Sallach, im Tal der Kleinen Laber

Vereine in Sallach

Sportverein Sallach 1922 e.V.
 
Aktuelles im Sportvereins

28. Januar 2012
Internes Watterturnier des Sportvereins
(von Otto Strasser)

Am Samstag, 28. Januar,  wurde vom Sportverein Sallach das schon zur Tradition gewordene vereinsinterne Watterturnier veranstaltet. Vorsitzender Wolfgang Bäuml konnte ein fast volles Haus begrüßen. Mit 36 Mannschaften konnte wieder an die Rekordbeteiligung vor einigen Jahren angeknüpft werden. Erfreulich aber war besonders, dass sich viele Frauen unter den Teilnehmern befanden. Es wurde im Modus 4 Runden zu je 3 Spielen gespielt. Nach der 1.Runde gab es für alle Teilnehmer zur Stärkung eine Brotzeit. Schon vor Beginn der 4. Runde war klar, dass es einen knappen Ausgang geben werde. Und so kam es auch dann. Sieger wurde das Brüderpaar Harry und Christian Stern. Sie hatten wie Dieter Frank und Thomas Speiseder genau so 18 Punkte erreicht, aber in der Punktewertung der einzelnen Spiele lagen sie um zwei Hundertstel vorne. Deshalb gehörten ihnen die ausgesetzten 30 l Bier.  Die nächsten sechs Paare hatten alle 16 Punkte auf ihrem Konto. Also mussten auch bei ihnen die Ergebnisse der einzelnen Spiele entscheiden. So lautete schließlich die weitere Reihenfolge: 3. Platz Traudl und Max Attenberger 4. Robert Weiß und Daniel Pleban. 5. Hans Bauer und Stefan Strasser 6. Christa und Josef Daffner 7. Carola Rothmayr und Christian Wellenhofer 8. Renate und Hermann Singer. Die ersten 8 Mannschaften erhielten schöne Sachpreise, die alle von Gönnern gestiftet worden waren. Vorsitzender Wolfgang Bäuml bedankte sich abschließend bei allen Teilnehmern sowie beim Turnierauswerter Michael Heigl mit seinen Helfern.


