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19. Januar 2012
Generalversammlung der Feuerwehr -
Wechsel in der Führungsmannschaft
(von Helene Strasser)
Die Feuerwehrführung hatte den Generationswechsel bereits in die Wege geleitet.
Diese Tatsache zeigte sich deutlich sowohl in der problemlos verlaufenden Wahl
der beiden Kommandanten wie auch bei den Umbesetzungen in der Vereinsführung.
Genau so war die große Anzahl der zur Generalversammlung am Donnerstagabend im
Gasthaus Hagn erschienenen Aktiven ein Spiegelbild der gut funktionierenden
Gemeinschaft. Die langjährigen Kommandanten, Manfred Scherzer und Georg Altmann,
gaben das Kommando nach 24 Jahren in jüngere Hände. Martin Quegwer und Johannes
Eichinger wurden einstimmig als neue Kommandanten für die kommenden sechs Jahre
gewählt. Otto Hien löst Josef Speiseder sen. als stellvertretender Vorsitzender
ab. Bürgermeister Bernhard Krempl, oberster Dienstherr der Feuerwehren innerhalb
der Großgemeinde, lobte die hervorragende Führung der Sallacher Wehr und
wünschte der neuen Führungsmannschaft für die nächsten 6 Jahre ein erfolgreiche
und von guter Gemeinschaft geprägtes Wirken zum Wohle der Allgemeinheit. Als
Vorstand der FFW Sallach konnte Christian Strasser die überwiegende Mehrheit der
aktiven und dazu noch viele passive Mitglieder zur Jahreshauptversammlung 2012
im Gasthaus Hagn begrüßen. Unter ihnen galt sein besonderer Gruß den Vertretern
der Stadt mit Bürgermeister Krempl und dem neuen Feuerwehrsachbearbeiter Werner
Schubert, sowie dem örtlichen Stadtrat Hans Bauer, dem FFW Chronisten Otto
Strasser und nicht zuletzt den zahlreich erschienenen Mitgliedern der
Damenlöschgruppe. Nach der Gedenkminute für alle verstorbenen Feuerwehrkameraden
brachte Kommandant Manfred Scherzer seinen Tätigkeitsbericht über das
zurückliegende Jahr, in dem drei Löscheinsätze bei Bränden und einige
Bagatelleinsätze im technischen Bereich zu verzeichnen waren. Die Sallacher
Wehr musste im Aktivenbereich einen Rückgang auf 55 Mitglieder verzeichnen, da
im letzten Jahr drei Aktive wegen Erreichen der Altersgrenze ausgeschieden
waren. Die Stärke der Damenlöschgruppe sei mit 14 gleich geblieben. Mit den
notwenigen Übungen und Unterweisungen wurde die Einsatzbereitschaft der
einzelnen Löschgruppen im praktischen und theoretischen Bereich gewahrt. Die
Teilnahme an der Großübung im Rahmen der Brandschutzwoche war
selbstverständlich.
