Sallach, im Tal der Kleinen Laber

Vereine in Sallach

Fischerfreunde Sallach
 
 
Veranstaltungen der Fischerfreunde

21. Januar 2012
Nistkästen für die heimische Vogelwelt 
(von Helene Strasser)

Einen ganzen Vormittag nahmen sich Jungfischer und Aktive am Samstag Zeit, um in der Schreinerei Rammelsberger unter Anleitung zum wiederholten Mal Nistkästen für die Höhlenbrüter herzustellen. Die dafür benötigten Lärchenbretter wurden von den beiden Chefs der Schreinerei zur Verfügung gestellt. Die fleißigen Helfer schnitten zuerst die verschiedenen Einzelteile zu, die dann zum Nistkasten zusammengeschraubt wurden. Um den verschiedenen Vogelarten gerecht zu werden, wurden bei den Einfluglöchern unterschiedliche Durchmesser gewählt: 27 mm für Blaumeisen, 32 mm für Kohlmeisen und 45 mm für den Star. Aus jahrelanger Erfahrung wissen die Fischerfreunde, dass es nicht damit abgetan ist, neue Nistkästen für die Höhlenbrüter unter den gefiederten Freunden herzustellen, sondern dass es auch genau so wichtig ist, diese jährlich einmal zu kontrollieren und zu säubern. Die Nistkästen werden dazu benötigt, um bei der demnächst geplanten Säuberungsaktion  schadhafte oder vergammelte Kästen auszutauschen. Bei diesen Säuberungsaktionen  ist zwar immer wieder feststellen, weiß der neue Fischerchef Franz Winter aus Erfahrung, dass sie sehr gut von den gefiederten Gästen angenommen, dass viele aber auch von artfremden Untermietern wie Mäusen, Siebenschläfern oder  Mardern bezogen wurden. Besonders freute er sich, dass auch einige Jungfischer mit am Werk waren. So konnten in der Schreinerei Rammelsberger innerhalb weniger Stunden 20 Nistkästen fertig gestellt werden.

Fast wie am Fließband erfolgte die Produktion der 20 Nistkästen durch die freiwilligen Helfer der Fischerfreunde


