Sallach, im Tal der Kleinen Laber

Schönstes Dorf in Niederbayern 2011

Aktuelles
 

10. Februar 2012:
Dorfgemeinschaft auf Informationsfahrt zum Bayerischen Landtag

(von Otto Strasser)

Jeder der 50 Teilnehmer an der Informationsfahrt zum Bayerischen Landtag ins Maximilianeum war rundum begeistert. Stadtrat Hans Bauer hatte diese Fahrt in Absprache mit MdL Josef Zellmeier aus Laberweinting bestens organisiert. Um 10 Uhr erreichte man das Maximilianeum  und wurde dort schon von einer Dame des Besucherdienstes erwartet. Nach einer Filmvorführung über die Geschichte des Maximilianeums und die Zusammensetzung des Bayerischen Landtags wurden die Teilnehmer durch die wichtigsten Räume des Hauses geführt. Im großen Sitzungssaal erfuhren sie durch MdL Josef Zellmeier aus Laberweinting und MdL Jutta Widmann aus Landshut interessante Einzelheiten über die Arbeit eines Abgeordneten und die derzeitige Zusammensetzung der im Landtag vertretenen Fraktionen.  Dabei entwickelte sich verständlicher Weise eine ausführliche Diskussion über aktuelle Themen aus der Großgemeinde Geiselhöring. Anschließend war die Besuchergruppe in der Kantine zu einem kostenlosen Mittagessen eingeladen und durfte auch noch einen Auftritt der Kirchheimer Schäffler in der großen Empfangshalle des Maximilianeums miterleben. Der Nachmittag wurde dann zu einem ausgiebigen Stadtbummel in der Münchner Fußgängerzone genutzt. Die ebenfalls an der Fahrt teilnehmenden Stadtratskollegen Harald Stern und Wolfgang Bäuml bedankten sich im Namen aller Teilnehmer der Dorfgemeinschaft  beim Organisator Hans Bauer für diese interessante und abwechslungsreich gestaltete Fahrt in die Bayerische Metropole.


07. Januar 2012:
Neujahrsanblasen
(von Helene Strasser)

Den schönen Brauch, des Neujahrsanblasens, hat der junge Musiker Fonsi Weinzierl mit seinen Musikerfreunden vor einigen Jahren in auch in Sallach eingeführt. Die Burschen nennen sich nun die „Hirschlinger Musikanten“ und gaben sich letztes Jahr sogar in Berlin ein musikalisches Stelldichein. Am Samstagvormittag machten sich die acht jungen Musikanten aus Niederbayern/Oberpfalz auf, um den Sallacher Dorfbewohnern mit ihrer zünftigen Blasmusik eine Freude zu bereiten und ihnen ein gutes neues Jahr zu wünschen. Natürlich ernteten sie dafür nicht nur begeisterten Applaus, sondern wurden hier und da auch mit hochprozentigen Getränken oder einer sonstigen Stärkung belohnt und auch die Gemeinschaftskasse klingelte zur rechten Zeit. Überrascht waren die Besucher der Vorabendmesse, dass die zünftige Musikgruppe nach dem Gottesdienst noch immer unterwegs war. Am Kirchplatz spielte sie zum Abschluss ihrer Neujahrstour noch ein Musik-Potpourri und konnte dafür als Dank den kräftigen Applaus der erfreuten Zuhörerschar ernten.


 


25. November 2011:
Preisverleihung
„Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“
Siegerehrung im Bezirksentscheid beim Dörferwettbewerb in Teisnach
(von Helene Strasser)

