Sallach, im Tal der Kleinen Laber

Vereine in Sallach

Freiwillige Feuerwehr Sallach
 
 
Aktuelles bei der Freiwilligen Feuerwehr

19. Januar 2012
Generalversammlung der Feuerwehr -
Wechsel in der Führungsmannschaft  (von Helene Strasser)

Die Feuerwehrführung hatte den Generationswechsel bereits in die Wege geleitet. Diese Tatsache zeigte sich deutlich sowohl in der problemlos verlaufenden Wahl der beiden Kommandanten wie auch bei den Umbesetzungen in der Vereinsführung. Genau so war die große Anzahl der zur Generalversammlung am Donnerstagabend im Gasthaus Hagn erschienenen Aktiven ein Spiegelbild der gut funktionierenden Gemeinschaft. Die langjährigen Kommandanten, Manfred Scherzer und Georg Altmann, gaben das Kommando nach 24 Jahren in jüngere Hände. Martin Quegwer und Johannes Eichinger wurden einstimmig als neue Kommandanten für die kommenden sechs Jahre gewählt. Otto Hien löst Josef Speiseder sen. als stellvertretender Vorsitzender ab. Bürgermeister Bernhard Krempl, oberster Dienstherr der Feuerwehren innerhalb der Großgemeinde, lobte die hervorragende Führung der Sallacher Wehr und wünschte der neuen Führungsmannschaft für die nächsten 6 Jahre ein erfolgreiche und von guter Gemeinschaft geprägtes Wirken zum Wohle der Allgemeinheit.  Als Vorstand der FFW Sallach konnte Christian Strasser die überwiegende Mehrheit der aktiven und dazu noch viele passive Mitglieder zur Jahreshauptversammlung 2012 im Gasthaus Hagn begrüßen. Unter ihnen galt sein besonderer Gruß den Vertretern der Stadt mit Bürgermeister Krempl und  dem neuen Feuerwehrsachbearbeiter Werner Schubert, sowie dem örtlichen Stadtrat Hans Bauer, dem FFW Chronisten Otto Strasser und nicht zuletzt den zahlreich erschienenen Mitgliedern der Damenlöschgruppe. Nach der Gedenkminute für alle verstorbenen Feuerwehrkameraden brachte Kommandant Manfred Scherzer seinen Tätigkeitsbericht über das zurückliegende Jahr, in dem drei Löscheinsätze bei Bränden und einige  Bagatelleinsätze im technischen Bereich  zu verzeichnen waren. Die Sallacher Wehr musste im Aktivenbereich einen Rückgang auf 55 Mitglieder verzeichnen, da im letzten Jahr drei Aktive wegen Erreichen der Altersgrenze ausgeschieden waren. Die Stärke der Damenlöschgruppe sei mit 14 gleich geblieben. Mit den notwenigen Übungen und Unterweisungen wurde die Einsatzbereitschaft der einzelnen Löschgruppen im praktischen und theoretischen Bereich gewahrt. Die Teilnahme an der Großübung im Rahmen der Brandschutzwoche war selbstverständlich.
Mit der Ankündigung, dass es sein letzter offizieller Tätigkeitsbericht als Kommandant gewesen sei, richtete er noch ein besonderes Wort des Dankes an seinen Stellvertreter Georg Altmann, der ihn in den zurückliegenden 24 Jahren bestens unterstützt habe. Nur so konnten die in einer solchen Führungsposition gestellten Aufgaben ohne größere Probleme gelöst werden. Dabei erinnerte Scherzer an den Neubau des Feuerwehrgerätehauses, wo sich Georg Altmann als der einfallsreiche Praktiker bewährt habe. Der damals geborene Spitzname „John Beton“ sei nicht von ungefähr entstanden. Sein weiterer Dank galt im Zug der Baumaßnahme dem umsichtigen und ständig ansprechbaren Planer des Projektes, Otto Hien jun. Als weiteren markanten Eckpunkt seiner Amtszeit nannte Manfred Scherzer den Ankauf des neuen Feuerwehrautos, das mit Sicherheit nur durch den geleisteten Eigenanteil in Höhe von 15.000 € so schnell und reibungslos von der Stadt genehmigt worden sei. Genau so sei die Anschaffung und Einführung der SMS-Alarmierung trotz Ablehnung der Stützpunktfeuerwehr mit entsprechender Eigenbeteiligung durchgezogen worden. Die Richtigkeit dieses Entschlusses wurde durch den Beitritt dreier anderer Dorffeuerwehren schon ein Jahr später bestätigt. Nach Berechnungen durch Vereinskassiererin habe sich die finanzielle Eigenleistung der Sallacher Wehr während seiner 24-jährigen Amtszeit auf insgesamt fast 30.000 € summiert. Zum Schluss seines Rückblicks scheute sich Kommandant Manfred Scherzer nicht, auch die allen Insidern bekannten persönlichen Meinungsverschiedenheiten mit einzelnen Funktionsträgern der Stützpunktfeuerwehr und der Landkreisführung anzusprechen. Rückblickend sei er aber überaus dankbar, dass während seiner Verantwortung kein einziger schwerer Unglücksfall passiert sei. Gleicher Dank galt aber auch seiner Familie für die rückhaltlose Unterstützung. Mit dem offenen Bekenntnis „Kommandant sein, war für mich mehr als ein Ehrenamt, es war Leidenschaft“ schloss Manfred Scherzer seinen Rückblick auf die 24-jährige Amtszeit als 1. Kommandant der FFW Sallach. 
