Feuerwehr Sallach

 
        
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20. Mai 2024

Jahresfest

(von Otto Strasser)

Nach dem traditionellen Gedenkgottesdienst für alle verstorbenen Kameraden marschierten die Wehrmänner der FFW Sallach in Begleitung der Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine am Pfingstsonntag zurück zur Festhalle Hagn. Die Blaskapelle „De Grenzjaga“verlieh dem Kirchenzug und dem Festakt einen besonders festlichen Rahmen. Dritter  Bürgermeister Hans Bauer knüpfte in seinem Grußwort an die Predigt von Pfarrer i. R. Josef Helm an, der  dargestellt hatte, wie notwendig ein Funke als Antrieb jeglicher Gemeinschaft sei, aber auch wie schnell ein einziger Funke einen vernichtenden Brand auslösen könne. Besonders war er davon angetan, dass eine ganze Reihe junger Burschen und  Mädchen sich derzeit auf den aktiven Feuerwehrdienst vorbereiten, was nicht zuletzt als Beweis hervorragender Jugendarbeit des Kommandanten Martin Quegwer zu werten sei. Christian Strasser als Vorsitzender der Feuerwehr konnte zum Festakt neben den fast vollzählig erschienen aktiven Feuerwehrkameraden und Feuerwehrdamen besonders dritten Bürgermeister Hans Bauer mit den örtlichen Stadträten Wolfgang Bäuml, Fritz Frank und Franz Winter sowie den Ehrenkommandanten Manfred Scherzer und die Ehrenmitglieder Alois Hagn und Erich Scherzer, aber auch erfreulich viele Gäste aus der Dorfbevölkerung  begrüßen. Sein namentlicher Gruß galt außerdem Pfarrer i. R. Josef Helm und der Festmutter in der Fahnenweihe 2000, Mareserl Weinzierl. Er dankte allen Helfern, die in uneigennütziger Weise zur Vorbereitung des Festes beigetragen haben. 3. Bürgermeister Hans Bauer überbrachte die Grüße von Bürgermeister Herbert Lichtinger, der zur Zeit seinen wohl verdienten Urlaub genieße. Wie bedeutsam und hilfreich ein schnelles Eingreifen der Feuerwehren sein könne, habe sich erst vor wenigen Monaten im eigenen Dorf gezeigt, als ein einziger Funke einen Großbrand und die komplette Vernichtung einer landwirtschaftlichen Halle mit vielen landwirtschaftlichen Maschinen und Fahrzeugen verursachte.   Den Feuerwehrmännern gebührt deshalb großer Dank für ihre stete Bereitschaft, bei Unglücksfällen aller Art Tag und Nacht Hilfe leisten zu wollen. Kommandant Martin Quegwer brachte seine Freude zum Ausdruck, dass beim heutigen Fest zwei Feuerwehranwärter mit Erreichung ihres 16. Lebensjahres offiziell die  Feuerwehrausbildung beginnen dürfen. Mit Handschlag verpflichtete er dazu David Hildebrand und Johannes Strasser. Außerdem konnte er an die Feuerwehrfrau Hildehard Knott das vorgesehene Dienstaltersabzeichen für 30 Jahre Zugehörigkeit zur Sallacher Feuerwehr überreichen. Kommandant Quegwer dankte dem Stadtrat von Geiselhöring, für die zuvorkommende Unterstützung bei der Anschaffung zweckmäßiger Ausrüstung. Sein abschließender Dank galt seinen Helfern in der Ausbildung, namentlich seinem Stellvertreter Timo Hasenecker, allen Aktiven für die  gute Zusammenarbeit und jederzeitige Unterstützung seinerseits. Vorsitzender Christian Strasser dankte nun den vielen fleißigen Helfern im Hintergrund, ohne deren Arbeit ein solches Fest nicht zu bewerkstelligen sei. Sein Dank galt außerdem der Gärtnerei Krabler für den Blumenschmuck in der Festhalle, den Wirtsleuten Hagn für die Zurverfügungstellung der Halle und das Zubereiten des Spanferkels. Mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Festhalle nahm das Feuerwehrfest seinen Fortgang, wobei natürlich auch die Kinder auf ihre Rechnung kamen. Für sie boten die Hüpfburg und die auch heuer wieder aufgebaute Schminkecke mit Maria Knott und Hannah Scherzer, ebenso das Mitfahren mit dem Feuerwehrauto, eine willkommene Abwechslung. Die Erwachsenen ließen sich bei den Klängen der Blaskapelle „De Grenzjaga“ die angebotenen Wiesenschmankerl und die von den Frauen selbst zubereiteten Kuchen und Torten bestens schmecken.


