KSK Sallach

 
        

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4. Juli 2024
KSK-Spende an Seniorenheim
(von Otto Strasser)

„Dass  jedes Jahr eine der sonntäglichen Maiandachten zur Artmann-Kapelle in Weingarten geht, ist mittlerweile schon zur Sallacher Tradition geworden. Die anschließende Bewirtung in der Artmann-Halle wird dabei immer von einem anderen Verein des Dorfes organisiert. So war es auch 2024, wo ja das 100-jährige Bestehen der Krieger- und Soldatenkameradschaft im September bevorsteht. „Deshalb wollten wir als Verantwortliche auf diese Weise zeigen, dass unser Verein trotz des hohen Durchschnittalters vieler seiner Mitglieder einen aktiven Beitrag für eine funktionierende Dorfgemeinschaft leisten kann“,  betonte KSK-Vorsitzender Otto Strasser am vergangenen Mittwoch bei der Scheckübergabe an den Leiter des Geiselhöringer Seniorenheimes. Dankbar seien er und alle Mitverantwortlichen dafür, dass sich wieder viele Mitfeiernde bei herrlichem Sommerwetter an der schönen Kapelle in Weingarten eingefunden haben. Dank zollte er aber auch der Familiengemeinschaft  Artmann, die wieder einmal ihre große Maschinenhalle zur Bewirtung mit Kaffee und Kuchen zur Verfügung stellte, vor allem aber den vielen Kuchenspenderinnen. Weil die Bewirtung, wie schon in den vergangenen Jahren, auf Spendenbasis erfolgte, zeigten sich die Besucherinnen und Besucher wieder sehr spendabel, so dass ein schöner Betrag zusammen kam. Mit seinem Vereinsausschuss habe er sich beraten und so sei man schließlich zu dem Beschluss gekommen, dass die Spende in der Gemeinde bleiben solle, erzählte Otto Strasser dem Leiter des Seniorenheimes Ralf Neiser und übergab in Begleitung von Ausschussmitglied Lutz Flerus einen symbolischen Scheck in Höhe von 600 Euro.  Erfreut über diese finanzielle Zuwendung dankte Einrichtungsleiter Ralf Neiser für die großzügige Spende. Aus dem Gespräch mit seinen Besuchern ging hervor, dass das Seniorenheim Geiselhöring derzeit 83 Bewohner beherbergt und mehr als 120 Beschäftigte hat. Dazu gehört auch ein sehr engagierter Sozialdienst, dem diese Spende für Beschäftigungsmaterial und Unternehmungen mit den Bewohnern zur Verfügung gestellt werden wird.


KSK-Vorsitzender Otto Strasser (links) und Lutz Flerus (rechts) übergeben den Spendenscheck an Ralf Neiser, den Leiter des Seniorenzentrums.