Froh gestimmt machten sich am Freitagmittag mehr als 50 Sallacher auf den Weg nach Teisnach im Landkreis Regen, wo die große Abschlussfeier im  Bezirksentscheid  des 24. Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ stattfand. In der großen Mehrzweckhalle des Marktes Teisnach wurde die Verleihung der Siegerpreise durch Staatsminister Helmut Brunner, Regierungspräsident Heinz Grunwald, Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein und Leitendem Landwirtschaftsdirektor Reinhard Kindler, dem Vorsitzenden der Beurteilungskommisson Niederbayerns vorgenommen. Sie wurde mit gesanglichen und instrumentalen Beiträgen der Familienmusik Gindl aus Nöham, der Nußbecka Grashupfa aus Altnußberg, des Sallacher Kirchenchors und der Original Altnußberger Musikanten, sowie einem Sketch der Theatergruppe Ottmaring-Nindorf abwechslungsreich und niveauvoll gestaltet. Mitarbeiter des Gartenbauzentrums Bayern Süd-Ost zeichneten für die Präsentation der 13 niederbayerischen Siegerdörfer, die Bronze, Silber oder Gold gewonnen hatten, mit aussagekräftigen Bildern und ausführlichen Beschreibungen verantwortlich. Der 1961 ins Leben gerufene Dorfwettbewerb sei  auch heute noch ein Wettbewerb der Ideen, wodurch es gelinge, Anreize für den Bürger zu schaffen, ihren Lebensraum aktiv mitzugestalten. Er müsse zukünftig aber noch mehr nach den Interessen und Bedürfnissen der Bürger ausgerichtet werden, damit er wieder größere Akzeptanz erfahre. Hoch gestecktes Ziel sei es unbestritten, so die Sprecher, dass durch ihn Lebensfreude und Lebensqualität für die Menschen auf dem Lande spürbar bleibe, insbesondere aber die Verwurzelung und das Heimatgefühl gerade der jungen Menschen gestärkt werde. Der Erfolg dieses fast 50 Jahre alten Wettbewerbes gründe auf dem Wir-Gefühl verantwortungsbewusster Bürger, der sachkompetenten Hilfe und Beratung durch die Fachberater der Landkreise und dem Organisationstalent der Gartenbauvereine wie der vielen anderen dörflichen Gemeinschaften, so war in allen Grußworten und Ansprachen zu vernehmen. Dieser Zusammenhalt präsentierte sich auch in der Anwesenheit zweier Landtagsabgeordneter, einer Reihe von Bezirksräten und mehrerer Landräte. In ihren Grußworten lobten die 1. Bürgermeisterin des Marktes Teisnach, Rita Röhrl, und der amtierende Landrat des Landkreises Regen, Willi Killinger, die zukunftsweisende Bedeutung des Wettbewerbs für den Fortbestand der ländlichen Gemeinden.   Selbstverständlich waren die Mitglieder der Bewertungskommissionen, alle Bürgermeister der Preisträger und die Kreisfachberater der niederbayerischen Landkreise  in der Festveranstaltung anwesend. Die mitgereisten Teilnehmer der Sallacher Abordnung verfolgten mit Interesse die verbale und bildliche Präsentation und Würdigung  ihres Dorfes, wie sie von  den Mitarbeitern des Gartenbauzentrums Bayern Süd-Ost dargestellt wurde. Darin wurde Sallach als typisches Straßenangerdorf mit  seinen am zentralen Bachlauf giebelständig aufgereihten Langhäusern und einem sich um die Kirche St. Nikolaus weitenden Anger vorgestellt. Weiter hieß es: „Das neue Pfarrheim überzeugt durch seine zurückhaltende , knappe Archtitektursprache, die keinerlei Konkurrenz zur benachbarten Kirche aufkommen lässt.“ Vor allem aber beeindruckte die außerordentlich gut funktionierende   Dorfgemeinschaft, in der sowohl kirchliche Einrichtungen wie auch die dörflichen Vereine viel ehrenamtliches Engagement zur Prägung des sozialen und kulturellen Lebens im  Dorf beitragen. Stellvertretend für die Ortsvereine wurde dabei der Sportverein erwähnt: „In 20 000 freiwilligen Arbeitsstunden haben die Mitglieder ein Vereinsheim errichtet, das viele Gruppen beherbergen kann.“ Beeindruckt haben auch die vielen blühenden Gärten, die mit ihren naturnahen Elementen dorfgerecht gestaltet sind.  Natürlich wurde bei der Würdigung das anlässlich der großen 1000-Jahrfeier eigens getextete Sallacher Lied nicht vergessen, mit dem die Jury beeindruckend begrüßt worden war. Dieses Lob war für den  Sallacher Kirchenchor und seinen Chorleiter, Manfred Plomer, Grund genug, in der stimmungsvoll geschmückten Festhalle Teisnach sein Jubiläumslied „1000 Jahre ist unser Sallach alt“ mit Unterstützung aller mitgereisten Sallacher nochmals erschallen zu lassen. Neben der Goldmedaille, die in Form einer golden gerahmten Urkunde und eines stimmig gestalteten Reliefs durch Staatsminister Helmut Brunner und Regierungspräsident Heinz Grunwald an Bürgermeister Bernhard Krempl und OGV-Vorsitzende Waltraud Korber überreicht wurden, erhielt Sallach aus den Händen von Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein den Ehrenpreis des Bezirks Niederbayern, den die anwesenden Stadträte Wolgfang Bäuml und Hans Bauer entgegennahmen. Für einen gebührenden musikalischen Ausklang sorgten die Original Altnußberger Musikanten, ehe sich die große Schar der Sallacher Abordnung wieder auf den Heimweg machte.