18. Januar 2024
Generalversammlung
(von Otto Strasser)

Das Gastzimmer beim Hagn-Wirt konnte den Andrang der aktiven und passiven Mitglieder bei der Generalversammlung am Donnerstagabend nur knapp bewältigen. Bürgermeister Herbert Lichtinger zeigte sich als Wahlleiter erfreut, dass die Jugend bei den Führungskräfte nachrückte. Sein Lob galt dem großen Zusammenhalt und der hervorragenden Führungsarbeit der Verantwortlichen in der Sallacher Wehr. Ehrenkommandant Manfred Scherzer gab einen Einblick in die bereits erledigten Aufgaben für ein erfolgreiches Gelingen der Festveranstaltungen zum 150-jährigen Bestehen im kommenden Jahr.
Als Vorstand der FFW Sallach konnte Christian Strasser neben den aktiven männlichen und weiblichen Aktiven namentlich Ehrenkommandant Manfred Scherzer, die örtlichen Stadträte Hans Bauer, gleichzeitig 3. Bürgermeister, Wolfgang Bäuml, Fritz Frank und Franz Winter, sowie die Ehrenmitglieder Alois Hagn und Erich Scherzer und nicht zuletzt den Feuerwehrsachbearbeiter in der Stadtverwaltung, Herrn Pielmeier begrüßen.
Nach der Gedenkminute für alle verstorbenen Feuerwehrkameraden   brachte Kommandant Martin Quegwer seinen Tätigkeitsbericht über das zurückliegende Jahr, in dem die 78 Aktiven fünf Löscheinsätze, sechs technische Hilfeleistungen und drei Verkehrssicherungen zu leisten hatten. Außerdem nutzte man die Gelegenheit zwei kurzfristig frei gewordene Plätze in der Maschinistenausbildung zu besetzen und konnte die Zahl der Aktiven durch zwei Neuaufnahmen mit 80 stabilisieren. Die Damenlöschgruppe zähle 19 und die Anwärtergruppe 14 Jugendliche, so die Aussage des Kommandanten.  Mit 14 Übungen und theoretischen Unterweisungen wurde die Einsatzbereitschaft der einzelnen Löschgruppen gewahrt. Die Teilnahme an der Großübung in Dettenkofen im Rahmen der Brandschutzwoche war selbstverständlich. Zusammengerechnet ergeben sich so 450 Einsatzstunden, die von den Aktiven und von den Führungsleuten zum Wohle der Allgemeinheit geleistet wurden. Abschließend dankte Kommandant Martin Quegwer der Stadt für die Sachzuwendungen, seinem Stellvertreter Johannes Eichinger, dem Gerätewart Maximilian Haslbeck mit seinem Helferteam, Ehrenkommandanten Manfred Scherzer mit Sohn Florian, dem Magaziner Georg Altmann, der Vereinsführung und allen Aktiven für die Unterstützung.
Nach dem gemeinsamen Essen folgte der Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden Christian Strasser, der als erstes den Mitgliederstand mit 94 Passiven bekannt gab. In 8 Ausschusssitzungen wurden vor allem wichtige Schritte zur Vorbereitung der Fahnenweihe 2025 erledigt. Zusätzlich galt es, das traditionelle Feuerwehrfest am Pfingstsonntag, die Teilnahme an zwei Fahnenweihen sowie an allen örtlichen Festen vorzubereiten. Sein  Dank galt den beiden Kommandanten, Martin Quegwer und Johannes Eichinger, den Mitgliedern des Vereinsausschusses, den beiden Fahnenjunkern Manuel  Hamberger und Felix Hasenecker) und besonders seinem Stellvertreter Otto Hien. Nun gab Kassenführerin Hildegard Knott einen Einblick in den aktuellen Stand der Vereinskasse, die aufgrund notwendiger Anschaffungen und der fehlenden Versteigerung ein spürbares Minus von etwa 6000 € im Jahresabschluss zu ertragen hatte. Kassenprüfer Erich Scherzer bestätigte ihr eine mustergültige Kassenführung und ließ ihr durch die Versammlung die Entlastung erteilen.