22. Juni 2024
Gemeinsamer Ausflug von KSK und Feuerwehr
(von Otto Strasser)

Mit einem voll besetzten Bus startete Busfahrer Xaver vom Busunternehmen Wufka am 22. Juni um 8 Uhr am Kirchplatz. Reiseleiter Otto Strasser, Vorsitzender der KSK, hatte für diesen gemeinsamen Jahresausflug der Feuerwehr und der KSK ein abwechslungsreiches Programm erarbeitet. Erstes Ziel war das Bayerische Feuerwehrmuseum in Waldkraiburg, wo sich die Teilnehmer auf einer  Ausstellungsfläche von 4500 m² über mehr als 150 Jahre bayerische Feuerwehrgeschichte mit  über 100 Fahrzeugen und ca. 5.000 Kleinexponaten informieren konnten. Neben den Giganten der Flughafen- und Berufsfeuerwehren waren drei Fahrzeuge der Rettungsstaffel, die am 1. August 1976 beim Feuerunfall von Formel 1-Legende Niki Lauda im Einsatz waren, zu bestaunen. Vorn Waldkraiburg ging es dann weiter zum ehemaligen Zistertienser Kloster Raitenhaslach, wo man im herrlichen Biergarten der Klosterwirtschaft das Mittagessen einnehmen konnte. Die Teilnehmer waren trotz des kurzen Aufenthalts beeindruckt von der weitläufigen Klosteranlage, die 1146 von Zisterziensermönchen aus Salem am Bodensee  gegründet wurde. Die ursprünglich dreischiffige romanische Pfeilerbasilika, 1186 eingeweiht, erhielt in den Jahren 1743 bis 1746 eine prunkvolle Innenausstattung und wurde zu einem wahren Juwel des bayerischen Barock. Nach einem gut begehbaren Abstieg zur Salzach wurde die Ausflugsgruppe von der dreiköpfigen Besatzung zur Plättenfahrt erwartet. Auf den Plätten, den früheren Salzkähnen, wurde im Mittelalter das „weiße Gold“ aus den Salinen von Hallein bei Salzburg nach Burghausen transportiert. Mit diesem original nachgebauten Lastkahn mit geradem Bug gleitete man sanft durch die reizvolle Landschaft des Salzachtals. Dabei erfuhren die Teilnehmer interessante Einblicke in die Bedeutung des mittelalterlichen Salzhandels für den Reichtum der Stadt Burghausen. Ein jedem bekanntes Sprichwort „Dem habe ich die Suppe versalzen“ bedeutete damals nicht, einem anderen etwas Böses angetan zu haben, sondern war vielmehr ein Zeichen des eigenen Reichtums, dass man mit dem „weißen Gold“ nicht sparen musste. In Burghausen hatte man genügend Zeit, sowohl die mit einer Länge von 1051 Metern längste Burganlage der Welt, ein Zeugnis vom Macht- und Repräsentationswillen der bayerischen Herzöge. zu erkunden, als auch einen Bummel durch die mittelalterliche Altstadt mit ihren farbenfrohen Bürgerhäusern und deren reicher Fadaenzier zu unternehmen. Natürlich nutzte man die Zeit auch zur gemütlichen Einkehr in einem der zahlreichen Biergärten, was bei diesem herrlichen Sommerwetter nicht zu kurz kommen durfte. Am späten Nachmittag ging es bei guter Stimmung und eingedeckt mit nachhaltigen Eindrücken zurück Richtung Heimat.


 


10. September 2023
Krieger- und Soldatenkameradschaft beging Friedens- und Gedächtnisfeier
(von Otto Strasser)