14. Januar 2012
Jahreshauptversammlung: Franz Winter neuer Chef der Fischerfreunde Sallach 
(von Helene Strasser)

Am Samstagabend versammelten sich 35 Mitglieder der Fischerfreunde und deren Angehörige im Vereinslokal Hagn zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung, die mit einer Gedenkminute für alle verstorbenen Vereinsmitglieder und dem Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden Fritz Ramsauer begonnen wurde. Bei den anstehenden Neuwahlen wurde Franz Winter zum neuen 1. Vorsitzenden, Hermann Hien zum neuen  2. Vorsitzenden, Michael Janker zum zukünftigen Jugendwart, Manfred Kohl zum neuen Gerätewart, sowie Rainer Zierer und Michael Heigl zu neuen Gewässerwarten gewählt. Sebastian Kohl, Karl Bacherl, Fritz Ramsauer und Ludwig Rammelsberger arbeiten in den nächsten zwei Jahren als Beisitzer im Vereinsausschuss mit.    
Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden
Als erste Aktion nannte Vorsitzender Fritz Ramsauer die turnusmäßige Kontrolle und Reinigung der zahlreichen Nistkästen an der Laber und an den anderen Fischgewässern. Auch habe man sich an der landkreisweit durchgeführte Umweltaktion „Sauber macht lustig“ mit einer größeren Gruppe beteiligt. Ein erfreulicher Zugewinn für das vereinseigene Fischwasser war, so der Vorsitzende, die Ausweitung des Pachtvertrages „Schwarzweiher“ auf den sog. Strasserweiher.  Bei der Teilnahme am Niederbayerischen Fischereitag in Wiesenfelden wurden die Vorstände mit die Problematik um die Uferrandstreifen an den Gewässern konfrontiert. Für alle unverständlich war dabei die Tatsache, dass einzig Bayern auf die Freihaltung eines Fünf-Meter-Abstandes von landwirtschaftlicher Nutzung verzichtet. Beim großen Fischerfest am letzten Juliwochenende konnten der neue Fischerkönig, Ehrenvorsitzender Josef Daffner, sowie der Jungfischerkönig Martin Kerscher traditionsgemäß die Königskette und die Pokale für die Vereinsmeisterschaft in Empfang nehmen. Auf jeden Fall könne man, so Vorsitzender Fritz Ramsauer,  mit dem Fischerfest wieder in jeder Hinsicht zufrieden sein. Vor allem am Sonntagmittag bewährte sich der Einsatz eines zweiten Großgrills. Ramsauers Dank galt hier allen freiwilligen Helfern und Frauen, die dafür viele Stunden ihrer Freizeit opferten. Das im Sommer von Rainer Zierer durchgeführte Partnerfischen für die Fußballschüler kam bei den Jugendlichen und deren Eltern wieder sehr gut an. Bei den Ausschusssitzungen  ging es nach Ramsauers Worten um den Fischbesatz, die Anschaffung eines zweiten Grills und um die Vorbereitung des heuer anstehenden 30-jährigen Gründungsfestes, das am 11. März gefeiert werden soll. Sein abschließender Dank galt den Mitgliedern der Vorstandschaft, des Vereinsausschusses, dem Fahnenjunker Hermann Hien mit seinen Begleitern und nicht zuletzt den Herbergseltern Hagn. Öffentlich bedankte sich Ramsauer bei den Sallacher Jägern für ihre Mithilfe bei der Vergrämung der Kormorane und Hermann Rothmayr für die Fertigstellung des neuen Grills. Im letzten Satz informierte Fritz Ramsauer die anwesenden Mitglieder, dass er nach 18 Jahren Tätigkeit als 1. Vorsitzender für dieses Amt nicht mehr kandidieren werde.  
Nun folgte der Kurzbericht von Schriftführer Franz Winter. Aus seinen Ausführungen war zu erfahren, dass der Mitgliederstand gegenüber dem Vorjahr zahlenmäßig gleich geblieben sei und nun genau 89 betrage, die sich in 54 Aktive, 4 Jungfischer und 31 Passive aufteilen.
Bericht des Gewässerwarts
Gewässerwart Christoph Daffner gab nun einen sehr ausführlichen Bericht über den Zustand des Fischwassers, den er mit der Feststellung begann: „Wir hatten das schlechteste Fangergebnis in seiner nun zehn Jahre andauernden Amtszeit als Gewässerwart“. Insgesamt wurden nur 89 kg gefangen, was eine Halbierung gegenüber dem Vorjahr bedeute. Bei den Besatzmaßnahmen war der Weihernachbar Rudolf Kroiss dem Verein sehr entgegengekommen, wofür ihm Christoph Daffner großen Dank zollte. Zurückblickend auf seine zehnjährige Amtszeit als Gewässerwart bezeichnete er den Versuch mit dem Einsetzen von Ruten und Zandern in die Laaber als eindeutigen Erfolg, während die Besatzmaßnahmen mit Nasen und Schleien  als negativ zu bewerten seien. Erfreulich trotz der geringen Ausbeute sei es auf jeden Fall, so Christoph Daffner, dass bei den Fangergebnissen 16 Fischarten aufgeführt werden konnten.
Vor dem gemeinsamen Essen folgte noch der Kassenbericht von Kassier Alfons Weinzierl. Aus seinem Bericht ging hervor, dass sich der Verein trotz eines kleinen Minusbetrages auf einer gesunden finanziellen Basis bewege. Kassenprüfer Harald Stern bescheinigte dem Kassier in schriftlicher Form eine mustergültige und einwandfreie Kassenführung, da er persönlich nicht anwesend sein konnte.