10. Dezember 2011
Weihnachtsfeier des Sportvereins
(von Otto Strasser)

Mit dem von Eva Fürst auf dem Keyboard gespielten „Heller Stern in der dunklen Nacht“ wurden die vielen Besucher am Samstagabend auf die Weihnachtsfeier des Sportvereins im weihnachtlich geschmückten Vereinsheim eingestimmt. 1. Vorsitzender Wolfgang Bäuml gab bei seiner Begrüßung der Freude über den zahlreichen Besuch der Mitglieder und ihrer Angehörigen Ausdruck und konnte darunter neben Ehrenvorstand Helmut Daffner und den Ehrenmitgliedern Herbert Bauer, Alfred Haslbeck sen. und Otto Strasser auch seine beiden Sallacher Stadtratskollegen Hans Bauer und Harald Stern willkommen heißen. Für die musikalische Umrahmung sorgte Christian Stern (Gitarre) mit der von ihm geleiteten Instrumentalgruppe, während Lena Wiesgrill und Otto Strasser mit zwei Geschichten für Besinnung und Aufheiterung sorgten. Schließlich erinnerte der  Nikolaus (Robert Weiß) mit seinem Krampus (Josef Zellmer) an so manche Begebenheit im zurückliegenden Sportlerjahr und verstand es in ausgewogenem Maße, zu loben und zu tadeln.  Für große Heiterkeit sorgte Lena Wiesgrill mit der Geschichte vom Christbaumständer, mit dem ein Familienvater seine Familienangehörigen überraschen wollte, woraus sich aber dann aber das totale Chaos entwickelte. Nun folgte die musikalische Darbietung von „Engel lassen laut erschallen“ durch die Instrumentalgruppe (Christian und Johannes Stern, Katrin und Johannes Fürst). In seiner Ansprache sagte SV-Vorsitzender Wolfgang Bäuml, dass Weihnachten auch Zeit des Nachdenkens über Vergangenes sein sollte. Aber gerade in der Weihnachtszeit habe fast jeder vor lauter Termine wenig Zeit zum Nachdenken. Zudem würden die täglichen Nachrichten über Terroranschläge und Naturkatastrophen den Alltagsstress noch erhöhen. Der Vorsitzende dankte allen aktiven wie passiven Mitgliedern, die zum Gelingen des Vereinsjahres beigetragen haben. Sein Dank galt besonders allen, die Führungsarbeit und Ausbildungsfunktionen erbracht, die zum Erhalt der schönen Sportanlage beigetragen, für das Gelingen der Veranstaltungen gesorgt und den Sportverein nach außen hin gut vertreten haben. Dank sagte er auch allen, die sportlich aktiv waren sowie allen, die Betreuungsfunktionen übernommen haben. Sein besonderer Dank galt auch der Herbergswirtin Maria Bauer mit ihrem Team, das stets dafür sorgte, dass man sich im Sportheim wohl fühlen konnte. Mit dem heiteren Mundartgedicht „Ein Brief ans Christkind“ und seinen persönlichen guten Wünschen zum Weihnachtsfest beendete SV-Chef Wolfgang Bäuml seine Ansprache. Für weihnachtliche Stimmung sorgten daraufhin die jungen Musiker Natalie Herreiner, Michael Zierer und Johannes Stern) mit dem weihnachtlichen Spiritual „Mary’s Boy Child“ von Harry Belafonte und Bonny M., in dem die Geburt Christi erzählt wird. Nachdenklich stimmte ebenso die Geschichte vom „Niklo“, die von Otto Strasser vorgetragen wurde und gleichzeitig auf das Erscheinen desselben mit seinem Knecht Rupprecht überleitete. Der Nikolaus (Robert Weiß) wusste dann auch viel Gutes zu sagen, hatte jedoch auch über so manches zu klagen. So