Über die Auszeichnung Sallachs als Golddorf freuten sich :v. l. Chorleiter Manfred Plomer, Annemarie Bäuml, Bürgermeister Bernhard Krempl, Stadtrat und SV-Vorsitzender Wolfgang Bäuml, Stadtrat Hans Bauer, Staatsminister Helmut Brunner, OGV-Vorsitzende Waltraud Korber und Landrat Alfred Reisinger.

Mit Akkordeon und Schlagzeug begleiteten Manfred Plomer und Johannes Stern das Sallacher Lied, gesungen vom Kirchen- und Kinderchor, in das alle Sallacher mit einstimmten.


19. November 2011:
Essen als Dank an die Dorfgemeinschaft

OGV und Stadt luden zum gemeinsamen Essen ein – Auftakt zum Landeswettbewerb   (von Otto Strasser)

Obst- und Gartenbauverein und Stadt hatten für Samstagabend die gesamte Dorfbevölkerung ins Gasthaus Zierer zur Feier der Goldmedaille auf Bezirksebene im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ eingeladen. OGV-Vorsitzende  Waltraud Korber zeigte sich bei der Begrüßung überaus erfreut, dass so viele Dorfbewohner diese Einladung angenommen hatten. Bürgermeister Bernhard Krempl überbrachte die Grüße des gesamten Stadtrats von Geiselhöring und bezeichnete den Gemeinschaftssinn der Dorfbevölkerung von Sallach als vorbildlich. Genau so ausgeprägt seien auch das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Miteinander mit dem Kernort Geiselhöring, wie es die Sallacher schon bei vielen Gelegenheiten bewiesen haben, so das Gemeindeoberhaupt. Nicht überraschend für ihn war es deshalb, dass Sallach nach seinem großen Erfolg in den 80-er Jahren auch 2011 die Goldmedaille auf Bezirksebene erringen konnte. Viele Voraussetzungen waren in der Vergangenheit schon grundgelegt und so waren diesmal nur wenige Verbesserungen notwendig, um diese hohe Auszeichnung zum zweiten Mal zu erhalten. Seine Zusicherung, dass Sallach auch im kommenden Jahr beim Wettbewerb auf Landesebene mit der Unterstützung der Stadt rechnen könne, verdeutlichte Bürgermeister Bernhard Krempl mit der Überreichung von zwei Regenschirmen an OGV Vorsitzende Waldraud Korber und Stadtrat Wolfgang Bäuml. „Die Stadt Geiselhöring wird euch beim Landeswettbewerb bestimmt nicht im Regen stehen lassen“, erläuterte er den Sinn seines Geschenkes. Nach dem gemeinsamen Essen ergriff Kreisfachberater Hans Niedernhuber das Wort und sprach der Einwohnerschaft für die 2012 anstehenden Beurteilungen im Landes- und Bundesentscheid  Mut und Zuversicht zu. „Schon vor 25 Jahren hat Sallach nach Erringung der Goldmedaille auf Bezirksebene im Landesentscheid Silber geholt. Sowohl die Beibehaltung einer aktiven Dorfgemeinschaft als auch die gute Unterstützung seitens der Stadt Geiselhöring sind wertvolle Voraussetzungen, um diesen Erfolg von damals zu wiederholen“, zeigte sich Niedernhuber zuversichtlich. Eingehend auf die Bewertungsschwerpunkte der Beurteilungskommission – Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und Entwicklung, Grüngestaltung und Entwicklung, Dorf in der Landschaft – zeigte er klar die Stärken, aber auch noch vorhandene Schwächen von Sallach auf. Um letztere zu verringern, dürfe man keine Zeit verlieren. Deshalb werde man schon in den nächsten Wochen damit beginnen, in kleinen Planungsgruppen Verbesserungsmaßnahmen zu planen und mit ihrer Umsetzung schnellst möglich beginnen. Hierfür  sagte er auch die Unterstützung von Seiten des Landkreises zu.
Im letzten Teil des Abends zeigte die Schriftführerin des OGV, Edith Brand, zusammen mit 2. Vorstand Wolfgang Brand, Bilder von den verschiedenen Aktionen im Rahmen des Dorfwettbewerbes und aus dem Jahresprogramm des OGV. Bilder über versteckte Blütenwunder im Dorfbereich rundeten den gelungenen Festabend im Saal des Gasthauses Zierer ab.
 