Anschließend übergab Vorsitzender Christian Strasser die Versammlungsleitung an den Kommandanten Martin Quegwer, der in Kurzform die wichtigsten Auswirkungen durch die vom Vereinsausschuss eingeleiteten Eintragung ins Vereinsregister darlegte. Dabei wies er vor allem auf die im Schaukasten seit längerer Zeit ausgestellte neue Vereinssatzung hin. Diese wurde dann auch durch den einstimmigen Beschluss der anwesenden Mitglieder abgesegnet.
Nun lag es bei Bürgermeister Herbert Lichtinger die Neuwahlen der Kommandanten und der Führungspositionen in der Vereinsführung durchzuführen. Dank der guten Vorbereitung durch den bisherigen Vereinsausschuss ging die schriftliche Abstimmung bei den beiden Kommandanten und beim Vorsitzenden reibungslos über die Bühne. Zuvor dankte das Stadtoberhaupt den bisherigen Funktionsträgern für ihre geleistete Arbeit und den guten Zusammenhalt der Aktiven. Die schriftlich durchgeführte Wahl ergab mit 46 Ja-Stimmen ein einstimmiges Votum  für den 1.Kommandanten Martin Quegwer. Für Johannes Eichinger wurde Timo Hasenecker bei einer Enthaltung mit 45 Ja-Stimmen als neuer Stellvertreter gewählt. Als erste Amtshandlung gab Martin Quegwer dann bekannt, dass Sigrun Birl die Aufgabe des Jugendwartes übernimmt. Die Wahl der Vereinsfunktionäre erfolgte per Handzeichen der anwesenden Mitglieder, wobei aber der 1. Vorsitzende ebenfalls schriftlich gewählt wurde. Christian Strasser wurde von den 62  Wahlberechtigten einstimmig zum 1. Vorsitzenden wieder gewählt. Für Otto Hien  als Stellvertreter wurde Johannes Eichinger ebenfalls einstimmig beauftragt. Das Amt der Schriftführerin bleibt in den Händen von Steffi Stern. Da Hildegard Knott als bisherige Kassenführerin für dieses Amt  nicht mehr zur Verfügung stand, wurde Florian Scherzer  zu ihrem Nachfolger gewählt. Um die Feuerwehrgeräte kümmert sich weiterhin Maximilian Haslbeck. Er wurde auch zusammen mit Hildegard Knott, Felix Hasenecker und Otto Hien in den Vereinsausschuss gewählt.  Die Kasse wird weiterhin geprüft von Erich Scherzer und Harald Stern. Das Amt des Fahnenjunkers bleibt bei Felix Hasenecker  und Manuel Hamberger. 
Ehrenkommandant Manfred Scherzer, dem das Amt des Festleiters bei der Fahnenweihe übertragen wurde, informierte nun die Anwesenden über die bereits beschlossenen Aktionen im Ablauf des viertägigen Festes vom 29.5. bis 1.6.2025. Er informierte die Anwesenden dabei, dass wichtige Verträge für Festzelt, Stimmungskapelle „Sapralott“ und Festküche abgesegnet wurden. Die Aufgabe des Festwirtes liegt in der Verantwortung der Feuerwehr selbst. Als Patenverein konnte die Feuerwehr Hadersbach gewonnen werden. Der Festgottesdienst wird im Anetsederhof stattfinden.
Zum Schluss gaben Kommandant Quegwer und Vorsitzender Christian Strasser die Vorhaben für das laufende Jahr bekannt. So nannte Martin Quegwer den 23.1. und den 1.2. 24 als feststehende Termine für die UVV-Unterweisung, außerdem seien die Durchführung eines Leistungsabzeichens und mehrere Übungsabende zur Verbesserung der Funkausbildung geplant. Christian Strasser nannte den 30.4. als Termin für das Maibaumaufstellen, den 1.5.  zur Teilnahme am Florianifest , den Pfingstsonntag für das eigene Feuerwehrfest und den 29.11.24 als Versteigerungstermin. Bürgermeister Herbert Lichtinger überreichte an Christian Scherzer, Helga Herreiner und Hildegard Knott für deren Verdienste in den abgegebenen Funktionen den kleinen Wappenteller der Stadt. 
Mit dem Wahlspruch der Feuerwehr "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" schloss 1. Vorsitzender Christian Strasser die harmonisch verlaufene Generalversammlung 2024.
 