Neuwahlen brachten große Veränderungen 

Wahlleiter Otto Strasser führte als erstes die Entlastung der bisherigen Vorstandschaft durch die Versammlung durch. Die dann folgende Neuwahl verlief trotz der vielen Veränderungen dank der guten Vorbereitung reibungslos und ohne Verzögerungen. So wurde Franz Winter mit nur einer Enthaltung zum neuen 1. Vorsitzenden, Hermann Hien mit der gleichen Stimmenzahl zu seinem Stellvertreter gewählt. Das Amt des Kassiers bleibt in den bewährten Händen von Alfons Weinzierl sen. Das Schriftwesen führt wie bisher Franz Winter. Die Aufgabe des Jugendwarts wurde von den Mitgliedern einstimmig an Michael Janker übertragen, die Aufgabe des Gewässerwartes ging von Josef Daffner auf Manfred Kohl über. Auch mussten neue Gewässerwarte gefunden werden, da sich Christoph Daffner nach zehnjähriger Amtszeit dafür nicht mehr zur Verfügung stellte. Seinem bisherigen Stellvertreter Rainer Zierer wurde nun diese Aufgabe voll übertragen, wobei er von Michael Heigl tatkräftig unterstützt wird.
Als weitere Mitglieder gehören dem Vereinsausschuss zukünftig Ludwig Rammelsberger, Fritz Ramsauer, Karl Bacherl und Sebastian Kohl   an.  Das Amt des Fahnenjunkers behält Hermann Hien. In seiner ersten Amtshandlung als neuer 1. Vorsitzender dankte Franz Winter seinem Vorgänger Fritz Ramsauer für seinen großen Einsatz in dessen 18-jähriger Amtszeit, wobei dieser ja schon zu- vor 12 Jahre als Kassier gearbeitet hatte. Ramsauer war so seit der Gründung der Fischerfreunde immer in der Vorstandschaft aktiv und habe sich dabei große Verdienste erworben. Sein weiterer Dank galt Monika Ramsauer, die ihren Mann immer und ganz besonders bei den Fischerfesten tatkräftig unterstützte. Außerdem dankte Franz Winter Alfons Kohlmann, der nicht nur seit 14 Jahren im Ausschuss aktiv mitarbeitete, sondern sich vor allem als Chefkoch beim Fischerfest große Verdienste und allgemeine Anerkennung erworben habe. Der letzte Dank galt Christoph Daffner für seine mustergültige und vor allem verantwortungsbewusste Arbeit als Gewässerwart über einen Zeitraum von 10 Jahren. Außerdem bedankte sich Winter noch bei Josef Daffner und Helmut Rendl, die in den letzten beiden Jahren als Geräte- bzw. Jugendwart arbeiteten.  Im Punkt  Termine wies Franz Winter auf das bevorstehende 30-jäh-rige Gründungsfest hin, dessen Programm für den Festsonntag am 11. März bereits festgelegt wurde. Außerdem habe man im Ausschuss beschlossen, dass zukünftig für die Vereinsmeisterschaft auch das Abfischen gewertet werde. Die Reinigung der Nistkästen, bzw. der Bau von neuen Kästen soll bereits am kommenden Samstag, 21.3. stattfinden. Zukünftig gelte die Abgabe der Fangliste als Voraussetzung für den Erhalt einer Jahreskarte. Fahnenjunker Hermann Hien wird zukünftig von Christian Seidl, Alfons Weinzierl jun. oder Andreas Artmann begleitet.  Im Punkt "Wünsche und Anträge" ging es eigentlich nur um die Bitte des bisherigen Vorsitzenden Fritz Ramsauer, zukünftig mehr Kontrollfahrten im Gebiet des Schwarzweihers durchzuführen, um so ungebetene Gäste besser fern halten zu können. Mit einem kräftigen Petri Heil für 2012 beschloss der neue Vorsitzende Franz Winter im Namen der neuen Vorstandschaft die harmonisch verlaufene Jahresversammlung.

Die zukünftige Vorstandschaft der Fischerfreunde v. l Fritz Ramsauer, Karl Bacherl (beide Beisitzer) , Michael Janker (Jugendwart), Franz Winter (1. Vorsitzender), Sebastian Kohl (Beisitzer), Hermann Hien (2. Vorsitzender), Michael Heigl (2. Gewässerwart), Alfons Weinzierl (Kassier), Rainer Zierer (1. Gewässerwart), Ludwig Rammelsberger (Beisitzer), Manfred Kohl (Gerätewart)

Franz Winter dankte seinem Vorgänger Fritz Ramsauer für seinen großen Einsatz in dessen 18-jähriger Amtszeit. Sein weiterer Dank galt Monika Ramsauer, die ihren Mann immer und ganz besonders bei den Fischerfesten tatkräftig unterstützte. Außerdem dankte er Alfons Kohlmann, der seit 14 Jahren im Ausschuss aktiv mitarbeitete und Christoph Daffner für seine mustergültige  Arbeit als Gewässerwart über einen Zeitraum von 10 Jahren. Außerdem bedankte sich Winter noch bei Josef Daffner und Helmut Rendl, die in den letzten beiden Jahren als Geräte- bzw. Jugendwart arbeiteten.


