10. Februar 2012:
Dorfgemeinschaft auf Informationsfahrt zum Bayerischen Landtag
(von Otto Strasser)
Jeder der 50 Teilnehmer an der Informationsfahrt zum Bayerischen
Landtag ins Maximilianeum war rundum begeistert. Stadtrat Hans Bauer hatte diese
Fahrt in Absprache mit MdL Josef Zellmeier aus Laberweinting bestens
organisiert. Um 10 Uhr erreichte man das Maximilianeum und wurde dort schon von
einer Dame des Besucherdienstes erwartet. Nach einer Filmvorführung über die
Geschichte des Maximilianeums und die Zusammensetzung des Bayerischen Landtags
wurden die Teilnehmer durch die wichtigsten Räume des Hauses geführt. Im großen
Sitzungssaal erfuhren sie durch MdL Josef Zellmeier aus Laberweinting und MdL
Jutta Widmann aus Landshut interessante Einzelheiten über die Arbeit eines
Abgeordneten und die derzeitige Zusammensetzung der im Landtag vertretenen
Fraktionen. Dabei entwickelte sich verständlicher Weise eine ausführliche
Diskussion über aktuelle Themen aus der Großgemeinde Geiselhöring. Anschließend
war die Besuchergruppe in der Kantine zu einem kostenlosen Mittagessen
eingeladen und durfte auch noch einen Auftritt der Kirchheimer Schäffler in der
großen Empfangshalle des Maximilianeums miterleben. Der Nachmittag wurde dann zu
einem ausgiebigen Stadtbummel in der Münchner Fußgängerzone genutzt. Die
ebenfalls an der Fahrt teilnehmenden Stadtratskollegen Harald Stern und Wolfgang
Bäuml bedankten sich im Namen aller Teilnehmer der Dorfgemeinschaft beim
Organisator Hans Bauer für diese interessante und abwechslungsreich gestaltete
Fahrt in die Bayerische Metropole.

07. Januar 2012:
Neujahrsanblasen
(von Helene Strasser)
Den
schönen Brauch, des Neujahrsanblasens, hat der junge Musiker Fonsi Weinzierl mit
seinen Musikerfreunden vor einigen Jahren in auch in Sallach eingeführt.
Die Burschen nennen sich nun die „Hirschlinger Musikanten“ und gaben sich
letztes Jahr sogar in Berlin ein musikalisches Stelldichein. Am Samstagvormittag
machten sich die acht jungen Musikanten aus Niederbayern/Oberpfalz auf, um den
Sallacher Dorfbewohnern mit ihrer zünftigen Blasmusik eine Freude zu bereiten
und ihnen ein gutes neues Jahr zu wünschen. Natürlich ernteten sie dafür nicht
nur begeisterten Applaus, sondern wurden hier und da auch mit hochprozentigen
Getränken oder einer sonstigen Stärkung belohnt und auch die Gemeinschaftskasse
klingelte zur rechten Zeit. Überrascht waren die Besucher der Vorabendmesse,
dass die zünftige Musikgruppe nach dem Gottesdienst noch immer unterwegs war. Am
Kirchplatz spielte sie zum Abschluss ihrer Neujahrstour noch ein Musik-Potpourri
und konnte dafür als Dank den kräftigen Applaus der erfreuten Zuhörerschar
ernten.

25.