 
Die neue Vereinsführung mit Bürgermeister Herbert Lichtinger (3.v. l.) und Feuerwehrsachbearbeiter Piermeier (2. v. l.) 1. Vorsitzender Christian Strasser ( 5.v.l.), 
2. Vorsitzender Johannes Eichinger (4. v. l.) Kassier Florian Scherzer (8. v. l.), und Schriftführerin Steffi Stern (6. v. r.).


Bild 2: Zukünftig wird 1. Kommandant Martin Quegwer (links) von Timo Hasenecker als Stellvertreter (rechts) und Sigrun Birl (Mitte) als Jugendwartin unterstützt


Juli 2021
Neues TSF-W erhielt den kirchlichen Segen

(von Otto Strasser)

Einen Tag der Wertschätzung, der Motivation und der Gelegenheit Danke zu sagen, nannte stellvertretender Landrat Andreas Aichinger den  vergangenen Freitag, an dem das neue Feuerwehrauto der Freiwilligen Feuerwehr Sallach den kirchlichen Segen erhielt. Die Feier begann mit einem Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus mit Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, den die aktiven Feuerwehrkameraden/innen in Uniform und unter Einhaltungen der Coronabestimmungen gemeinsam besuchten und mit gestalteten. Zum anschließenden Festakt mit Segnung und Übergabe des neuen TSF-W versammelten sie sich mit einer Reihe von Ehrengästen – Kreisbrandrat Albert Uttendorfer, KBI Herbert Dietl, KBM Moritz Mannes, Kdt. Roland Matejka, MdL Josef Zellmeier, 3. Landrat Andreas Aichinger Bgm. Herbert Lichtinger, 3. Bgm Johann Bauer, die örtlichen Stadträte Wolfgang Bäuml, Fritz Frank und Franz Winter- und den Fahnenträgern der übrigen Vereine vor dem Feuerwehrgerätehaus, wo zu Beginn Kommandant Martin Quegwer deren Begrüßung vornahm. Dekan Josef Ofenbeck erteilte nach den Begrüßungsworten von Kommandant Martin Quegwer dem neuen TSF-W den kirchlichen Segen und betonte dabei,  dass mit dem Segen Gottes sowohl der verantwortungsvolle Einsatz des neuen Fahrzeugs durch die Wehrmänner für in Not geratene Menschen als auch der Schutz der Helfenden in ihm gleichermaßen verbunden seien. Im vorausgegangenen Gottesdienst wurden die Fürbitten von Ehrenmitglied Alois Hagn, die Lesung von Feuerwehrmann Timo Hasenecker vorgetragen. Mit der Anschaffung des neuen TSF-W habe man, so Bgm. Herbert Lichtinger, die Vorgaben des 2015 beschlossenen, neuen Feuerwehr-Bedarfsplans, umgesetzt. In ihm sei neben einer guten Ausstattung für die Stützpunktfeuerwehr Geiselhöring ( Drehleiter) auch die staatlich vorgeschriebene Ausrüstung der Ortsfeuerwehren vorgegeben. So müssen für die Ortsfeuerwehren in Sallach, Hainsbach und Wallkofen neue TSF-W angeschafft werden. Einsatzfahrzeuge dieser Art kommen auf einen Kostenaufwand von weit über 200.000 €. Nach vielen Gesprächen mit den Führungskräften der Sallacher Wehr und der Ausbildung von 12 Atemschutzträgern aus den Reihen der FF Sallach  wurde