Mit der Ankündigung, dass es sein letzter offizieller Tätigkeitsbericht als
Kommandant gewesen sei, richtete er noch ein besonderes Wort des Dankes an
seinen Stellvertreter Georg Altmann, der ihn in den zurückliegenden 24 Jahren
bestens unterstützt habe. Nur so konnten die in einer solchen Führungsposition
gestellten Aufgaben ohne größere Probleme gelöst werden. Dabei erinnerte
Scherzer an den Neubau des Feuerwehrgerätehauses, wo sich Georg Altmann als der
einfallsreiche Praktiker bewährt habe. Der damals geborene Spitzname „John
Beton“ sei nicht von ungefähr entstanden. Sein weiterer Dank galt im Zug der
Baumaßnahme dem umsichtigen und ständig ansprechbaren Planer des Projektes, Otto
Hien jun. Als weiteren markanten Eckpunkt seiner Amtszeit nannte Manfred
Scherzer den Ankauf des neuen Feuerwehrautos, das mit Sicherheit nur durch den
geleisteten Eigenanteil in Höhe von 15.000 € so schnell und reibungslos von der
Stadt genehmigt worden sei. Genau so sei die Anschaffung und Einführung der
SMS-Alarmierung trotz Ablehnung der Stützpunktfeuerwehr mit entsprechender
Eigenbeteiligung durchgezogen worden. Die Richtigkeit dieses Entschlusses wurde
durch den Beitritt dreier anderer Dorffeuerwehren schon ein Jahr später
bestätigt. Nach Berechnungen durch Vereinskassiererin habe sich die finanzielle
Eigenleistung der Sallacher Wehr während seiner 24-jährigen Amtszeit auf
insgesamt fast 30.000 € summiert. Zum Schluss seines Rückblicks scheute sich
Kommandant Manfred Scherzer nicht, auch die allen Insidern bekannten
persönlichen Meinungsverschiedenheiten mit einzelnen Funktionsträgern der
Stützpunktfeuerwehr und der Landkreisführung anzusprechen. Rückblickend sei er
aber überaus dankbar, dass während seiner Verantwortung kein einziger schwerer
Unglücksfall passiert sei. Gleicher Dank galt aber auch seiner Familie für die
rückhaltlose Unterstützung. Mit dem offenen Bekenntnis „Kommandant sein, war für
mich mehr als ein Ehrenamt, es war Leidenschaft“ schloss Manfred Scherzer seinen
Rückblick auf die 24-jährige Amtszeit als 1. Kommandant der FFW Sallach.
Nun folgte der Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden Christian Strasser, der als
erstes den Mitgliederstand mit 99 Passiven bekannt gab. In 10 Ausschusssitzungen
wurden Vorhaben des Vereins geplant und organisiert. Dabei erwähnte er den letzt
jährigen Faschingstanz mit Einlagen der Damenlöschgruppe und dem Auftritt der
Jugendgarde des LGC Mallersdorf, den Vereinsausflug in den Chiemgau und die
Christbaumversteigerung zur Aufbesserung der Vereinskasse. Hier galt sein Dank
dem Feuerwehrkameraden Erich Scherzer, der den Vereinsausflug hervorragend
geplant hatte und der sich stets um Sauberkeit im und um das Gerätehaus kümmert.
Sein weiterer Dank galt den beiden Kommandanten, Manfred Scherzer und Georg
Altmann, den Mitgliedern des Vereinsausschusses, dem Fahnenjunker und besonders
seinem Stellvertreter Josef Speiseder sen., dem nicht zuletzt die hohe
Mitgliederzahl zu verdanken sei. Nun gab Kassenführerin Hildegard Knott einen
Einblick in die Vereinskasse, die dank der guten Einnahme bei der Versteigerung
und beim Feuerwehrfest einen beträchtlichen Zuwachs verzeichnete. Kassenprüfer
Erich Scherzer bestätigte ihr eine mustergültige Kassenführung und ließ der
gesamten Vorstandschaft durch die Versammlung die Entlastung erteilen.
Anschließend übergab Vorsitzender Christian Strasser die Versammlungsleitung an
Bürgermeister Bernhard Krempl, der die Gelegenheit nutzte, den Funktionsträgern
und allen Führungskräften für ihren geleisteten freiwilligen Dienst in der
Sallacher Wehr zu danken. Nun hatte er in Zusammenarbeit mit seinem Mitarbeiter
Werner Schubert als neuer Feuerwehrsachbearbeiter in der Stadtverwaltung und
Erich Scherzer als Wahlausschuss die Aufgabe, zwei neue Kommandanten und einen
neuen stellvertretenden Vorsitzenden im Vereinsvorstand zu finden. Dank der
guten Vorbereitung der bisherigen Funktionsträger war die folgende Wahl nur mehr
Formsache, die mit Einverständnis der anwesenden Mitglieder und in der Tatsache,
dass jeweils nur ein Wahlvorschlag genannt wurde, durch Handzeichen erfolgen
konnte. Die Wahl ergab ein einstimmiges Votum sowohl für den 1.Kommandanten
Martin Quegwer als auch für seinen Stellvertreter Johannes Eichinger. Bgm.
Krempl sprach den neuen Kommandanten seine Anerkennung aus, daß sie sich sofort
für dieses verantwortungsvolle Amt zur Verfügung stellten, und er sei sich
sicher, so Krempl, dass sie zum Wohl der FFW Sallach arbeiten werden.