Fischerfest am 30. und 31. Juli 2011 (von Helene Strasser)

Das diesjährige Fischerfest der Fischerfreunde Sallach musste am Samstagabend zwar gegen das regnerische Wetter ankämpfen, hatte aber mit der Verpflichtung der „Hirschlinger Musikanten“ wieder einen starken Trumpf im Ärmel und konnte trotzdem die große Hagnhalle sehr gut füllen. Am Sonntag herrschte dann wieder ganz passables Biergartenwetter und der Ansturm der Gäste zur Mittagszeit war gewaltig. Sogar Dekan Josef Ofenbeck aus Geiselhöring konnte am Samstagabend als Gast begrüßt werden. Zu gut ist eben der Ruf der Sallacher Fischerfreunde und ihrer angebotenen Fischschmankerl. Über den guten Zuspruch freuten sich natürlich ganz besonders die Vorsitzenden Fritz Ramsauer und Franz Winter, die mit ihrer Mannschaft alles getan hatten, damit sich jeder Gast wohlfühlen konnte. Wie gewohnt kamen vor allem am Samstagabend die Freunde echter bayerischer Volksmusik wieder voll auf ihre Kosten, denn die Hirschlinger Musikanten boten echte bayerische Blasmusik vom feinsten. Die vielen Gäste waren am Samstagabend natürlich ein stimmungsvoller Rahmen für die Kürung des Fischerkönigs und des Vereinsmeisters 2011. Ehrenvorstand Josef Daffner, konnte seinen Titel vom Vorjahr erfolgreich verteidigen und wurde zum wiederholten Male Fischerkönig der Fischerfreunde Sallach. Ihm war mit dem Fang eines 3000g schweren Spiegelkarpfens beim diesjährigen Königsfischen der größte Fang gelungen. Bei den Jungfischern konnte Martin Kerscher mit einer 930 g schweren Aitel den Königstitel der Jungfischer erringen. Unter dem Beifall der vielen Gäste konnte Josef Daffner die Königskette der Fischerfreunde und Martin Kerscher den Königspokal der Jungfischer aus den Händen der Vorsitzenden Fritz Ramsauer und Franz Winter in Empfang nehmen. Gleichzeitig wurde auch das Ergebnis der Vereinsmeisterschaft 2011 bekannt gegeben. Hier hatte Josef Daffner mit seinem „Königsfisch“ natürlich einen starken Trumpf in der Hinterhand und konnte so mit 3880 g auch den Pokal des Vereinsmeisters gewinnen. Die weitere Reihenfolge in der Vereinsmeisterschaft lautete: 2. Ludwig Rammelsberger mit 3100g 3. Rainer Zierer 1000 g 4. Hermann Hien 840 g. 5. Alfons Weinzierl sen. 720 g. Sie alle konnten schöne Sachpreise in Empfang nehmen. Bei der Jugend holte sich Martin Kerscher mit einem Gesamtgewicht von 930 g auch den Titel des Vereinsmeisters. Auch für ihn gab es einen schönen Sachpreis. Am Sonntag verstand es Stefan Ebert als Alleinunterhalter hervorragend, die vielen Gäste musikalisch zu unterhalten. Für die Kinder bot natürlich die große Hüpfburg eine willkommene Abwechslung.


Die Bestplatzierten der Vereinsmeisterschaft und die beiden Fischerkönige (3. und 4. von rechts) mit den
Vorsitzenden Fritz Ramsauer (r.) und Franz Winter (l.)


Jahreshauptversammlung am 29. Januar 2011 (von Helene Strasser)

Nach der Gedenkminute für alle verstorbenen Vereinskameraden ließ 1. Vorsitzender Fritz Ramsauer bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Hagn am Samstagabend in seinem Tätigkeitsbericht die wichtigsten Ereignisse des zurückliegenden Vereinsjahres Revue passieren. Neben den Vorbereitungen für das weit über die Gemeindegrenzen hinaus Aufsehen und Bewunderung erzeugende große Fest zur 1000-Jahrfeier des Dorfes Sallach habe man die traditionellen Ereignisse im Vereinsjahr nicht vernachlässigt. So fand am 13. Mai das Vatertagsfischen und am 16.7. das Königsfischen statt, bei dem Ehrenvorstand Josef Daffner als Sieger hervorgehen konnte. Bei den Jugendlichen schaffte es Martin Kerscher den Königstitel zu erringen. Die gleichzeitig durchgeführte Vereinsmeisterschaft gewann Christoph Daffner, Jugendvereinsmeister wurde ebenfalls Martin Kerscher. Voll zufrieden sein könne man auf jeden Fall, so Ramsauer, mit dem traditionell am letzten Wochenende im Juli durchgeführten Fischerfest. Er dankte hier allen freiwilligen Helfern und Frauen, die vor und im Fest viele Stunden ihrer Freizeit opferten. Neben den eigenen Veranstaltungen habe man sich auch an Feiern der übrigen Ortsvereine beteiligt. Gerade das große Dorffest anlässlich der 1000-jährigen urkundlichen Erwähnung des Ortsnamens Sallach forderte von den Fischern viel Ideenreichtum, da die Fischer die Aufgabe hatten, im Festzug die Zeit der Kelten darzustellen. Der Ochsenkarren und die in historische Gewändern gekleidete und mit keltischen Waffen ausgestattete Fußgruppe ernteten bei den Zuschauermassen große Bewunderung. Ramsauer dankte hier allen, die bei den beiden Wägen und beim Herstellen der Ausrüstungsgegenstände mitgearbeitet hatten. Sein besonderer Dank galt der Schreinerei Rammelsberger und der Stahlbaufirma Daffner, in deren Betriebshallen gearbeitet werden konnte. In einer groß angelegten Aktion wurde das sog. Huberwasser entschlammt, wobei man aber von der Stadt finanziell unterstützt wurde. Das von Rainer Zierer am Schwarzweiher organisierte Partnerfischen für die Fußballschüler hatte bei allen Beteiligten großen Anklang gefunden.