Traditionsgemäß am zweiten Sonntag im September beging die KSK unter guter Beteiligung der Vereinsmitglieder und der Fahnenabordnungen des Sportvereins, der Feuerwehr, der Fischerfreunde, der Landjugend und der MMC ihre diesjährige Friedens- und Gedächtnisfeier. Im vorausgehenden Gedenkgottesdienst, den Pfarrer I. R. Josef Helm zelebrierte, wurde der gefallenen, vermissten verstorbenen Kameraden der KSK Sallach gedacht. Lektor Dr. Gerhard Trost verlas nach den Fürbitten die Namen der im 2. Weltkrieg gefallenen und vermissten Soldaten des Dorfes. Der Kirchenchor mit Organistin Doris Senft gestaltete den Gottesdienst gemeinsam mit den Gläubigen mit Liedern aus der Schubertmesse. Nach dem Gottesdienst versammelte man sich am Kriegerdenkmal, wo die Friedens- und Gedächtnisfeier mit einem Choral der Blaskapelle Schmid eingeleitet wurde. Vor dem Libera des Kirchenchores unter der Leitung von Gerhard Anetseder trug 2. Vorsitzender Harald Stern einige Verszeilen eines Friedensgebetes vor, die mit dem Satz endeten: „Lass   unsere Stimmen laut vernehmbar sein gegen Gewalt und gegen Unrecht.“ In seiner Ansprache bezeichnete 1. Vorsitzender Otto Strasser den 24. Februar 2022 als Beginn tausendfaches Sterben unter den Soldaten beider Seiten. Vor allem aber war es der Beginn von grausamem Leid und Elend für die Zivilbevölkerung. Nach 18 Monaten Krieg seien nun die täglichen Nachrichten über rücksichtslos zerstörte Häuser, Schulen und Krankenhäuser bereits alltäglich geworden. Die Forderungen der Ukraine nach immer neuen und modernen Waffen von Europa könne man einerseits verstehen, andererseits bedeuten sie noch mehr Tote und Verwundete, noch mehr Leid und Zerstörung. Jeder wachsame Betrachter der Geschehnisse, so der Sprecher, fühle in sich eine zunehmende Beklemmung und wachsendes Angstgefühl, da die Gefahr der totalen Eskalation mit jedem Tag zunehme. Der Redner bedauerte es aber, dass immer weniger, insbesondere aus der Jugendgeneration, sich von Gedenkfeiern für die Gefallenen und Vermissten in den Weltkriegen angesprochen fühlen. Dabei appellierte Strasser an die Jugendlichen, sich das Lebensalter der Gefallenen, wie es am Gedenkstein vermerkt ist, einzuprägen. „Bereits im zweiten oder dritten Lebensjahrzehnt waren ihre persönlichen Pläne und Vorstellungen von der eigenen Zukunft für immer ausgelöscht“. Darin bestehe die wichtige Aufgabe der Krieger- und Soldatenvereine, den Jugendlichen sowohl die Bedeutung von Zivilcourage wie auch die Verbundenheit mit den Gefallenen nahe zu bringen. „Nehmt euch die Zeit, die eingemeißelten Namen bewusst zu verinnerlichen, vielleicht ist auch dein Familienname darunter“, lautete seine eindringliche Bitte. „Wir, die Verantwortlichen der KSK, bemühen uns, die Erinnerung zu bewahren und das Denkmal der Gefallenen in einem würdigen Zustand zu erhalten“, lautete sein abschließendes Versprechen, das er mit dem Abstellen einer Blumenschale unterstrich. Mit dem Lied vom „guten Kameraden und der Bayernhymne durch die Blaskapelle endete die Friedens- und Gedächtnisfeier 2023 in Sallach.