Persönlich, aber auch im Namen des Stadtrates sprach Krempl den bisherigen
Kommandanten großen Dank und Anerkennung aus und überreichte ihnen
Abschiedsgeschenke.
Christian Strasser wurde einstimmig zum 1. Vorsitzenden wieder gewählt. Da sein
bisheriger Stellvertreter Josef Speiseder für dieses Amt nicht mehr zur
Verfügung stand, wurde Otto Hien zu seinem Nachfolger gewählt. Hildegard Knott
behält nach einstimmigem Votum der Versammlung das Amt der Kassenführerin und
Helga Herreiner führt weiterhin das Schriftwesen. Um die Feuerwehrgeräte kümmert
sich zukünftig Maximilian Haslbeck. Stefi Scherzer, Christian Scherzer und Georg
Altmann wurden in den Vereinsausschuss gewählt. Die Kasse wird weiterhin
geprüft von Erich Scherzer und Harald Stern.
Der wieder gewählte Vorsitzende Christian Strasser sprach den bisherigen
Kommandanten Manfred Scherzer und Georg Altmann im Namen der Versammlung für
ihre hervorragende Arbeit über ein Viertel Jahrhundert für die Sallacher Wehr
großen Dank aus. Eben so dankte er Josef Speiseder, Bernhard Krabler, Marco
Rothmayr und Robert Kulzer für die wohlwollende Unterstützung. Abschließend gab
er einen kurzen Ausblick auf die geplanten Vorhaben der Feuerwehr. 2012 werde
wieder ein neuer Maibaum aufgestellt und für den 7.7. sei schon der Termin für
den Vereinsausflug festgesetzt. Selbstverständlich werde sich die Feuerwehr am
90-jährigen Gründungsfest des SV, und am 150-jährigen Gründungsfest des TV
Geiselhöring mit starken Abordnungen beteiligen. Bürgermeister Krempl
informierte die Versammlung, dass am 2. Juli der Rundgang der
Bewertungskommission im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ angekündigt
sei und bat die Feuerwehrkameraden um starke Beteiligung und Solidarität zur
Dorfgemeinschaft.
Mit dem Wahlspruch der Feuerwehr "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" schloss
1. Vorsitzender Christian Strasser die harmonisch verlaufene Generalversammlung
2012.
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Die neue Vereinsführung mit Bürgermeister
Bernhard Krempl (r.) und Feuerwehrsachbearbeiter Werner Schubert (l.):
v. l. Georg Altmann (Vereinsausschuss), 1. Vorsitzender Christian
Strasser, Christian Scherzer und Stefi Scherzer (Vereinsausschuss),
Maximlian Haslbeck (Gerätewart), Johannes Eichinger
(2. Kommandant), Otto Hien (2. Vorsitzender), Martin Quegwer (1.
Kommandant), Hildegard Knott (Kassenführerin) und Helga Herreiner
(Schriftführerin) |
Großer Dank des Bürgermeisters Bernhard
Krempl (r.)und des Sachbearbeiters Werner Schubert (l.) galt den
bisherigen Kommandanten Manfred Scherzer (Mitte) und Georg Altmann
(2.v.r.), sowie dem bisherigen 2. Vorsitzenden Josef Speiseder sen. (2.