brachte er die von jeder Abteilung gedichteten lobenswerten aber auch schändlichen Taten der Schützen, Tennisspieler, Fußballer und Stockschützen in humorvoller Weise zur Sprache, während sein „Krampus“ (Josef Zellmer) mit Streicheleinheiten oder Rutenstrichen Lob oder Tadel bekräftigte. Natürlich hatten die beiden für besonders verdiente Vereinshelfer Geschenke dabei, die sie zusammen mit dem Vorsitzenden verteilten. Mit dem gemeinsam gesungenen und von der Instrumentalgruppe begleiteten Weihnachtslied „O du fröhliche“ fand die besinnliche Feier ihren Abschluss. Beim anschließenden geselligen Teil wurden alle Anwesenden mit Punsch und von den Frauen gespendeten selbst gebackenen Plätzchen bewirtet.

Vorstand Bäuml bei seiner Dankesrede Lena Wiesgrill mit "Der Christbaumständer"
Otto Strasser mit "Der Niklo" Die jungen Musiker mit Chr. Stern, Nikolaus und Krampus

31. Oktober 2011
Offenes Watterturnier mit 98 Paaren - Wahl/Ganserer gewinnen
(von Otto Strasser)

Der vergangene Montag, 31.10. wurde das traditionelle Watterturnier des Sportvereins Sallach im Vereinsheim des SV zum Glückstag. Mit einem so großen Ansturm  von Mannschaften aus dem ganzen Landkreis hatte niemand gerechnet. Die zuerst vorbereiteten 44 Tische waren schon nach der Hälfte der Einschreibzeit vergeben, sodass schon zahlreiche Watterfreunde wieder heimgehen mussten. Kurzerhand wurden  im Obergeschoss des Sportheims noch fünf weitere Tische aufgestellt. So konnten sich schließlich 98 Spielteams am Turnier beteiligen. Es wurde in vier Durchgängen mit je drei Spielrunden gespielt, wobei sich jedes Paar nach einem Durchgang einen neuen Tisch und einen neuen Gegner ziehen musste. Die Vorbereitung des Turniers lag in den bewährten Händen von Vereinskassier Wolfgang Brand, die Auswertung am PC tätigte Michael Heigl. SV Vorsitzender Wolfgang Bäuml nahm die Begrüßung und die Siegerehrung vor. Dabei wurde er tatkräftig von 2. Vorsitzendem Johann Bauer unterstützt. Sein Dank galt den vielen Preisspendern aus der Geschäftswelt von Sallach und Umgebung, aber auch vielen Vereinsmitgliedern, die Preise gespendet hatten.  Kurz vor Mitternacht  standen die Sieger fest. SV-Vorsitzender Wolfgang Bäuml dankte allen Spendern und Helfern, die zum Gelingen des Turniers beigetragen haben und nahm die Siegerehrung vor. Platz eins errang die Mannschaft Wahl-Ganserer aus Mallersdorf, die das Spanferkel mit nach Hause nehmen durften. Platz zwei und Gewinner der 30 l Bier war das Team Bachmeier-Krause. Platz drei und Gewinner der zwei Babyputen war das Team Speiseder-Rothmayr.  Die Reihenfolge der Nächstplatzierten lautete: Platz 4 Team Kulzer-Kulzer, Platz 5 Team Müller-Schwarz, Platz 6 Team Singer-Herreiner, Platz 7 Team Sonnleitner-Hatzl, Platz 8 Team Höntsch-Reithmeier, Platz 9 Team Speiseder-Stern, Platz 10 Team Metzger-Mießlinger. Insgesamt konnten 45 Teams schöne Sachpreise in Empfang nehmen. SV Vorsitzender Wolfgang Bäuml bedankte sich abschließend bei allen Teilnehmern, die durch ihren Einsatz einen ansehnlichen Betrag erwirtschafteten, der fast ausschließlich für die Jugendarbeit des SV Sallach verwendet wird.