Als Bekräftigung seines Versprechens „Die Stadt lässt euch nicht im Regen stehen“ überreichte Bürgermeister Bernhard Krempl (r.) an Stadtrat Wolfgang Bäuml (1. v. l.) und OGV-Vorsitzende
Waltraud Korber (2. v. l.) zwei Regenschirme.


 


19. September 2011:
Über ein halbes Jahrhundert zur Ehre Gottes gesungen

Drei Kirchenchormitglieder wurden für langjähriges Wirken ausgezeichnet  
(von Helene Strasser)

Im Rahmen eines gemeinsamen Essens, zu dem der Kirchenchor Sallach am Montagabend ins Jägerstüberl des Gasthofes Hagn eingeladen hatte, konnten sich Chorleiter und Dekanatsmusiker Manfred Plomer und Dekan Josef Ofeneck bei Frau Gertraud Gradl, die seit 52 Jahren zur Ehre Gottes und zur Freude der Gläubigen im Kirchenchor mitsingt, mit der Dankurkunde des Diözesanbischofs Dr. Gerhard Ludwig Müller und einem Blumenstrauß  bedanken. Außerdem wurden Elisabeth Trost für 26 Jahre und Nicole Daffner für 25 Jahre Zugehörigkeit zum Kirchenchor Sallach mit der Ehrennadel in Silber und der Dankurkunde des Bischofs ausgezeichnet. Chorleiter Manfred Plomer, der zusammen mit Dekan Josef Ofenbeck die Ehrung für diese verdienten Chormitglieder vornahm, erinnerte in seiner Laudatio an das Jahr 1973, als sich der Chor zum ersten Mal an die Darbietung verschiedener Mozartmessen wagte. Gertraud Gradl sang damals mit ihrer ausgeprägten Koloraturstimme oftmals die Solopartien im Sopran zur Begeisterung der Kirchenbesucher. 52 Jahre lang im Kirchenchor zu singen, dies bedeute, 52 mal die Weihnachts- und Ostergottesdienste sowie auch die sonstigen Feste im Jahreskreis der Kirche mit zu gestalten und bei Hochzeiten und Beerdigungen für den jeweils entsprechend würdigen Rahmen zu sorgen. Wenn man die durchschnittlich im Jahr anfallenden sechs Beerdigungen hochrechne, komme man hier alleine schon auf 260 Einsätze bei Trauergottesdiensten und zu Grabgesängen. Mit herzlichen Dankesworten überreichte ihr Dekan Josef Ofenbeck die Urkunde, in der der Bischof von Regensburg Frau Gertraud Gradl Dank und Anerkennung für ihr verdienstvolles Wirken in der Kirchenmusik über 52 Jahre ausspricht. Chorleiter Manfred Plomer schloss sich mit der Überreichung eines Blumenstraußes nach dem Verlesen des Wortlautes der Urkunde mit herzlichen Dankesworten an. Ebenso herzlich bedankte sich der Chorleiter bei Elisabeth Trost und Nicole Daffner, die seit 26 bzw. 25 Jahren im Kirchenchor mitsingen. Sie erhielten die Dankurkunde des Diözesanbischofs verbunden mit einem Blumenstrauß und der silbernen Ehrennadel aus der Hand des Chorleiters überreicht. Da die beiden Geehrten nicht nur gebürtige Sallacherinnen sind, sondern auch weiterhin hier sesshaft geworden sind, wie es der Chorleiter ausdrückte, sei er frohen Mutes, dass sie noch viele Jahre im Kirchenchor mitsingen werden. Sein Dank galt natürlich auch allen übrigen Kirchenchormitgliedern, die ebenso wie die Geehrten, durch ihr ausdauerndes Mitwirken bei den Proben und Auftritten zum viel gepriesenen Erfolg des Kirchenchores Sallach beitragen. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein wurde nicht nur gutes Essen serviert, sondern auch so manches Lied in froher Runde gesungen.


(v. links) Chorleiter und Dekanatsmusiker Manfred Plomer, die geehrten Kirchenchormitglieder
Elisabeth Trost (26 Jahre) , Gertraud Gradl (52 Jahre) und Nicole Daffner (25 Jahre)  sowie Dekan Josef Ofenbeck.