v. l.) für ihre jahrzehntelange Arbeit zum Wohl der FFW Sallach. |
12. Juni 2011
Feuerwehrfest am Pfingstsonntag
(von Helene Strasser)
Mit dem festlichen Gottesdienst
zum Pfingstsonntag und der Gebetsintension für alle lebenden und verstorbenen
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Sallach begann traditionsgemäß das
diesjährige Feuerwehrfest. Die Blaskapelle Mintraching unter Leitung von
Kapellmeister Hintermeier spielte beim Kirchenzug und dem Festakt in der
Hagn-Halle schneidig auf. Pfarrer Claus Jendrysik, der erst seit kurzem in
Sallach wohnt, zelebrierte an diesem Festtag seinen ersten Sonntagsgottesdienst
in der Pfarrkirche St. Nikolaus. Der Kirchenchor unter Leitung von Manfred
Plomer gab diesem Gottesdienst mit der lateinischen Festmesse von Gounod den
entsprechenden musikalischen Rahmen. In seiner Einführung wies Pfarrer Jendrysik
darauf hin, dass die Kirche nach der fünfzig tägigen Osterzeit von der Festfarbe
„weiß“ ab dem Pfingstfest auf die Festfarbe „rot“ wechselt. Diese Farbe gelte an
diesem Tag besonders als Zeichen für die Feuerzungen, in denen der Heilige Geist
versinnbildlicht sei. Die Signalfarbe „rot“ bedeute Aufbruch, Aufmerksamkeit und
auch Feuer. Sie sei also das verbindende Zeichen für beide Feste. Das
Pfingstereignis beschrieb der Priester in seiner Predigt als bewegendes
Geschehen. Diese Geisteskraft verbindet uns noch heute mit der ursprünglichen
Kirche und helfe uns besser zu verstehen, besser zu vertragen und besser
auszuhalten. „Schauen und spüren wir wohin dieser Geist uns tragen wird.
Empfangen und schenken wir ihn in unspektakulärer Weise weiter in unserem
Alltag!“ so seine Aufforderung. Mit schneidiger Marschmusik und unter
Beteiligung der Fahnenabordnungen von Sportverein, Krieger- und
Soldatenkameradschaft, Fischerfreunde und KLJB ging es dann zurück zur Festhalle
des Gasthofes Hagn, wo der Festakt stattfand. FFW-Vorsitzender Christian
Strasser konnte dazu neben den fast vollzählig erschienen aktiven
Feuerwehrkameraden und Feuerwehrdamen, vielen Dorfbewohnern und auswärtigen
Gästen besonders Bürgermeister Bernhard Krempl und die örtlichen Stadträte
Harald Stern und Hans Bauer sowie Fahnenmutter Mareserl Weinzierl begrüßen. Er
dankte allen Helfern, die in uneigennütziger Weise zum Gelingen des Festes
beigetragen haben. Bürgermeister Bernhard Krempl ließ in seinen Grußworten seine
Freude an diesem Fest der Gemeinschaft anklingen und dankte allen Aktiven für
die Bereitschaft, Tag und Nacht zur Hilfe in Notfällen bereit zu sein. „Diese
Männer und Frauen werden gebraucht, um als Feuerwehr schlagkräftig zu bleiben“
gab er zu bedenken. Kommandant Manfred Scherzer dankte in seinen
Begrüßungsworten Bürgermeister Krempl und der Stadt Geiselhöring, für jegliche
Unterstützung im Bedarfsfall. Stolz bekräftigte er, dass für die Sallacher
Feuerwehr das Feuerwehrfest schon immer ein Anlass zur Freude und Pflege der
Kameradschaft ist. Zugleich bietet es alljährlich auch den idealen Rahmen für
Jubiläen, Beförderungen und Ehrungen. Diese seien immer ein Beleg dafür, dass
jemand über einen respektablen Zeitraum hinweg etwas Besonderes vollbracht oder
etwas über besonders lange Zeit hinweg geleistet hat. Weil er uneigennütziges
Engagement nicht als Selbstverständlichkeit sehe, freue er sich besonders
darüber, zusammen mit dem Bürgermeister die Verleihung von 10
Dienstaltersabzeichen vornehmen zu können. So wurden für 10-jährigen
Feuerwehrdienst Johannes Eichinger, Stefan Hagn, Matthias Korber, Bettina
Rothmayr und Steffi Scherzer ausgezeichnet. Für 20-jährigen aktiven Dienst bei
der FFW Sallach wurden Helga Herreiner, Claudia Guggenberger, Andrea Sedlmayr,
Maria Bauer und Renate Wallner geehrt. Diese Ehrungen, so der Kommandant,
sollten vor allem für die jungen Feuerwehrfrauen und Männer Motivation sein,
ihren Feuerwehrdienst fortzuführen. Da der Vorsitzende Christian Strasser vor
kurzem den Lehrgang zum Gruppenführer an der Feuerwehrschule in Regensburg
erfolgreich absolviert hatte, konnte ihn der Kommandant bei diesem Fest zum
Löschmeister ernennen. Dieses Feuerwehrfest sah Manfred Scherzer auch als
würdigen Rahmen für die Verabschiedung von drei Kameraden aus dem aktiven
Feuerwehrdienst. Öffentlichen Dank und große Hochachtung ließ er den drei mit
Erreichung des 63. Lebensjahres ausscheidenden Feuerwehrmännern, Otto Strasser
(nach 34 aktiven Jahren), Josef Strasser (nach 44 aktiven Jahren) und Erich
Scherzer (nach 45 Jahren aktiver Dienstzeit), zukommen. Möge ihr Vorbild
beispielhaft für alle übrigen Kameraden sein, war der Wunsch des Kommandanten.