Nach dem Niederstellen der Blumenschale durch 2. Vorstand Harald Stern (2. v..l.) und Schriftführer Dr. Gerhard Trost  (r.) ließ
Vorsitzender Otto Strasser (l.) zum Lied „Ich hatt' einen Kameraden“ die Vereinsfahnen von von Fahnenträgern der KSK, des SV, der FFW,
der Fischerfreunden und der MMC senken.


Gegen die Machenschaften von Betrügern gewappnet sein
(von Otto Strasser)

Aus so manchen Presseberichten und Nachrichten tritt zu Tage, dass sich Betrügerinnen und Betrüger gerne Opfergruppen aussuchen, die erfahrungsgemäß leichter auf ihre Tricks hereinfallen, wobei häufig ältere Menschen zur Zielgruppe gehören. Dabei spekulieren sie darauf, dass diese weniger gut informiert und leichter zu verunsichern sind. Häufig sind dabei Frauen betroffen, da sie tagsüber telefonisch leichter erreichbar sind. Dies war auch mit ein Grund, dass sich die Verantwortlichen der KSK und des KDFB abgesprochen haben, um gemeinsam Kriminalhauptkommissar Manfred Reumann von der Straubinger Kripo für einen Aufklärungsvortrag  am Montagabend im Gasthaus Hagn zu organisieren. Nach seiner persönlichen Vorstellung und Darstellung seines Aufgabenbereichs ging Reumann zuerst auf die Ursachen von Kriminalität ein. Verantwortlich für den Einstieg in das kriminelle Milieu sei nach seiner Aussage neben der Persönlichkeit und den sozialen Lebensbedingungen, oftmals eine verführerische Tatgelegenheit, die bewusst oder zufällig wahrgenommen wurde. Hier legte der Referent den rund 30 Zuhörern ans Herz, Betrügerinnen und Betrügern möglichst erst gar keine Tatgelegenheit zu bieten und erläuterte umsichtiges Verhalten anhand zahlreicher und sehr lebensecht dargestellter Beispiele. Zusätzlich zeigte er eine Filmszene, wo falsche Polizisten mit der Call-ID-Spoofing-Methode  Telefonanrufe von einer vorgetäuschten Nummer aus vornehmen und dabei nicht davor zurückschrecken, den Angerufenen unter Druck zu setzen, indem sie ihn Strafen androhen. „Nicht selten suchen Kriminelle alleinstehende ältere Menschen in ihren Häusern oder Wohnungen auf, um unter Vorspiegelung von Notlagen Zutritt für sich selbst oder ihren Komplizen  zu bekommen. Mit der Bitte um ein Glas Wasser, oder das WC benutzen zu dürfen, versuchen sie  ihrem Komplizen die Möglichkeit zu verschaffen, unbemerkt in die Wohnung zu gelangen und nach Wertsachen zu suchen. Reumann warnte davor, dabei die Wohnungstür offen zu lassen, „Machen sie die Tür auf jeden Fall zu und lassen sie den Eintretenden nicht unbeobachtet“, lautete sein ernstgemeinter Rat. Eine Gegensprechanlage oder das Hinzuziehen von Nachbarn könnten solche Gefahren von Anfang an entschärfen. In diesem Zusammenhang warnte de Referent die Zuhörer, aus Gutgläubigkeit, Angst oder Mitgefühl die notwendige Vorsicht außer Acht zu lassen. „Fordern sie bei Haustürgeschäften immer eine Vertragsdurchschrift, auf der Name und Anschrift des Vertragspartners deutlich lesbar sind“, lautete ein weiterer Rat des erfahrenen Praktikers. Mit den Worten „Rate mal, wer hier spricht“ rufen Betrüger bei meist älteren und allein lebenden Personen an, geben sich als Enkelkinder oder auch gute Bekannte aus, um dann wegen einer plötzlichen Notlage oder eines finanziellen unverschuldeten Engpasses kurzfristig um Bargeld zu bitten. „Gehen sie auf solche Schockanrufe gar nicht ein und verzichten sie nicht darauf, zuvor die vermeintlich in Not geratene Person selbst anzurufen, so der Rat des Polizeibeamten. Als guten Rat für Alleinstehende hatte der Referent parat, bei der Eintragung ins Telefonbuch auf Vornamen zu verzichten oder sich eine laute Trillerpfeife griffbereit neben das Telefon zu legen. Verständlicherweise fühlen sich manche Senioren beim Geldabheben von Automaten unsicher und sind gegenüber angebotener Hilfe bisweilen ziemlich unvorsichtig, was die Handhabung der EC-Karte  oder der Pin-Nummer betrifft. „Verzichten sie nie auf eine Kontrolle des Namens auf der zurückgegebenen EC-Karte und scheuen sie sich nicht, unbekannte Personen, die ihnen am Geldautomaten zu nahe kommen, entsprechend darauf aufmerksam zu machen. Gerade in der Darstellung von Gefahrensituationen, die sich beim Einkaufen in Online-Shops ergeben können, verstand es der Referent hervorragend, trotz der Vielfalt möglicher Gefahren, durch sein schauspielerisches Talent, die Zuhörer entsprechend aufzuheitern. Dies traf vor allem bei der Schilderung von telefonischen Kontakt- und Freundschaftsangeboten zu. Beim Romance-Scamming versprechen Täter nichts ahnenden Opfern die große Liebe, um sie hinterher um ihr Erspartes zu bringen. Sowohl Scam-Männer als auch Scam-Frauen schaffen es, sich im täglichen Leben ihrer Opfer unverzichtbar zu machen – und zwar ohne ein einziges Treffen: Morgens bekommt das Opfer eine romantische Mail, abends wird stundenlang telefoniert oder gechattet. Doch plötzlich gibt es Schwierigkeiten und per Mail werden die Opfer um finanzielle Hilfe angebettelt. Trotz aller persönlicher Aufmerksamkeit und Vorsicht könne man Opfer einer Straftat werden. In diesem Fall helfe nur, so schnell wie möglich Anzeige bei der Polizei zu machen. So könne man dazu beitragen, das Kriminelle nicht unbehelligt immer weitere Opfer suchen. Geschädigte erhalten von der Polizei Hinweise auf ihre Rechte im Verfahren, werden über Opferhilfeeinrichtungen informiert, wie sie evtl. die Folgen einer Straftat abmildern können. „Schauen sie nicht weg, wenn sie eine Straftat beobachten! Helfen Sie, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, indem sie Hilfe organisieren “, ermunterte der Referent die Zuhörer zum Schluss.


Zum Hinweis auf die Internetseite www.polizei-beratung.de ließ Kriminalhauptkommissar Manfred Reumann (rechts) durch den Initiator
des Informationsabends Otto Strasser am Schluss die neueste Auflage der Broschüre “Im Alter sicher leben“ verteilen, ehe er für die Art
seiner Darbietung des im Grund genommenen sehr ernsten Themas reichlich Applaus erntete. Text und Foto Otto Strasser