November 2011:
Preisverleihung
„Unser Dorf
hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“
Siegerehrung im Bezirksentscheid beim Dörferwettbewerb in Teisnach
(von Helene Strasser)
Froh gestimmt machten sich am Freitagmittag mehr als 50 Sallacher
auf den Weg nach Teisnach im Landkreis Regen, wo die große Abschlussfeier im
Bezirksentscheid des 24. Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll
schöner werden“ stattfand. In der großen Mehrzweckhalle des Marktes Teisnach
wurde die Verleihung der Siegerpreise durch Staatsminister Helmut Brunner,
Regierungspräsident Heinz Grunwald, Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein und
Leitendem Landwirtschaftsdirektor Reinhard Kindler, dem Vorsitzenden der
Beurteilungskommisson Niederbayerns vorgenommen. Sie wurde mit gesanglichen und
instrumentalen Beiträgen der Familienmusik Gindl aus Nöham, der Nußbecka
Grashupfa aus Altnußberg, des Sallacher Kirchenchors und der Original
Altnußberger Musikanten, sowie einem Sketch der Theatergruppe Ottmaring-Nindorf
abwechslungsreich und niveauvoll gestaltet. Mitarbeiter des Gartenbauzentrums
Bayern Süd-Ost zeichneten für die Präsentation der 13 niederbayerischen
Siegerdörfer, die Bronze, Silber oder Gold gewonnen hatten, mit aussagekräftigen
Bildern und ausführlichen Beschreibungen verantwortlich. Der 1961 ins Leben
gerufene Dorfwettbewerb sei auch heute noch ein Wettbewerb der Ideen, wodurch
es gelinge, Anreize für den Bürger zu schaffen, ihren Lebensraum aktiv
mitzugestalten. Er müsse zukünftig aber noch mehr nach den Interessen und
Bedürfnissen der Bürger ausgerichtet werden, damit er wieder größere Akzeptanz
erfahre. Hoch gestecktes Ziel sei es unbestritten, so die Sprecher, dass durch
ihn Lebensfreude und Lebensqualität für die Menschen auf dem Lande spürbar
bleibe, insbesondere aber die Verwurzelung und das Heimatgefühl gerade der
jungen Menschen gestärkt werde. Der Erfolg dieses fast 50 Jahre alten
Wettbewerbes gründe auf dem Wir-Gefühl verantwortungsbewusster Bürger, der
sachkompetenten Hilfe und Beratung durch die Fachberater der Landkreise und dem
Organisationstalent der Gartenbauvereine wie der vielen anderen dörflichen
Gemeinschaften, so war in allen Grußworten und Ansprachen zu vernehmen. Dieser
Zusammenhalt präsentierte sich auch in der Anwesenheit zweier
Landtagsabgeordneter, einer Reihe von Bezirksräten und mehrerer Landräte. In
ihren Grußworten lobten die 1. Bürgermeisterin des Marktes Teisnach, Rita Röhrl,
und der amtierende Landrat des Landkreises Regen, Willi Killinger, die
zukunftsweisende Bedeutung des Wettbewerbs für den Fortbestand der ländlichen
Gemeinden. Selbstverständlich waren die Mitglieder der Bewertungskommissionen,
alle Bürgermeister der Preisträger und die Kreisfachberater der
niederbayerischen Landkreise in der Festveranstaltung anwesend. Die
mitgereisten Teilnehmer der Sallacher Abordnung verfolgten mit Interesse die
verbale und bildliche Präsentation und Würdigung ihres Dorfes, wie sie von den
Mitarbeitern des Gartenbauzentrums Bayern Süd-Ost dargestellt wurde. Darin wurde
Sallach als typisches Straßenangerdorf mit seinen am zentralen Bachlauf
giebelständig aufgereihten Langhäusern und einem sich um die Kirche St. Nikolaus
weitenden Anger vorgestellt. Weiter hieß es: „Das neue Pfarrheim überzeugt durch
seine zurückhaltende , knappe Archtitektursprache, die keinerlei Konkurrenz zur
benachbarten Kirche aufkommen lässt.“ Vor allem aber beeindruckte die
außerordentlich gut funktionierende Dorfgemeinschaft, in der sowohl kirchliche
Einrichtungen wie auch die dörflichen Vereine viel ehrenamtliches Engagement zur
Prägung des sozialen und kulturellen Lebens im Dorf beitragen. Stellvertretend
für die Ortsvereine wurde dabei der Sportverein erwähnt: „In 20 000 freiwilligen
Arbeitsstunden haben die Mitglieder ein Vereinsheim errichtet, das viele Gruppen
beherbergen kann.“ Beeindruckt haben auch die vielen blühenden Gärten, die mit
ihren naturnahen Elementen dorfgerecht gestaltet sind. Natürlich wurde bei der
Würdigung das anlässlich der großen 1000-Jahrfeier eigens getextete Sallacher
Lied nicht vergessen, mit dem die Jury beeindruckend begrüßt worden war. Dieses
Lob war für den Sallacher Kirchenchor und seinen Chorleiter, Manfred Plomer,
Grund genug, in der stimmungsvoll geschmückten Festhalle Teisnach sein
Jubiläumslied „1000 Jahre ist unser Sallach alt“ mit Unterstützung aller
mitgereisten Sallacher nochmals erschallen zu lassen. Neben der Goldmedaille,
die in Form einer golden gerahmten Urkunde und eines stimmig gestalteten Reliefs
durch Staatsminister Helmut Brunner und Regierungspräsident Heinz Grunwald an
Bürgermeister Bernhard Krempl und OGV-Vorsitzende Waltraud Korber überreicht
wurden, erhielt Sallach aus den Händen von Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein
den Ehrenpreis des Bezirks Niederbayern, den die anwesenden Stadträte Wolgfang
Bäuml und Hans Bauer entgegennahmen. Für einen gebührenden musikalischen
Ausklang sorgten die Original Altnußberger Musikanten, ehe sich die große Schar
der Sallacher Abordnung wieder auf den Heimweg machte.