Mit dem gemeinsamen Mittagessen in der Festhalle nahm das Feuerwehrfest seinen
Fortgang, wobei natürlich auch die Kinder auf ihre Rechnung kamen. Für sie boten
die Hüpfburg und Fahrten mit dem Feuerwehrauto eine willkommene Abwechslung,
während den Erwachsenen bei den Klängen der Blaskapelle Mintraching und am Abend
mit den „Denglinger Buam“ die angebotenen Volksfestschmankerl und die selbst
zubereiteten Kuchen und Torten bestens schmeckten.
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Für 10- und 20-jährigen Feuerwehrdienst wurden mit einer
Urkunde und einem Feuerwehrkrug, bzw. einer Kaffeetasse ausgezeichnet
(von links): Maria Bauer,
Renate Wallner, Claudia Guggenberger, Steffi Scherzer, Johannes
Eichinger,
Bettina Rothmayr, Helga Herreiner, Andrea Sedlmayr. (rechts) Kommandant
Manfred Scherzer. Stefan Hagn und Matthias Korber konnten die Ehrung
nicht persönlich entgegen nehmen |
Bürgermeister Bernhard Krempl , Vorsitzender
Christian Strasser, die ausscheidenden Kameraden Josef Strasser,
Otto Strasser und Erich Scherzer, sowie Kommandant
Manfred Scherzer (von links)
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04.März 2011
Gute Stimmung beim
Feuerwehrfasching – Lustige Sketche der Feuerwehrdamen
(von
Helene Strasser)
Es war wieder ein schönes
Tanzerlebnis: Der Tanzabend am Feuerwehrfasching der FFW Sallach. Die
frohgelaunten Besucher boten eine stimmungsvolle Kulisse für den Auftritt der
Jugendgarde des LGC Mallersdorf mit ihren hübschen Gardemädchen. Die
mitreißenden Tanzeinlagen des Prinzenpaares gehörten zweifelsfrei zu den
Höhepunkten des Feuerwehrfaschings am Samstagabend im bunt dekorierten
Stammlokal, im Gasthaus Hagn. Vorsitzender Christian Strasser konnte dazu eine
erfreulich große Zahl von Gästen aus Sallach und Hadersbach willkommen heißen.
Mit flotter Tanzmusik - in professioneller Weise vom bewährten „Duo Sunshine“
gespielt und gesungen – wurden die Gäste von Anfang bis in die frühen
Morgenstunden auf das Tanzparkett gelockt. Ein großartiger Höhepunkt im Laufe
des Abends war der Auftritt der Jugendgarde des LGC Mallersdorf/Pfaffenberg mit
ihrem Prinzenpaar Jasmin I. und Max I. und den hübschen Gardemädchen, die von
LGC-Präsident Franz Hofbauer in Begleitung des Hofstaates eingeführt wurden.
Besonders die auf sehr hohem Niveau aufgeführten Tänze des Prinzenpaares und
ebenso das schneidige Auftreten der Prinzengarde in ihren hübschen Kostümen
waren eine Augenweide, für die das Publikum stürmischen Beifall spendete.
Natürlich gehörte auch die Verleihung von Orden zum Gardeauftritt, die auch noch
durch süße Bussis der Prinzessin aufgewertet wurden. Bedacht wurden damit aus
Sallacher Reihen die Stadträte Harald Stern und Hans Bauer, sowie Franz Korber.