1. Vorsitzender Wolfgang Bäuml (Mitte) gratuliert dem Team Ganserer-Wahl zum  Turniersieg und Gewinn des 1. Preises


15. - 17. Juli 2011
Sportwochenende bot vielfältiges sportliches Programm
(von Otto Strasser)

Ein vielseitiges Sportprogramm und das damit verbundene Gartenfest, das der SV Sallach von Freitagabend bis Sonntag am Sportgelände veranstaltete, war Anziehungspunkt für Jung und Alt aus Sallach und Umgebung. Höhepunkt war dabei der Festgottesdienst am Sonntagmorgen im Sportgelände mit Pfarrer Claus Jendrysik. Mit diesem festlichen Gottesdienst, den nicht nur die Sportler am Sonntagvormittag im Sportgelände mitfeierten und vielen sportlichen Wettbewerben auf allen Anlagen des SV Sallach an den drei Tagen wurde das Sportwochenende zum echten Highlight des Vereinsjahres. Pfarrer Claus Jendrysik verstand es in seiner Predigt vortrefflich, die Werte des Sportes und die Werte des christlichen Glaubens miteinander in Einklang zu bringen. Beginnend mit dem Liedsatz „Unser Leben sei ein Fest“  verdeutlichte der Geistliche die Nähe des Sportes zum christlichen Glauben. Wenn der Sportler bei der Ausübung seines Sportes Gott nicht ausklammere, sein Sport nicht als Ersatz für die Religion gesehen werde, liege er in Einklang mit dem Willen Gottes, die Kräfte des Körpers und damit auch die Gesundheit der Seele zu steigern. Doch müsse sich jeder klar sein, dass in beiden Bereichen jede Form der Einseitigkeit und jede Art von Fanatismus schädlich sei. Die SV-Band mit Manfred Plomer am Keyboard, Volker Brunner (Kontrabass), Hildegard Knott (Querflöte), Christian Stern (Gitarre), und Johannes Stern (Schlagzeug) ließ den Festgottesdienst zusammen mit dem Kirchenchor Sallach zu einem musikalischen Genuss werden, in den die Gottesdienstbesucher bei den Liedern der Festmesse mit einstimmen konnten. Lesung und Fürbitten wurden von Otto Hien vorgetragen. Beim gemeinsamen Mittagessen waren nicht nur die Tische im Festzelt, sondern auch dank des schönen Wetters alle Tische im Freien voll besetzt. SV Vorsitzender Wolfgang Bäuml dankte zu Beginn des Mittagessens Pfarrer Claus Jendrysik und allen Mitwirkenden sehr herzlich für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes. Sein anschließender Dank galt auch allen Schüler- und Jugendbetreuern für ihr wertvolles Engagement. Angefangen hatte das Sportwochenende am Freitagabend um 18 Uhr mit einem mit 11 auswärtigen Mannschaften besetzten Pokalturnier der Stockschützen auf ihren Pflasterbahnen. Von 19 bis 22 Uhr lief der erste Durchgang der Dorfmeisterschaften im Luftgewehrschießen, organisiert von den Schlossschützen. Am Samstag begann das Sportprogramm bereits um 10 Uhr mit einem Kleinfeldturnier der E-Jugend, um 13 Uhr spielte die F-Jugend gegen ihre Mütter und gewann mir 7 zu 5 Toren. Auf der Tennisanlage begann um 14 Uhr das Punktspiel des SV Sallach gegen Aholfing im Rahmen der Labertalrunde. Hier konnten die Aholfinger als eindeutige Sieger (7:2) vom Platz gehen. Eine halbe Stunde später fand das erste Spiel im AH-Kleinfeldturnier statt. Die Siegerehrung davon fand am Abend im Festzelt durch  AH-Manager Martin Wiesgrill und SV Vorsitzenden Wolfgang Bäuml statt. Beide bedankten sich sowohl bei den Pokalspendern wie auch bei den Schiedsrichtern. Die Ergebnistabelle hatte folgende Reihenfolge:  1. P. TV Geiselhöring, 2. P. ETSV Hainsbach, 3. P. TSV Bayerbach, 4. FC Neufahrn, 5. VfR Laberweinting, 6. SV Harburg 7. SV Sallach,  8. FC Illmberger Straubing.
Um 16 Uhr begann das 2. Pokalturnier der Stockschützen, an dem sich wieder 11 Mannschaften beteiligten. Von 15 bis 19 Uhr lief die Fortsetzung der Dorfmeisterschaft der Schlossschützen im Luftgewehrschießen. Deren Siegerehrung fand dann abends im Festzelt durch die Schützenmeister Josef Zellmer und Stefan Bäuml statt. Gleichzeitig wurde auch die Standeröffnungsscheibe und die Geburtstagsscheibe, gestiftet von Hans Bauer, überreicht. Danach verstand es Alleinunterhalterin Simone vortrefflich, mit ihrer Musik Hochstimmung ins Festzelt zu bringen. Am Sonntag traten um 13 Uhr die Vereinsfunktionäre zu einem Fußballspiel gegen die Damenmannschaft des VfR Laberweinting an, welches gerechterweise unentschieden mit 5:5 Toren endete. Da das für 14 Uhr angesetzte Freundschaftsspiel der 2. Mannschaft des SV gegen Geisling 2 kurzfristig abgesagt wurde, konnten sich die Spieler der E-Jugendmannschaft mit ihren Vätern messen. Um den körperlichen Vorteil der Väter etwas zu reduzieren, mussten diese in Gummistiefeln antreten. Anschließend trat die 2. Mannschaft gegen die eigene A-Jugend an und gewann das Freundschaftsspiel mit   2:1.  Über großes Zuschauerinteresse  konnte sich um 16 Uhr die 1. Mannschaft des SV Sallach bei ihrem Freundschaftsspiel gegen die Kreisklassenmannschaft aus Geisling freuen. Dank einer hervorragenden Mannschaftsleistung konnten die Sallacher das Spiel mit 5:1 für sich entscheiden. Am Abend fanden sich trotz des einsetzenden Regens noch viele Besucher im Festzelt zum gemütlichen Festausklang ein.

Feldmesse am Sportheim Siegermannschaften der Schützendorfmeisterschaft
 
Einzelsieger der Schützendorfmeisterschaft  

17. April 2011
Neue Schießstände erhielten kirchlichen Segen – Zukünftige Gauwettkampfstätte in Sallach
(von Otto Strasser)