11. September 2022
Jahreshauptversammlung
(von Otto Strasser)

Die Jahresversammlung der KSK am zweiten Septembersonntag im Gasthaus Hagn begann nach der Begrüßung durch Vorsitzenden Otto Strasser mit einer Gedenkminute für den 2021 verstorbenen langjährigen Vorsitzenden Helmut Daffner.
Anschließend bedankte sich Strasser bei Pfarrer i. R. Josef Helm, bei Chorleiter Manfred Plomer und bei der Kapelle Schmid für die würdige Gestaltung des Gedenkgottesdienstes und der Friedens- und Gedächtnisfeier am Kriegerdenkmal.    Sein Dank galt auch Rosi Pielmeier und Lutz Flerus für die mustergültige Pflege und Betreuung des Kriegerdenkmals, sowie dem Fahnenjunker Alois Guggenberger und Josef Pielmeier für die verantwortungsbewusste Wahrnehmung ihrer Aufgabe. Schließlich dankte er auch der Brauerei Erl für das Freibier zur Jahresversammlung. In seinem Tätigkeitsbericht ließ Strasser die wichtigsten Ereignisse im Vereinsgeschehen Revue passieren. Die Mitgliederzahl zum 31.12.2021 betrug 80 Mitglieder. Er erinnerte dabei auch an den 18. Dezember 2021, an dem man den langjährigen Vorstand Helmut Daffner auf seinem letzten Erdenweg begleiten musste. Insgesamt 8 Mitgliedern konnte man zu runden Geburtstagen gratulieren, wobei Jakob Bücherl mit seinem 90. Geburtstag an der Spitze stand. Erwähnenswert war nach Strassers Worten auch die gemeinsame Besichtigung der Firma Holmer in Eggmühl, an der sich 15 Mitglieder beteiligt hatten.
Bei der Dankabstattung hob Strasser zwei Mitglieder besonders hervor. Dies war zum einen Max Attenberger, der sich 20 Jahre lang um das äußere Bild des Kriegerdenkmals kümmerte. Das ging vom Sträucher zuschneiden bis zum Aufstellen des jährlichen Christbaums und außerdem zum Aufziehen der Fahne bei allen Gedenkfeiern. Dafür überreichte er ihm als Dank und Anerkennung einen Gutschein. Seit 5 Jahrzehnten bereits übernimmt Manfred Plomer als Organist und Chorregent des Sallacher Kirchenchors die musikalische Gestaltung der jährlichen Gedenkgottesdienste und der Friedens- und Gedächtnisfeiern am Denkmal. Auch für ihn hatte die KSK eine kleine Anerkennung vorbereitet. 2. Vorsitzender Harald Stern trug für den aus Krankheitsgründen verhinderten Kassenverwalter Alfons Aigner den Kassenbericht vor, der vor allem durch eine großherzige Spende ein erfreuliches Plus im Jahresabschluss abweisen konnte. Kassenprüfer Erich Scherzer bescheinigte dem Kassenverwalter eine fehlerlose Kassenführung. Abschließend dankte Vorsitzender Otto Strasser allen Ausschussmitgliedern für die konstruktive und harmonische Zusammenarbeit. Abschließend warb der Vorsitzende unter den anwesenden Mitgliedern um Beteiligung an der Friedens- und Gedächtnisfeier des Labergaus in Haindling am kommenden Sonntag, 18.September. Im Punkt „Wünsche und Anträge“ ging es vor allem um ein lohnendes Ziel für eine gemeinsame Besichtigung oder einen Tagesausflug.


11. September 2022
Friedens- und Gedächtnisfeier

(von Otto Strasser)