Im nächsten Tagesordnungspunkt überreichte Ramsauer unter dem Beifall der Anwesenden den aktiven Fischern Hans Bauer und Markus Speiseder die Vereinsmedaille als Anerkennung ihrer 20-jährigen Treue zum Verein. Fritz Frank wurde für 10-jährige passive Mitgliedschaft geehrt. Der abschließende Dank des Vorsitzenden galt den Mitgliedern der Vorstandschaft, des Vereinsausschusses, dem Fahnenjunker Hermann Hien und nicht zuletzt den Herbergseltern Hagn. Mit dem Wunsch an alle Mitglieder im kommenden Jahr mit größeren Einsatz zum Wohl und Segen der Natur mitzuarbeiten, schloss 1. Vorsitzender Fritz Ramsauer seine Ausführungen.
Gewässerwart Christoph Daffner gab nun einen detaillierten Bericht über den Zustand des Fischwassers, das er in vier Beobachtungsabschnitte einteilt hatte. „Durch verstärkte, vor allem gezielte Setzmaßnahmen haben wir einen gesicherten Bestand von unterschiedlichen Fischarten erreicht“, informierte er die Vereinskameraden über seine Arbeit. Natürlich nahmen die durchgeführten Besatzmaßnahmen und die detaillierte Darstellung der Fangergebnisse einen großen Raum in seinen Ausführungen ein. Insgesamt konnte ein Fangergebnis von 183 kg erreicht werden, was gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um mehr als 100 % darstellte. Abschließend erläuterte Daffner die aktuelle Situation an der Laaber nach dem Hochwasser. So sei es dringend nötig, in einem Arbeitseinsatz angeschwemmte Bäume aus dem Flussbett zu entfernen. Aus dem Kassenbericht von Kassier Alfons Weinzierl sen. ging hervor, dass der Verein wieder umsichtig und erfolgreich gewirtschaftet habe. Kassenprüfer Harald Stern bescheinigte ihm mustergültige Arbeit und ließ der Vorstandschaft durch die Versammlung Entlastung erteilen. Schriftführer Franz Winter gab nun den Mitgliederstand bekannt, nach dem der Verein derzeit aus 53 Aktiven, 4 Jugendlichen und 32 Passiven bestehe. In seiner Vorausschau auf das neu begonnene Verjahrsjahr kündigte Fritz Ramsauer für den 5.2. einen Gedenkgottesdienst für alle verstorbenen Vereinsmitglieder, für den 2.6. das Vatertagsfischen mit gemeinsamem Grillen am Schwarzweiher und das Königsfischen an einem Samstag im Juli an. Am letzten Juliwochenende (30. und 31.7.) steigt wieder das große Fischerfest in der Hagn-Halle. Im Punkt Wünsche und Anträge wurde die umgestaltete Rossschwemme und der durch das Hochwasser schwer beschädigte Feldweg bei den Schwarzweihern angesprochen. Weiter wurde vom Vorsitzenden angeregt künftig wieder jeden 2. Sonntag im Monat einen Fischerfrühschoppen zu veranstalten. Da die Fischerfreunde 2012 ihr 30-jähriges Bestehen feiern können, erhoffe man sich dadurch eine Belebung der Aktivität.
Mit einem kräftigen Petri Heil für 2011 beschloss Vorsitzender Fritz Ramsauer die harmonisch verlaufene Jahresversammlung.


Ihnen überreichten für ihre 20-jährige Treue zu den Fischerfreunden die beiden Vorsitzenden Fritz Ramsauer (r.) und
Franz Winter (l.) die Verdienstmedaille des Vereins: Markus Speiseder (2. v. l.) und Hans Bauer (3. v. l.)


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