Vor und nach dem Auftritt der Jugendgarde strapazierten die Sallacher
Feuerwehrdamen mit phantastischen Einlagen die Lachmuskeln der Besucher. Sowohl
die witzige Fassung des Märchens „Aschenputtel“ (Andrea Sedlmeier, Verena
Weinzierl, Simone Rothmayr, Steffi Scherzer und Helga Herreiner) wie auch die
ausgetauschten Neuigkeiten beiden Nachbarinnen „Kreszenzia und Klothilde“
(Verena Weinzierl und Steffi Scherzer) die sich über ihre besseren Hälften
beklaften und so manche Schandtaten der Dorfbewohner aufdeckten, wurden mit
großem Beifall bedacht. Reißenden Absatz fanden anschließend die Lose für die
mit Sachpreisen reich bestückte Tombola, die zugleich auch für eine Aufbesserung
der Vereinskasse sorgte.
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Einen ganzen Korb von Neuigkeiten und Bravourstücken ihrer besseren
Ehehälften hatten Kreszenzia (Verena Weinzierl l.) und Klothilde (Steffi
Scherzer r.) mitgebracht. |
Lauten Beifall ernteten die Tanzeinlagen der
Jugendgarde des LGC Mallersdorf/Pfaffenberg |
20.Januar 2011
Generalversammlung
(von Helene Strasser)
Traditionsgemäß am Festtag des hl. Sebastian fand die Generalversammlung der FFW
Sallach am Donnerstagabend im Gasthaus Hagn statt, zu der der Vorsitzende
Christian Strasser viele aktive und passive Mitglieder begrüßen konnte. Unter
ihnen galt sein besonderer Gruß Ehrenvorstand Alois Hagn, Ehrenmitglied Erich
Scherzer und den Mitgliedern der Damenlöschgruppe. Nach der Gedenkminute für
alle verstorbenen Feuerwehrkameraden erstatteten 1.Kommandant Manfred Scherzer,
Vereinsvorsitzender Christian Strasser und Kassenführerin Hildegard Knott ihre
Rechenschaftsberichte. Aus dem verhältnismäßig kurzgefassten Tätigkeitsbericht
des stimmlich angeschlagenen 1. Kommandanten Manfred Scherzer war zu entnehmen,
dass die Wehr , derzeitiger Aktivenbestand 60 davon 13 Frauen, im vergangenen
Jahr dreimal ausrücken musste. Dies waren neben einem Garagenbrand im eigenen
Dorf, der aber dank des schnellen Einsatzes der eigenen Wehr und mit Hilfe
modernster Hilfsmittel der beiden Stützpunktwehren Geiselhöring und Mallersdorf
problemlos gelöscht werden konnte, zwei kurze Löscheinsätze bei einem
Lagerhallen- und einem Kabelbrand in einer Bäckerei. Gerade bei ersterem zeigte
sich auch, so Kommandant Manfred Scherzer, wie wichtig es sei, dass sich mehrere
Feuerwehrmänner in der Bedienung der Tragkraftspritze auskennen. Dieses sei
nicht zu letzt durch regelmäßigen Besuch der angesetzten Übungen zu erreichen.
Dazu waren die Aktiven im Jahr 2010 viermal zu technischen Hilfeleistungen
aufgerufen. Besonders erfreut zeigte sich der Kommandant darüber, dass nach
längerer Pause wieder ein Leistungsabzeichen von einer Nachwuchsgruppe abgelegt
wurde. Auch die theoretische Ausbildung zum richtigen Verhalten der Gruppe im
Löscheinsatz und die Handhabung und Bedienung der Funkgeräte und des
Notstromaggregates wurden 2010 nicht vernachlässigt. Außerdem wurde ein
Erste-Hilfe-Auffrischungskurs absolviert, den der BRK-Ausbildungsleiter im
Landkreis Straubing-Bogen, Martin Schmauser leitete. Sein abschließender Dank
galt vor allem seinem Stellvertreter, 2.Kommandant Georg Altmann, den
Gerätewarten Martin Quegwer, Robert und Johann Kulzer, sowie Ehrenmitglied Erich
Scherzer, der sich gewissenhaft um die Ordnung im Feuerwehrgerätehaus bemüht.
Der Stadt Geiselhöring und allen Aktiven galt ebenfalls sein Dank.