Unter Beteiligung der Fahnenabordnungen der KSK, des Sportvereins, der Feuerwehr und der Fischerfreunde und erfreulich vieler Gemeindemitglieder  beging die Krieger- und Soldatenkamerad­schaft am Sonntag ihre Friedens- und Gedächtnisfeier. In der Pfarr­kirche begann um 10 Uhr der Gedenkgottesdienst für die gefallenen und vermissten Kameraden beider Weltkriege, den Pfarrer i. R. Josef Helm zelebrierte und dessen Intention hervorhob. In seiner Predigt erläuterte der Geistliche am Beispiel des Gleichnis vom verlorenen Sohn, warum Gott als vergebender Vater jedem Menschen, der zur Umkehr bereit ist, die Türe zur Rückkehr ins Vaterhaus bis zuletzt offen halte. Der Kirchenchor unter der Leitung von Manfred Plomer umrahmte den Gottesdienst mit Liedern aus der Schubertmesse, instrumental hervorragend  begleitet von Thomas Wild auf der Trompete. In den Fürbitten, vorgetragen von Dr. Gerhard Trost, war das Geden­ken an die unschuldigen Opfer des russischen Überfalls auf die Ukraine, das erbarmungswürdige Schicksal der ukrainischen Bevölkerung, angesichts der rücksichtslosen Zerstörung ihrer Häuser, Schulen und Kliniken die zentra­len Themen. Nach der letzten Fürbitte, in der man besonders der eigenen Gefallenen und Vermissten gedachte, verlas der Lektor die  Namen der Gefallenen und Vermissten des Dorfes in den Kriegsjahren von 1940 bis 1945.
Nach dem Gottesdienst versammelte man sich am Kriegerdenkmal, wo die Friedens- und Gedächtnisfeier mit einem Choral der Blaskapelle und dem Libera des Kirchen­chores musikalisch eingeleitet wurde. Pfarrer Josef Helm sprach die kirchlichen Weihe­gebete und erbat im gemeinsamen Gebet die Einsicht der Kriegsführenden Parteien, wie ein dauerhafter Friede gefunden werden könne. Otto Strasser, neuer  Vorsitzender der KSK Sallach, erlaubte sich die Frage angesichts der mehr als 50 Todesopfer des Dorfes allein im 2. Weltkrieg: „Waren all diese Opfer, war all ihr Leid und ihre Todesangst angesichts des jetzigen Krieges in der Ukraine doch vergeblich?, wo es doch der eigentliche Sinn wäre, dass daraus ein  dauerhafter Frieden unter den Völkern entstünde. Vielmehr wurde in den Fünfziger Jahren bei Gedenkfeiern an Kriegerdenkmälern noch vom Heldentod gesprochen, denn die Nachkriegsgeneration musste erst lernen mit der Vergangenheit umzugehen“, wagte der Redner auszusprechen. Die wahre Botschaft der Kriegerdenkmäler müsste doch sein, dass Kriege sinnlos sind und auf deutschem und europäischen Boden nie wieder stattfinden sollten. Mit dem 24. Februar, dem Tag des aggressiven, verlogenen und brutalen Überfalls Rußlands auf die Ukraine habe nach Aussage des Bundeskanzlers Olaf Scholz eine Zeitenwende begonnen, die jedem Angst einflößen müsse. Die einzig richtige Antwort auf Putins Aggressionskrieg könne im Gedenken an unsere Toten nur heißen: „Jetzt erst recht müssen wir uns für Frieden in der Ukraine und in Europa einsetzen“, lautete die Forderung des Redners. Zum Gedenken an die Gefallenen und Vermissten des Dorfes Sallach, aber auch zum Gedenken an die verstor­benen Mitglieder der KSK Sallach stellten 2.Vorsitzender Harald Stern und Schriftführer Dr. Gerhard Trost eine Blumenschale am Ehrenmal ab. Danach  stimmte die Musikkapelle das Lied vom "Guten Kameraden" an und die Fahnenjunker senkten ihre Fahnen zu Ehre der Toten. Die gemeinsam gesungene Bayernhymne beendete schließlich die Friedens- und Gedächtnisfeier 2022.