die Ausstattung des neuen TSF-W zusammengestellt und zusätzlich eine neue Tragkraftspritze bestellt. Gesamtkosten dafür waren insgesamt 231.000 €, wofür der Staat und der Landkreis insgesamt einen Zuschuss von etwas mehr als 40.000 € gewährten. Außerdem habe der Feuerwehrverein Sallach aus eigenen Mitteln einen Betrag 5000 € dazugegeben. Nun müssen die Wehrmänner der FFW Sallach das neue Fahrzeug, so Bgm. Lichtinger, mit Leben erfüllen, indem sie 365 Tage, 24 Std., bei Tag und Nacht bereit seien, bei Unglücksfällen, Bränden und Sturmschäden ihre Hilfe zu leisten.
Stellvertr. Landrat Andreas Aichinger, selbst aktiver Feuerwehrmann und Vorsitzender des Feuerwehrvereins St. Englmar, nannte in seinen Grußworten den heutigen Tag als Tag der Wertschätzung, Tag der Motivation und Tag der Gelegenheit zum Danken. In ähnlicher Weise formulierte es auch MdL Josef Zellmeier, indem er den Sallacher Wehrmännern großen Respekt zollte, dass sich 12 von ihnen den Anforderungen der Atemschutzprüfung mit Erfolg unterzogen haben. KBR Albert Uttendorfer empfahl das neue Fahrzeug dem Schutz des Herrgotts, dass stets alle Helfer nach Einsätzen mit ihm gesund heimkehren können.
Erster Kommandant Martin Quegwer dankte Bürgermeister Lichtinger mit seinem Stadtrat und den zuständigen Mitarbeitern der Stadtverwaltung ( Werner Schubert und Andreas Pielmeier) für die Schaffung der finanziellen Grundlage sowie für die hervorragende Unterstützung bei der Erfüllung der umfangreichen behördlichen Vorgaben, hier besonders KBR Albert Uttendorfer. Den langen Werdegang von der Antragstellung am 25.7.2019 bis zur endgültigen Auslieferung am 19.3.21 schilderte er mit genauen Datumsangaben aller notwendigen Anträgen und Gesprächen in den Behörden. Viel Zeit nahmen außerdem die Abstimmungsgespräche mit den ausführenden Firmen Furtner&Ammer in Landau a.d.Isar in Anspruch. Die Richtigkeit der Entscheidung für ein TSF-W begründete der Kommandant damit, dass das neue Fahrzeug  seit der Übergabe im März 2021 bereits zu fünf Einsätzen ausgerückt sei. Sein großer Dank galt aber auch seiner Mannschaft, die sich in dieser Zeit bei acht Einweisungen mit dem neuen Fahrzeug der Marke MAN und seiner Ausrüstung vertraut gemacht habe. Zusätzlich wurden von den 12 Atemschutzträgern  drei Einweisungen und Übungen vollzogen. Zwischenzeitlich wurden vier Feuerwehr-Führerscheinprüfungen erfolgreich abgelegt. Zuletzt dankte er dem Vorsitzenden des Sallacher Feuerwehrvereins, Christian Strasser, dass der Verein mit einer Eigenbeteiligung in Höhe von 5000 € aus der Vereinskasse zur Finanzierung beigetragen habe. Im Anschluss an den Segnungsakt versammelten sich alle Beteiligten im Hof des Gasthauses Hagn zu einer gemeinsamen Feier mit Essen und Umtrunk.


