eines erfolgreichen Menschen aktueller
und wichtiger als je zuvor. Auch die Sallacher sollen die Nöte der Menschen
erkennen und um ein hörendes Herz bitten. Ofenbeck beendete seine Ansprache mit
dem Zitat von Antoine des Saint-Expery: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das
Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Die Ministranten übernahmen den
Lektorendienst, wobei Oberministrant Bernhard Trost die Lesung vortrug und die
einzelnen Minis ihrem „Chef“ in den Fürbitten persönliche Glückwünsche
überbrachten. Der Kirchenchor und die SV-Band umrahmten den festlichen
Gottesdienst abwechselnd mit Auszügen der Messe „Missa in Canone“ von Wolfram
Menschick und mit neugeistlichen Liedern von der Romfahrt der Ministranten 2010,
die auch Pfarrer Josef Ofenbeck begleitete. Nach dem Gottesdienst segnete der
Geistliche die zahlreich am Kirchplatz abgestellten Fahrzeuge. Auch Plaketten
vom Hl. Christopherus, dem Schutzpatron der Verkehrsteilnehmer, wurden zum
Verkauf angeboten. Beim anschließenden Empfang vor dem neuen Pfarrheim wurde
Josef Ofenbeck von den Sallacher Kindergarten- und Schulkindern mit dem Lied
„Wir feiern heut ein Fest“ begrüßt. Kirchenpfleger Hans Bauer dankte dem
Priester für die Übernahme der Sallacher Pfarrgemeinde, die nach dem plötzlichen
Tod Pfarrer Mandls ohne Seelsorger dastand. „Wenn i mich a ned drum grissn
hab!“, so Pfarrer Ofenbeck, dennoch übe er das Amt des Sallacher Ortspfarrers
genauso gerne aus wie seine anderen Ämter. Zusammen mit der Sprecherin des
Pfarrgemeinderates Angela Kulzer übergab Kirchenpfleger Bauer ein Geschenk der
Pfarrei an den Seelsorger, verbunden mit dem Wunsch, auch weiterhin so fruchtbar
und harmonisch zum Wohle der Sallacher Pfarrgemeinde zusammenarbeiten zu dürfen.
Ein kurzer Sektempfang und ein Weißwurstessen im voll besetzten Pfarrheim,
spendiert von der Pfarrgemeinde, bildeten einen harmonischen Abschluss der
schlichten, aber festlichen Feierlichkeit zu Ehren von Pfarrer Josef Ofenbeck.
Dafür wurden Spendenkörbchen zur Linderung der Flüchtlings- und Hungersnot in
Somalia aufgestellt und von den Pfarrangehörigen gefüllt. Weitere Spenden können
jederzeit bei der PGR-Sprecherin Angela Kulzer und im Pfarrbüro zu den bekannten
Bürozeiten abgegeben werden.
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Sallacher Kinder beim Ständchen-Singen
für Dekan Josef Ofenbeck |
Kinder
bei der Übergabe von selbstgepflückten Blumen an Dekan Josef Ofenbeck |
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