14. August 2011:
Jahresjubiläum 1001 Nacht
Die Sallacher ließen sich ihr Fest vom Gewitter nicht vermiesen
(von Helene Strasser)

Bei der großartigen Tausendjahrfeier 2010 waren die Sallacher beim Feiern aller Generationen in Form eines Dorffestes auf den Geschmack gekommen. Der damalige Festleiter und Stadtrat Wolfgang Bäuml hatte auch für dieses Jahr eine Idee für eine weitere große Feier aller Dorfbewohner und konnte zu deren Vorbereitung wieder den 1000-Jahr-Festausschuss gewinnen und aktivieren. So konnte am vergangenen Sonntag unter dem Motto „Tausend und eine Nacht“ noch mal ein großes Dankesfest für alle Sallacher am Kirchplatz  veranstaltet werden. Bei strahlendem Sonnenschein und in bester Feierlaune fanden Jung und Alt Platz an den langen Tischreihen, die von den Verantwortlichen schon am Vormittag am Kirchplatz bestens vorbereitet worden waren. Festleiter Bäuml konnte kurz nach 17 Uhr neben den vielen Sallachern aller Generationen auch Bürgermeister Bernhard Krempl, die Stadträte Hans Bauer, Harald Stern, Angela Ramsauer und Helmut Prebeck sowie eine kleine Delegation aus Massing im Rottal begrüßen. Ein nochmaliges Dankeschön sprach er allen aus, die sich im letzten Jahr für das Gelingen der Tausendjahrfeier in so vielfältiger Weise eingesetzt hatten. Diese großartige Gemeinschaftsleistung war auch ein wertvoller Beitrag zum Erfolg am Kreis- und Bezirkswettbewerb, so der Sprecher. Er betonte dabei, dass er stolz darauf sei, dieser Gemeinschaft vorstehen zu können und dass er zu jeder Zeit bereitwillige Helfer für jedwede Aufgabe finden könne. Sein besonderer Dank galt seinem Stadtratskollegen Hans Bauer, der immer auch mit unentgeltlichem Maschineneinsatz zur Stelle ist, wenn Bedarf dafür sei. Herzlich dankte er auch Kurt Platschek, der als „Nicht-Sallacher“ - ebenfalls im ehrenamtlichen Einsatz - für die steuerliche Abwicklung der Festangelegenheiten gesorgt habe. Als kleine Entschädigung überreichte er ihm, zusammen mit seinem Stellvertreter Wolfgang Brand, ein Weinpräsent. Für die großen und kleinen Festbesucher, die in historischen Kostümen gekommen waren, hatte er kleine Zusatzschmankerl als Belohnung parat. Auch Bürgermeister Bernhard Krempl dankte noch mal für die begeisterte Vorbereitung und Teilnahme am Fest. Er betonte, dass diese gelebte Gemeinschaft Ansporn und Garant für ein weiteres erfolgreiches Abschneiden im Landesentscheid des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ im nächsten Jahr sein wird. Nun konnte nach Herzenslust Essen und Trinken an den dafür vorgesehenen „Tankstellen“ geholt werden. Die hoffnungsvollen Blicke zum Himmel, dass die nach dem Essen aufziehenden Gewitterwolken doch vorüber ziehen könnten, erfüllten sich zwar nicht. Doch  man ließ sich das Fest auch durch den Gewitterschauer nicht verderben. Kurzerhand wurden die Tische und Bänke von kräftigen Männern zum Antetseder-Hof getragen, wo dankenswerter Weise unter dem Überdach der großen Halle weiter gefeiert werden konnte. Ein leckeres, sehr vielfältig angerichtetes Nachspeisenbüfett belohnte alle, die geblieben oder mit erneuerter, trockener Kleidung zum zweiten Teil der Feier wieder gekommen waren. Nach Einbruch der Dunkelheit war als optischer Leckerbissen die Feuershow von „Spinnentöter“ alias Daniela Lochner und ein darauf folgendes, sehr gut von ihr vorbereitetes Feuerwerk zu bewundern.
 

Die Besucher in bester Feierlaune am Kirchplatz An Steuerberater Kurt Platschek (Mitte) überreichten Wolfgang Brand (links) und Wolfgang Bäuml (rechts) ein Weinpräsent zum Dank
 
Begeisterten Applaus erntete Feuerschluckerin Daniela Lochner für ihre Künste  
.:  Wolfgang Brand - Sallach - Webmaster  :.