24. Juli 2022
KSK-ler beim SV-Gründungsfest
(von Otto Strasser)


25. Mai 2022
KSK-ler vom Straubinger Hafen  beeindruckt
(von Otto Strasser)

Am Mittwochnachmittag unternahmen 25 Sallacher, überwiegend Mitglieder der KSK als Jahresausflug 2022 eine Besichtigung des Straubinger Hafens. Diese hatte der  KSK Vorsitzende Otto Strasser mit der Assistentin der Geschäftsleitung des Zweckverbandes Hafen Straubing-Sand, Alexandra Dietl  in die Wege geleitet. Im Konferenzraum des Technologie- und Gründerzentrums erhielten die Teilnehmerinnen (6) und Teilnehmer (19)  von der Marketingmanagerin Stefanie Kräh einen interessanten und visuell unterlegten Einblick in die Geschichte des Hafens, der am 28.06.1996 durch den damaligen Bayerischen Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber aus der Taufe gehoben wurde. „Für viele war es damals ein mutiges Großprojekt auf 220 Hektar „grüner Wiese“ – grenzüberschreitend auf Flächen der Stadt Straubing und der Landkreisgemeinde Aiterhofen“, so die Referentin. Während der mittlerweile vergangenen 25 Jahre wurden jedoch 10,3 Mio. Tonnen Schiffsgüter und 5,1 Mio. Tonnen auf der Bahn umgeschlagen. Entgegen dem bundesweiten Trend kann Straubing sogar ein kontinuierliches Wachstum beim Schiffsgüterumschlag verzeichnen, wusste Frau Kräh mit sichtlichem Stolz zu berichten. Allein im vergangenen Jahr machten trotz Corona 822 Schiffe in Straubing-Sand fest – so viele wie nie zuvor. „Mit rund 667.000 Tonnen Schiffsgüterumschlag wurde 2020 das zweitbeste Jahresergebnis erreicht“, beeindruckte Stefanie Kräh ihre Zuhörer zu berichten. Doch der Zweckverband Hafen Straubing-Sand ist auf vielen Füßen aufgestellt, wie die Besucher auf der visuellen Übersichtstafel erfuhren. In den Laborräumen des Technologie- und Gründerzentrums  geht es vor allem um Bioökonomie und Nutzung nachwachsender Rohstoffe. So viele Zahlen auf einmal mussten die Teilnehmer aus Sallach erst einmal verarbeiten, bevor sie sich mit dem stellvertretenden Betriebsleiter Harald Siegert auf den Rundgang durch das eigentliche Hafengelände machten. Dabei erfuhren sie von ihm, dass sich mittlerweile 80 Firmender verschiedensten Sparten  im Hafengelände angesiedelt haben, sodass die Freiflächen immer weniger werden. Trotzdem wurde in außergewöhnlichem Maße auf die Natur Rücksicht genommen, wie sich die Besucher selbst überzeugen konnten. Sogar ein Bienenhaus und ein mobiler Hühnerstall waren neben dem Lehrpfad für Obstbaumarten zu entdecken. Ein ganz anderes Bild bot den Besuchern dann das 700 m lange und 90 m breite Hafenbecken, wo durch drei mächtige Hafenkräne mit ihren 34 m Höhe und ihren bis 8 Kubikmeter fassenden Schaufeln Schiffe be- und entladen werden. Harald Siegert wusste aber auch von den Problemen  zu berichten, die hauptsächlich durch die instabilen Wasserstände der Donau verursacht werden


Otto Strasser bedankte sich  mit einem kleinen Geschenkkorb beim stellvertretenden Betriebsleiter  Harald Siegert für die überaus interessante rund zweistündige Führung. 


22. April 2022
Gedenkgottesdienst und außerordentliche Mitgliederversammlung der KSK – Neue Vorsitzende
(von Otto Strasser)

Nach einem Gedenkgottesdienst für ihren verstorbenen 1. Vorsitzenden Helmut Daffner trafen sich 26 Mitglieder der KSK im Gasthaus Hagn zur außerordentlichen Mitgliederversammlung, um zwei neue Vorsitzende zu wählen. Die Wahl fiel einstimmig, bei jeweils einer Enthaltung, auf Otto Strasser als 1. Vorsitzenden und Harald Stern als dessen Stellvertreter. Der bisherige 2. Vorsitzende Otto Strasser eröffnete die Versammlung mit einer Gedenkminute für die im letzten Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder: Helmut Daffner ( 42 Jahre 1. Vorsitzender der KSK)  und Otto Hien sen. ( von 1982 bis 2015 Ausschussmitglied). Da laut Satzung der KSK die Amtsperiode jeweils 5 Jahre dauert und die letzte Generalversammlung mit Neuwahlen erst vier Jahre zurückliegt, mussten nur zwei neue Vorsitzende gewählt werden. Alle anderen Funktionsträger bleiben noch bis 2023 in ihren Ämtern. Unter der Wahlleitung von 3. Bürgermeister Hans Bauer, war diese Aufgabe schnell erledigt. Zum 1. Vorsitzenden wurde von den 25 wahlberechtigten Mitgliedern der bisherige 2. Vorsitzende Otto Strasser bei einer Enthaltung gewählt. Als neuer Stellvertreter erhielt Harald Stern ebenfalls bei einer Enthaltung 24 Stimmen. 3. Bürgermeister Hans Bauer gratulierte  den neuen Vorsitzenden zu ihrer eindeutigen Wahl und wünschte ihnen viele gute Ideen, um die KSK Sallach auch weiterhin am Leben zu erhalten. Als erste Amtshandlung der neuen Führung erfolgte nach einer längeren Aussprache und einstimmigen Beschluss der anwesenden Mitglieder die Absenkung der Amtsperiode ab 2023 von bisher fünf  auf zukünftig drei Jahre. In seiner Vorschau auf anstehende Veranstaltungen informeirte der neue Vorsitzende die Mitglieder, dass er vor wenigen Tagen mit einer zuständigen Sachgebietsleiterin der Hafenleitung in Straubing wegen einer Betriebsbesichtigung vorgesprochen habe. Diese Hafenbesichtigung wolle man bereits im Mai an einem passenden Nachmittag durchziehen. Der genaue Termin werde rechtzeitig, so Strasser, aus der Presse zu erfahren sein. Am 3. Juli habe man die Teilnahme am 150-jährigen Gründungsfest der FFW Hainsbach bereits zugesagt, genauso wie die Teilnahme am 100-jährigen Gründungsfest des SV Sallach am  24. Juli. Da 2024 bereits das eigene 100-jährige Bestehen gefeiert werde könne, habe man sich im Ausschuss schon Gedanken gemacht, in welchem Rahmen dies stattfinden solle. Alle Ausschussmitglieder sprachen sich dafür aus, die Feierlichkeiten zum Jubiläum nur im kleinen Rahmen zu planen. Den genauen Ablauf werde man in kommenden Ausschusssitzungen erarbeiten. Damit war der offizielle Teil der harmonisch verlaufene außerordentlichen Mitgliederversammlung schon erledigt, und es blieb genügend Zeit, das Gesellige zu pflegen.