Rund 1500 freiwillig geleistete Arbeitsstunden waren die Ausgangsbasis für die neue Schießanlage der Schlossschützen des SV Sallach mit acht Schießständen. SV – Vorsitzender Wolfgang Bäuml, Bürgermeister Bernhard Krempl und Gauschützenmeister Kurt Ose gratulierten den Schlossschützen zum gelungenen Werk und lobten die vorbildliche Kameradschaft beim Bau. Schützenmeister Josef Zellmer ließ mit einem chronologischen Rückblick die einzelnen Bauphasen Revue passieren. Die Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und Ulrich Fritsch spendeten der neuen Sportstätte den kirchlichen Segen. Viele Besucher nutzten den Tag der Offenen Tür zur Besichtigung und wagten einen Schuss auf die Ehrenscheibe, die von Wolfgang und Willi Bäuml gestiftet worden war. SV-Vorsitzender Wolfgang Bäuml nahm am Sonntagvormittag im Sportheim die Begrüßung der Ehrengäste, unter ihnen Bürgermeister Bernhard Krempl mit den örtlichen Stadtratskollegen Harald Stern und Hans Bauer,  Gauschützenmeister Kurt Ose mit seinen Mitarbeitern im Gauschützenamt Schriftführer Franz Zierer, Damenleiterin Margit Neumeier,  sowie den Gauehrenmitgliedern Alfred Haslbeck sen. und Otto Holzer vor. Sein besonderer Gruß galt aber auch den anwesenden Sallacher Firmen- und Geschäftsinhabern, Franz Zellmer von der Sparkasse und Gottfried Weber von der Raiffeisenbank, sowie den Ehrenmitglieder des SV und der großen Schar der Mitglieder aus den Reihen der Schlossschützen. Dann ging der SV Chef  auf die Beweggründe der Umsiedlung des bisherigen Schießstandes in das Obergeschoss des Sportheimes ein, wobei vor allem die fehlenden Umkleideräume ausschlaggebend waren. Dank der hervorragenden Planung und Auslotung aller Zuschussmöglichkeiten durch Bauleiter und Ehrenmitglied Rudi Haslbeck konnte die Baumaßnahme so durchgezogen werden, dass sie die Kasse des Hauptvereins nicht überstrapazierte. Durch Zuschüsse des Deutschen Schützenbundes und der Stadt Geiselhöring, vor allem aber durch großzügige Spenden der örtlichen Geldinstitute, Geschäfte und Privatpersonen konnte die modern  ausgestattete Schießanlage entstehen, die wirklich allen Ansprüchen hundertprozentig  genügt. Dazu gehört auch eine moderne Live-Webcam-Anlage mit Übertragung in die Gasträume und einem computergesteuerten elektronischen Auswertungsgerät mit Monitordarstellung.  „Manchmal musste ich schon bösen Blicken meines Kassiers standhalten,“ bekannte der SV Chef. Stellvertretend für alle freiwilligen Helfer dankte er den beiden Hauptinitiatoren und fleißigsten Arbeitern auf der Baustelle, Schützenmeister Josef Zellmer und Sportleiter Michael Heigl, mit einem kleinen Geschenk für 400 bzw. 300 freiwillig geleistete Arbeitsstunden. Sein Dank galt aber auch der Stadt Geiselhöring und den Inhabern der örtlichen Geschäfte und privaten Sponsoren für die großzügige finanzielle Unterstützung.

Schützenmeister Josef Zellmer brachte in einer chronologischen Rückschau die wichtigsten Stationen der Umsiedlung der bisherigen Schießanlage aus dem Erdgeschoss in das Obergeschoß. Auslöser der Maßnahme war eigentlich, so Zellmer, die obligatorische Standabnahme durch die Aufsichtsbehörde des Landratsamtes, bei der überraschender Weise eine Reihe von Mängel an der bisherigen Schießanlage festgestellt wurden. So musste man von Seiten der Schützenabteilung entscheiden, entweder diese mit erheblichen Kosten zu beheben oder eine schon beim Bau des Sportheimes im Gespräch gewesene Umsiedlung in das Obergeschoss vorzunehmen. Die außerdem fehlenden Umkleidemöglichkeiten der Schützen vor den Wettkämpfen gab dann schließlich den Ausschlag für die Umsiedlung. Vom Vereinsausschuss des SV wurde sie dann im August 2010 einstimmig beschlossen und der Planungsauftrag an Rudolf Haslbeck, der schon bisher die gesamten Baumaßnahmen im neuen Sportgelände geplant und als Bauaufsicht betreut hatte, übertragen. Der 14. September 2010 war dann der offizielle Baubeginn. Viele Samstage und noch mehr Feierabendstunden wurden dann von den Mitgliedern der Schützenabteilung geopfert, damit die Baumaßnahme am 5. Februar 2011 mit der behördlichen Standabnahme und einem internen Richtfest abgeschlossen werden konnte. Die aktuellste Information hob sich der Schützenmeister für den Schluss seiner Ausführungen auf: „Vor zwei Stunden wurden von den Vertretern des Gauschützenmeisteramtes im Labergau und der Vorstandschaft des SV Sallach die Unterschriften unter den Vertrag für Sallach als zukünftige Verbandsschießanlage des Schützengaues im Labergau getätigt. So werden ab sofort die alle Meisterschaften des Labergaus im Sportheim des SV Sallach mit seinen 16 Schießbahnen ausgetragen.“ Diese Meldung wurde von den Anwesenden bei der Einweihungsfeier mit großem Beifall bedacht. Der abschließende Dank Zellmers galt den beiden örtlichen Bankinstituten, Sparkasse und Raiffeisenbank, für die großzügige finanzielle Unterstützung, den acht  Spendern der vollautomatischen Scheibeneinzugsanlagen, den Spendern der Ehrenscheibe Wolfgang und Willi Bäuml, sowie allen Helfern aus den Reihen seiner Schlossschützen, durch deren Mithilfe es möglich war, dass man keine einzige Arbeitsstunde bezahlen musste. Mit dem Wahlspruch der Schützen – ein klares Auge, eine ruhige Hand und das Herz auf dem rechten Fleck – schloss der Schützenmeister der Schlossschützen seine Ausführungen.
In kurzen Grußworten gratulierten Bürgermeister Bernhard Krempl und Gauschützenmeister Kurt Ose den Schlossschützen zu ihrer modernen und wunderschönen Sportstätte. Sportsgeist, Kameradschaft und Verlässlichkeit waren die Grundpfeiler dieses gelungenen Werkes, welches die Bezeichnung „Voll ins Schwarze getroffen“ in jeder Hinsicht verdiene. Mit Recht habe hier die Schützen des Schützengaues im Labergau ihre neue Heimat gefunden.