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Über die Auszeichnung Sallachs als
Golddorf freuten sich :v. l. Chorleiter Manfred Plomer, Annemarie Bäuml,
Bürgermeister Bernhard Krempl, Stadtrat und SV-Vorsitzender Wolfgang
Bäuml, Stadtrat Hans Bauer, Staatsminister Helmut Brunner,
OGV-Vorsitzende Waltraud Korber und Landrat Alfred Reisinger. |
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Mit Akkordeon und Schlagzeug begleiteten
Manfred Plomer und Johannes Stern das Sallacher Lied, gesungen vom
Kirchen- und Kinderchor, in das alle Sallacher mit einstimmten. |
19.
November 2011:
Essen als
Dank an die Dorfgemeinschaft
OGV und
Stadt luden zum gemeinsamen Essen ein – Auftakt zum Landeswettbewerb
(von
Otto Strasser)
Obst- und Gartenbauverein und
Stadt hatten für Samstagabend die gesamte Dorfbevölkerung ins Gasthaus Zierer
zur Feier der Goldmedaille auf Bezirksebene im Wettbewerb „Unser Dorf hat
Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ eingeladen. OGV-Vorsitzende Waltraud
Korber zeigte sich bei der Begrüßung überaus erfreut, dass so viele Dorfbewohner
diese Einladung angenommen hatten. Bürgermeister Bernhard Krempl überbrachte die
Grüße des gesamten Stadtrats von Geiselhöring und bezeichnete den
Gemeinschaftssinn der Dorfbevölkerung von Sallach als vorbildlich. Genau so
ausgeprägt seien auch das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Miteinander mit dem
Kernort Geiselhöring, wie es die Sallacher schon bei vielen Gelegenheiten
bewiesen haben, so das Gemeindeoberhaupt. Nicht überraschend für ihn war es
deshalb, dass Sallach nach seinem großen Erfolg in den 80-er Jahren auch 2011
die Goldmedaille auf Bezirksebene erringen konnte. Viele Voraussetzungen waren
in der Vergangenheit schon grundgelegt und so waren diesmal nur wenige
Verbesserungen notwendig, um diese hohe Auszeichnung zum zweiten Mal zu
erhalten. Seine Zusicherung, dass Sallach auch im kommenden Jahr beim Wettbewerb
auf Landesebene mit der Unterstützung der Stadt rechnen könne, verdeutlichte
Bürgermeister Bernhard Krempl mit der Überreichung von zwei Regenschirmen an OGV
Vorsitzende Waldraud Korber und Stadtrat Wolfgang Bäuml. „Die Stadt Geiselhöring
wird euch beim Landeswettbewerb bestimmt nicht im Regen stehen lassen“,
erläuterte er den Sinn seines Geschenkes. Nach dem gemeinsamen Essen ergriff
Kreisfachberater Hans Niedernhuber das Wort und sprach der Einwohnerschaft für
die 2012 anstehenden Beurteilungen im Landes- und Bundesentscheid Mut und
Zuversicht zu. „Schon vor 25 Jahren hat Sallach nach Erringung der Goldmedaille
auf Bezirksebene im Landesentscheid Silber geholt. Sowohl die Beibehaltung einer
aktiven Dorfgemeinschaft als auch die gute Unterstützung seitens der Stadt
Geiselhöring sind wertvolle Voraussetzungen, um diesen Erfolg von damals zu
wiederholen“, zeigte sich Niedernhuber zuversichtlich. Eingehend auf die
Bewertungsschwerpunkte der Beurteilungskommission – Entwicklungskonzepte und
wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung
und Entwicklung, Grüngestaltung und Entwicklung, Dorf in der Landschaft – zeigte
er klar die Stärken, aber auch noch vorhandene Schwächen von Sallach auf. Um
letztere zu verringern, dürfe man keine Zeit verlieren. Deshalb werde man schon
in den nächsten Wochen damit beginnen, in kleinen Planungsgruppen
Verbesserungsmaßnahmen zu planen und mit ihrer Umsetzung schnellst möglich
beginnen. Hierfür sagte er auch die Unterstützung von Seiten des Landkreises
zu.