v.li.: Kassier Alfons Aigner, 2. Vorstand Harald Stern, 1. Vorstand Otto Strasser, 3. Bgm. Hans Bauer


22. Oktober 2021
KSK-ler unternahmen Ausflug zum Holmer nach Eggmühl
(von Otto Strasser)

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Diesen Grundsatz legten die Verantwortlichen der KSK Sallach ihrem Suchen nach lohnenden Zielen ihrer Jahresausflüge zugrunde, in der Absicht bedeutende regionale Arbeitsstätten kennenzulernen. War es 2019 der Flughafen Wallmühle, so war am vergangenen Freitagnachmittag der Betrieb Holmer in Eggmühl für 15 Sallacher das Ziel ihres diesjährigen Jahresausflugs.  Die Betriebsbesichtigung  hatte der stellvertretende KSK Vorsitzende Otto Strasser mit Magdalena Sauer von der Marketing Abteilung bei Holmer  in die Wege geleitet. Im Konferenzraum der Holmer Produktionsstätte erhielten die Teilnehmer vom Geschäftsführer Wolfgang Bergmann, vor allem aber von Magdalena einen interessanten und umfangreichen Einblick in die Geschichte des Weltmarktführers für Zuckerrübenerntetechnik und Hersteller des stärksten Trägerfahrzeugs der Welt. Diese Entwicklung begann in der einfachen Dorfschmiede  von Alfons Holmer  Ende der 60er Jahre und wuchs bis zum Weltmarktführer im Bereich selbstfahrender Zuckerrübenvollernter  mit Tochtergesellschaften in Frankreich, Polen, Tschechien, der Ukraine, der Türkei und den USA sowie einer Repräsentanz in China. Gegründet 1969 entwickelte die HOLMER Maschinenbau GmbH 1974 den ersten 6-reihigen, selbstfahrenden Zuckerrübenvollernter. Seitdem fahren die HOLMER-Maschinen in über 40 Ländern auf der ganzen Welt. 4.000 Zuckerrübenvollernter haben die Werkshallen in Eggmühl seither bereits verlassen und das aktuelle Modell Terra Dos T4 ist unter anderem als „Maschine des Jahres 2014“ ausgezeichnet worden. Mit dem Rübenreinigungslader Terra Felis 3 evo positioniert sich HOLMER erfolgreich auch in der Verladetechnik. Zudem setzt der Terra Variant insbesondere auf dem Gebiet der direkten Gülleeinarbeitung neue Maßstäbe.   In einem Rundgang durch die Produktionsstätte mit ihrer Führerin Magdalena erhielten die Sallacher einen Einblick in die unterschiedlichen Abteilungen eines modernen Industriebetriebes, der viele Teile der verschiedenen Produktreihen selbst vor Ort produziert. Bei den Zulieferteilen wird vor allem auf Regionalität und somit kurze Lieferwege geachtet. Die Marketingleiterin Magdalena Sauer nahm sich viel Zeit und erklärte den Besuchern inmitten unterschiedlicher Fahrzeuge, welche Arbeiten von den hochqualifizierten Mitarbeitern der Firma  ausgeführt werden. Otto Strasser bedankte sich nach fast dreistündiger Führung mit einem süßen Geschenk aus einer alteingesessenen Konditorei Geiselhörings bei Magdalena Sauer für die überaus interessante Führung. 




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