Stadtpfarrer und Dekan Josef Ofenbeck erteilte dem neuen Feuerwehrauto den kirchlichen Segen.


Bürgermeister Herbert Lichtinger übergab an Kommandant Martin Quegwer das Spendenkuvert als kleinen Beitrag zu den Unkosten der Feier. 


3. Landrat Andreas Aichinger, außerdem MdL Josef Zellmeier und KBR Albert Uttendorfer sprachen Grußworte.


23. Januar 2020
Jahreshauptversammlung

(von Otto Strasser)

Zur Jahresversammlung 2020 am 23. Januar konnte der Vorsitzende der FF Sallach, Christian Strasser,  knapp 50 Mitglieder begrüßen.  Unter ihnen galt sein besonderer Gruß dem Ehrenkommandanten Manfred Scherzer, den beiden Ehrenmitgliedern, Alois Hagn und Erich Scherzer, den Stadträten Johann Bauer, Wolfgang Bäuml und Franz Winter, Chronist Otto Strasser und den   Mitgliedern der Damenlöschgruppe.  Kommandant Martin Quegwer, Vereinsvorsitzender Christian Strasser und Kassenführerin Hildegard Knott gaben Rechenschaft. Aus dem umfassenden Tätigkeitsbericht des Kommandanten Martin Quegwer war zu entnehmen, dass die Wehr , neuer  Aktivenbestand 66 – davon 18 Damen und zwei Anwärter - , im vergangenen Jahr sechzehn Mal ausrücken musste. Dies waren neben sechs kleineren Brandeinsätzen,  sechs  technische Hilfeleistungen, sowie vier Sicherheitsvorkehrungen. Bei den technischen Hilfeleistungen waren zwei Verkehrsunfälle, zwei Hilfseinsätze bei Wasserschäden in Kellern, sowie zwei spezielle Hilfeleistungen für Personen. Dazu kamen noch drei Einsätze  zur Verkehrssicherung und das Einwintern der Hydranten.  Neben zwei größeren Einsatzübungen zusammen mit den anderen Feuerwehren waren die Aktiven zu mehreren kleineren Übungseinsätzen eingeladen und auch die theoretische Ausbildung im Unfallschutz wurde 2019 nicht vernachlässigt.  Außerdem haben  fünf Feuerwehrler erfolgreich an der Atemschutzträgerausbildung teilgenommen und fünf Jungfeuerwehrmänner schafften den Abschluss der MTA-Basisausbildung. Beim traditionellen Feuerwehrfest  konnten Hermann Ertl, Josef Kutzi und Alfons Schulz für 40 Jahre und Hildegard Knott und Michael Quegwer für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst die staatliche Ehrung in Empfang nehmen. Im Rahmen des Feuerwehrfestes wurde auch die Beförderung von Maximilian Haslbeck zum Löschmeister bekannt gegeben.  Sein abschließender Dank galt vor allem seinem Stellvertreter, 2. Kommandant Johannes Eichinger, den Gerätewarten mit ihren Helfern, dem Hausmeister im Gerätehaus Georg Altmann  und Ehrenkommandant Manfred Scherzer, der ihn zusammen mit seinem Sohn Florian immer bei  elektrischen Problemen unterstützt habe.  Der  Stadt Geiselhöring und allen Aktiven sagte er ebenfalls ein herzliches Dankeschön. Der Vorsitzende des FF-Vereins, Christian Strasser, ging seinerseits besonders auf die gesellschaftlichen Ereignisse im vergangenen Vereinsjahr ein. Aktuell gehören 94 Mitglieder dem Feuerwehrverein an. Trotz Überschneidung mit einem größeren Fest im Nachbardorf Hadersbach war das traditionelle Feuerwehrfest am Pfingstsonntag zufriedenstellend. Hier galt sein besonderer Dank den vielen fleißigen Helfern in der Vorbereitung und beim Bedienen der Gäste.  Außerdem war man mit größeren Abordnungen an den Fahnenweihe in Pilling und in Riekofen vertreten. Fünf Mitgliedern durften man zu runden Geburtstagen gratulieren. Für das laufende Jahr habe man bereits vier feste Termine: 30.4. Maibaumaufstellen in Sallach, 1.5. Florianifest in Geiselhöring, 31.5.  Feuerwehrfest in der Hagnhalle, 19.7. Teilnahme an der Fahnenweihe in Pfaffenberg. Zum Schluss dankte Vorsitzender Christian Strasser allen Aktiven, insbesondere den beiden Kommandanten Martin Quegwer und Johannes Eichinger, sowie allen Mitgliedern des Vereinsausschusses, der Damenlöschgruppe und allen Aktiven sowie passiven Mitgliedern  für  ihren Einsatz und ihre Treue zur Wehr. Besonders herzlich dankte er Hausmeister Georg Altmann und dem Vereinskameraden Otto Strasser für die mustergültige Führung der Vereinschronik. Aus dem Kassenbericht von Kassenführerin Hildegard Knott  ging hervor, dass das vergangene Haushaltsjahr der Wehr dank der Nachüberweisung der Vereinsförderung durch die Stadt ein positives Ergebnis aufweise. Kassenprüfer Erich Scherzer schlug der Versammlung die Entlastung der Kassenführerin vor, da er ihr eine einwandfreie Arbeit bestätigen konnte. Nun waren die anwesenden Aktiven zur Anprobe der neuen Schutzjacken aufgerufen, mit denen in den nächsten Jahren alle Wehrmänner der Stadt und der Dörfer ausgestattet werden sollen.




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