Im letzten Teil des Abends zeigte die
Schriftführerin des OGV, Edith Brand, zusammen mit 2. Vorstand Wolfgang Brand,
Bilder von den verschiedenen Aktionen im Rahmen des Dorfwettbewerbes und aus dem
Jahresprogramm des OGV. Bilder über versteckte Blütenwunder im Dorfbereich
rundeten den gelungenen Festabend im Saal des Gasthauses Zierer ab.
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Als Bekräftigung seines Versprechens „Die Stadt lässt
euch nicht im Regen stehen“ überreichte Bürgermeister Bernhard Krempl
(r.) an Stadtrat Wolfgang Bäuml (1. v. l.) und OGV-Vorsitzende
Waltraud Korber (2. v. l.) zwei Regenschirme. |
19.
September 2011:
Über ein halbes Jahrhundert zur Ehre Gottes gesungen
Drei Kirchenchormitglieder wurden für langjähriges Wirken ausgezeichnet
(von Helene Strasser)
Im Rahmen eines gemeinsamen
Essens, zu dem der Kirchenchor Sallach am Montagabend ins Jägerstüberl des
Gasthofes Hagn eingeladen hatte, konnten sich Chorleiter und Dekanatsmusiker
Manfred Plomer und Dekan Josef Ofeneck bei Frau Gertraud Gradl, die seit 52
Jahren zur Ehre Gottes und zur Freude der Gläubigen im Kirchenchor mitsingt, mit
der Dankurkunde des Diözesanbischofs Dr. Gerhard Ludwig Müller und einem
Blumenstrauß bedanken. Außerdem wurden Elisabeth Trost für 26 Jahre und Nicole
Daffner für 25 Jahre Zugehörigkeit zum Kirchenchor Sallach mit der Ehrennadel in
Silber und der Dankurkunde des Bischofs ausgezeichnet. Chorleiter Manfred
Plomer, der zusammen mit Dekan Josef Ofenbeck die Ehrung für diese verdienten
Chormitglieder vornahm, erinnerte in seiner Laudatio an das Jahr 1973, als sich
der Chor zum ersten Mal an die Darbietung verschiedener Mozartmessen wagte.
Gertraud Gradl sang damals mit ihrer ausgeprägten Koloraturstimme oftmals die
Solopartien im Sopran zur Begeisterung der Kirchenbesucher. 52 Jahre lang im
Kirchenchor zu singen, dies bedeute, 52 mal die Weihnachts- und
Ostergottesdienste sowie auch die sonstigen Feste im Jahreskreis der Kirche mit
zu gestalten und bei Hochzeiten und Beerdigungen für den jeweils entsprechend
würdigen Rahmen zu sorgen. Wenn man die durchschnittlich im Jahr anfallenden
sechs Beerdigungen hochrechne, komme man hier alleine schon auf 260 Einsätze bei
Trauergottesdiensten und zu Grabgesängen. Mit herzlichen Dankesworten
überreichte ihr Dekan Josef Ofenbeck die Urkunde, in der der Bischof von
Regensburg Frau Gertraud Gradl Dank und Anerkennung für ihr verdienstvolles
Wirken in der Kirchenmusik über 52 Jahre ausspricht. Chorleiter Manfred Plomer
schloss sich mit der Überreichung eines Blumenstraußes nach dem Verlesen des
Wortlautes der Urkunde mit herzlichen Dankesworten an. Ebenso herzlich bedankte
sich der Chorleiter bei Elisabeth Trost und Nicole Daffner, die seit 26 bzw. 25
Jahren im Kirchenchor mitsingen. Sie erhielten die Dankurkunde des
Diözesanbischofs verbunden mit einem Blumenstrauß und der silbernen Ehrennadel
aus der Hand des Chorleiters überreicht. Da die beiden Geehrten nicht nur
gebürtige Sallacherinnen sind, sondern auch weiterhin hier sesshaft geworden
sind, wie es der Chorleiter ausdrückte, sei er frohen Mutes, dass sie noch viele
Jahre im Kirchenchor mitsingen werden. Sein Dank galt natürlich auch allen
übrigen Kirchenchormitgliedern, die ebenso wie die Geehrten, durch ihr
ausdauerndes Mitwirken bei den Proben und Auftritten zum viel gepriesenen Erfolg
des Kirchenchores Sallach beitragen. Beim anschließenden gemütlichen
Beisammensein wurde nicht nur gutes Essen serviert, sondern auch so manches Lied
in froher Runde gesungen.

(v. links) Chorleiter
und Dekanatsmusiker Manfred Plomer, die geehrten Kirchenchormitglieder
Elisabeth Trost (26 Jahre) , Gertraud Gradl (52 Jahre) und Nicole Daffner (25
Jahre) sowie Dekan Josef Ofenbeck.