Der Vorsitzende des FFW-Vereins, Christian Strasser gab zu Beginn seines
Tätigkeitsberichtes den aktuellen Mitgliederstand des Feuerwehrvereines mit 93
passiven Mitgliedern bekannt und ging seinerseits besonders auf die
gesellschaftlichen Ereignisse im vergangenen Vereinsjahr ein. Erwähnenswert
seien hier die Vorbereitungen für die Teilnahme am historischen Festzug der
1000-Jahrfeier. Gerade der fachmännisch und künstlerisch beeindruckende
Themenwagen über den großen Brand im Jahr 1874 und die große Fußgruppe in
zeitgemäßen Uniformen und Kostümen mit entsprechender Ausstattung fanden bei den
Zuschauern große Anerkennung und Bewunderung. Hier galt sein Dank den
Hauptinitiatoren Georg Altmann, Otto und Gerhard Hien, Alfons Schulz und Robert
Kulzer. Auch das Aufstellen des Maibaumes ging dank der hervorragenden
Organisation durch den 2. Kommandanten Georg Altmann und der Mithilfe vieler
Freiwilliger aus allen Ortsvereinen problemlos über die Bühne. In guter
Erinnerung sei auch der Feuerwehrfasching im Gasthaus Hagn mit zwei Showeinlagen
der Feuerwehrdamen. Schwieriger gestaltete sich die Teilnahme am 140-jährigen
Gründungsfest der FFW Obersunzing, wofür wenig Bereitschaft gezeigt wurde.
Leider konnte wegen der großen Baumaßnahme der Gastwirtschaft Hagn das
traditionelle Feuerwehrfest 2010 nicht abgehalten werden, was natürlich auch in
der Vereinskasse zu spüren war. In sechs Ausschusssitzungen habe man die
notwendigen Vorbesprechungen getroffen und notwendige Vorarbeiten in die Wege
geleitet. Überörtlich beteiligte man sich am Florianifest in Geiselhöring, am
Dorffasching in Hadersbach und am Fußballhallenturnier der Feuerwehr
Geiselhöring. Zum Schluss dankte Vorsitzender Christian Strasser allen Aktiven,
insbesondere den beiden Kommandanten Manfred Scherzer und Georg Altmann, sowie
allen Mitgliedern des Vereinsausschusses, der Damenlöschgruppe und allen Aktiven
sowie passiven Mitgliedern für ihren Einsatz und ihre Treue zur Wehr. Besonders
herzlich dankte er dem Vereinskameraden Otto Strasser für die mustergültige
Führung der eigenen Vereinschronik. Aus dem Kassenbericht von Kassenführerin
Hildegard Knott ging hervor, dass die Wehr über ein gesundes finanzielles
Polster verfüge. Kassenprüfer Erich Scherzer schlug der Versammlung die
Entlastung der Kassenführerin vor, da er ihr eine einwandfreie Arbeit bestätigen
konnte.
Vorsitzender Strasser gab dann die anstehenden Termine im neuen Vereinsjahr
bekannt: Faschingsgaudi am Samstag, 5.3. mit Besuch der Mallersdorfer
Jugend-Prinzengarde, 29.5. Teilnahme an der Fahnenweihe in Gundhöring, 12.6.
Feuerwehrfest in der Hagn-Halle, 3.7. Teilnahme an der Fahnenweihe in Petzkofen
und 26.11. Hasenversteigerung im Gasthaus Hagn. Außerdem sei wieder ein
Vereinsausflug geplant, wobei aber über Termin und Ziel noch beraten werden
müsse. Im Punkt Wünsche und Anträge wurden das Auftreten der Vereinsfahne bei
kirchlichen Festen und die Auswahlkriterien bei überörtlichen Alarmierungen
angesprochen. Nachdem 1. Kommandant Manfred Scherzer eine Vorausschau der
geplanten Aktivitäten im neuen Jahr gegeben hatte, beschloss er den offiziellen
Teil der Jahreshauptversammlung mit dem Leitspruch der Feuerwehr „Helfen in Not
ist unser Gebot“. Nun waren alle Anwesenden zu einem Spanferkelessen eingeladen. |