Nun begaben sich alle Teilnehmer der Einweihungsfeier in das Obergeschoss des Sportheimes, wo der neue Schießraum entstanden war. Dekan und Stadtpfarrer Josef Ofenbeck und Stadtpfarrer Ulrich Fritsch nahmen hier in ökumenischer  Gemeinschaft die Segnung der neuen Wettkampfstätte vor. Dabei äußerten beide Geistliche ihren Wunsch, dass sich hier alle Wettkämpfer im guten Geiste und sportlicher Fairness messen mögen. Nun bat Schützenmeister Josef Zellmer acht Ehrengäste zum offiziellen Eröffnungsschuss an die acht Schützenstände. Den Ehrenschuss gaben ab:  SV Vorstand Wolfgang Bäuml, Gausschützenmeister Kurt Ose, Bürgermeister Bernhard Krempl, Stadtpfarrer und Dekan Josef Ofenbeck, Ehrenvorstand Helmut Daffner, Planer und Bauleiter Rudi Haslbeck, Schützenmeister Josef Zellmer und Stadtpfarrer Ulrich Fritsch. Der Nachmittag gehörte der Bevölkerung von Sallach und Umgebung für die Besichtigung der neuen Wettkampfstätte. Wer wollte, durfte einen Schuss auf die Ehrenscheibe abgeben. Außerdem luden ein reich bestücktes Kuchenbuffet  und schmackhafte Brotzeiten zum Verweilen im und um das Sportheim des SV Sallach ein. Gleichzeitig konnte man das Heimspiel der Sallacher Kreisligamannschaft gegen Ergolding II verfolgen und sich über deren Sieg freuen.

Stellvertretend für alle Helfer dankte SV Vorsitzender Wolfgang Bäuml den beiden fleißigsten Helfern und Hauptorganisatoren beim Bau  Schützenmeister Josef Zellmer und Sportleiter Michael Heigl Die Pfarrer Josef Ofenbeck und Ulrich Fritsch spendeten im Beisein vieler Ehrengäste der neuen Schießanlage den kirchlichen Segen beider Konfessionen
Acht Ehrengäste beim offiziellen Eröffnungsschuss v. r. SV Vorsitzender Wolfgang  Bäuml, Gauschützenmeister Kurt Ose, Bürgermeister Bernhard Krempl, Dekan und Stadtpfarrer Josef Ofenbeck, Ehrenvorstand Helmut Daffner, Bauleiter Rudi Haslbeck, Schützenmeister Josef Zellmer und leider etwas verdeckt der evang. Stadtpfarrer Ulrich Fritsch
   
.:  Wolfgang Brand - Sallach - Webmaster  :.