14. August 2011:
Jahresjubiläum 1001 Nacht
Die Sallacher ließen
sich ihr Fest vom Gewitter nicht vermiesen
(von Helene Strasser)
Bei der großartigen Tausendjahrfeier
2010 waren die Sallacher beim Feiern aller Generationen in Form eines Dorffestes
auf den Geschmack gekommen. Der damalige Festleiter und Stadtrat Wolfgang Bäuml
hatte auch für dieses Jahr eine Idee für eine weitere große Feier aller
Dorfbewohner und konnte zu deren Vorbereitung wieder den 1000-Jahr-Festausschuss
gewinnen und aktivieren. So konnte am vergangenen Sonntag unter dem Motto
„Tausend und eine Nacht“ noch mal ein großes Dankesfest für alle Sallacher am
Kirchplatz veranstaltet werden. Bei strahlendem Sonnenschein und in bester
Feierlaune fanden Jung und Alt Platz an den langen Tischreihen, die von den
Verantwortlichen schon am Vormittag am Kirchplatz bestens vorbereitet worden
waren. Festleiter Bäuml konnte kurz nach 17 Uhr neben den vielen Sallachern
aller Generationen auch Bürgermeister Bernhard Krempl, die Stadträte Hans Bauer,
Harald Stern, Angela Ramsauer und Helmut Prebeck sowie eine kleine Delegation
aus Massing im Rottal begrüßen. Ein nochmaliges Dankeschön sprach er allen aus,
die sich im letzten Jahr für das Gelingen der Tausendjahrfeier in so
vielfältiger Weise eingesetzt hatten. Diese großartige Gemeinschaftsleistung war
auch ein wertvoller Beitrag zum Erfolg am Kreis- und Bezirkswettbewerb, so der
Sprecher. Er betonte dabei, dass er stolz darauf sei, dieser Gemeinschaft
vorstehen zu können und dass er zu jeder Zeit bereitwillige Helfer für jedwede
Aufgabe finden könne. Sein besonderer Dank galt seinem Stadtratskollegen Hans
Bauer, der immer auch mit unentgeltlichem Maschineneinsatz zur Stelle ist, wenn
Bedarf dafür sei. Herzlich dankte er auch Kurt Platschek, der als „Nicht-Sallacher“
- ebenfalls im ehrenamtlichen Einsatz - für die steuerliche Abwicklung der
Festangelegenheiten gesorgt habe. Als kleine Entschädigung überreichte er ihm,
zusammen mit seinem Stellvertreter Wolfgang Brand, ein Weinpräsent. Für die
großen und kleinen Festbesucher, die in historischen Kostümen gekommen waren,
hatte er kleine Zusatzschmankerl als Belohnung parat. Auch Bürgermeister
Bernhard Krempl dankte noch mal für die begeisterte Vorbereitung und Teilnahme
am Fest. Er betonte, dass diese gelebte Gemeinschaft Ansporn und Garant für ein
weiteres erfolgreiches Abschneiden im Landesentscheid des Wettbewerbes „Unser
Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ im nächsten Jahr sein wird.
Nun konnte nach
Herzenslust Essen und Trinken an den dafür vorgesehenen „Tankstellen“ geholt
werden. Die hoffnungsvollen Blicke zum Himmel, dass die nach dem Essen
aufziehenden Gewitterwolken doch vorüber ziehen könnten, erfüllten sich zwar
nicht. Doch man ließ sich das Fest auch durch den Gewitterschauer nicht
verderben. Kurzerhand wurden die Tische und Bänke von kräftigen Männern zum
Antetseder-Hof getragen, wo dankenswerter Weise unter dem Überdach der großen
Halle weiter gefeiert werden konnte. Ein leckeres, sehr vielfältig angerichtetes
Nachspeisenbüfett belohnte alle, die geblieben oder mit erneuerter, trockener
Kleidung zum zweiten Teil der Feier wieder gekommen waren. Nach Einbruch der
Dunkelheit war als optischer Leckerbissen die Feuershow von „Spinnentöter“ alias
Daniela Lochner und ein darauf folgendes, sehr gut von ihr vorbereitetes
Feuerwerk zu bewundern.
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| Die Besucher in bester
Feierlaune am Kirchplatz |
An Steuerberater Kurt Platschek (Mitte)
überreichten Wolfgang Brand (links) und Wolfgang Bäuml (rechts) ein
Weinpräsent zum Dank |
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| Begeisterten Applaus erntete
Feuerschluckerin Daniela Lochner für ihre Künste |
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