Nun folgte der Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden Christian Strasser, der als erstes den Mitgliederstand mit 99 Passiven bekannt gab. In 10 Ausschusssitzungen wurden Vorhaben des Vereins geplant und organisiert. Dabei erwähnte er den letzt jährigen Faschingstanz mit Einlagen der Damenlöschgruppe und dem Auftritt der Jugendgarde des LGC Mallersdorf, den Vereinsausflug in den Chiemgau und die Christbaumversteigerung zur Aufbesserung der Vereinskasse. Hier galt sein Dank dem Feuerwehrkameraden Erich Scherzer, der den Vereinsausflug hervorragend geplant hatte und der sich stets um Sauberkeit im und um das Gerätehaus kümmert. Sein weiterer Dank galt den beiden Kommandanten, Manfred Scherzer und Georg Altmann, den Mitgliedern des Vereinsausschusses, dem Fahnenjunker und besonders seinem Stellvertreter Josef Speiseder sen., dem nicht zuletzt die hohe Mitgliederzahl zu verdanken sei. Nun gab Kassenführerin Hildegard Knott einen Einblick in die Vereinskasse, die dank der guten Einnahme bei der Versteigerung und beim Feuerwehrfest einen beträchtlichen Zuwachs verzeichnete.  Kassenprüfer Erich Scherzer bestätigte ihr eine mustergültige Kassenführung und ließ der gesamten Vorstandschaft durch die Versammlung die Entlastung erteilen.
Anschließend übergab Vorsitzender Christian Strasser die Versammlungsleitung an Bürgermeister Bernhard Krempl, der die Gelegenheit nutzte, den Funktionsträgern und allen Führungskräften für ihren geleisteten freiwilligen Dienst in der Sallacher Wehr zu danken. Nun hatte er in Zusammenarbeit mit seinem Mitarbeiter Werner Schubert als neuer Feuerwehrsachbearbeiter in der Stadtverwaltung und Erich Scherzer  als Wahlausschuss die Aufgabe, zwei neue Kommandanten und einen neuen stellvertretenden Vorsitzenden im Vereinsvorstand zu finden. Dank der guten Vorbereitung der bisherigen Funktionsträger war die folgende Wahl nur mehr Formsache, die mit Einverständnis der anwesenden Mitglieder und in der Tatsache, dass jeweils nur ein Wahlvorschlag genannt wurde, durch Handzeichen erfolgen konnte. Die Wahl ergab ein einstimmiges Votum sowohl für den 1.Kommandanten Martin Quegwer als auch für seinen Stellvertreter Johannes Eichinger.  Bgm. Krempl sprach den neuen Kommandanten seine Anerkennung aus, daß sie sich sofort für dieses verantwortungsvolle Amt zur Verfügung stellten, und er sei sich sicher, so Krempl, dass sie zum Wohl der FFW Sallach arbeiten werden. Persönlich, aber auch im Namen des Stadtrates sprach Krempl den bisherigen Kommandanten großen Dank und Anerkennung aus und überreichte ihnen Abschiedsgeschenke.
Christian Strasser wurde einstimmig zum 1. Vorsitzenden wieder gewählt. Da sein bisheriger Stellvertreter Josef Speiseder für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stand, wurde Otto Hien zu seinem Nachfolger gewählt. Hildegard Knott behält nach einstimmigem Votum der Versammlung das Amt der Kassenführerin und Helga Herreiner führt weiterhin das Schriftwesen. Um die Feuerwehrgeräte kümmert sich zukünftig Maximilian Haslbeck. Stefi Scherzer, Christian Scherzer und Georg Altmann wurden in den Vereinsausschuss gewählt.  Die Kasse wird weiterhin geprüft von Erich Scherzer und Harald Stern.  
Der wieder gewählte Vorsitzende Christian Strasser sprach den bisherigen Kommandanten Manfred Scherzer und Georg Altmann im Namen der Versammlung für ihre hervorragende Arbeit über ein Viertel Jahrhundert für die Sallacher Wehr großen Dank aus. Eben so dankte er Josef Speiseder, Bernhard Krabler, Marco Rothmayr und Robert Kulzer für die wohlwollende Unterstützung. Abschließend gab er einen kurzen Ausblick auf die geplanten Vorhaben der Feuerwehr. 2012 werde wieder ein neuer Maibaum aufgestellt und für den 7.7. sei schon der Termin für den Vereinsausflug festgesetzt. Selbstverständlich werde sich die Feuerwehr am 90-jährigen Gründungsfest des SV, und am 150-jährigen Gründungsfest des TV Geiselhöring mit starken Abordnungen beteiligen. Bürgermeister Krempl informierte die Versammlung, dass am 2. Juli der Rundgang der Bewertungskommission im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ angekündigt sei und bat die Feuerwehrkameraden um starke Beteiligung und Solidarität zur Dorfgemeinschaft. 
Mit dem Wahlspruch der Feuerwehr "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" schloss 1. Vorsitzender Christian Strasser die harmonisch verlaufene Generalversammlung 2012.

Die neue Vereinsführung mit Bürgermeister Bernhard Krempl (r.) und Feuerwehrsachbearbeiter Werner Schubert (l.): v. l. Georg Altmann (Vereinsausschuss), 1. Vorsitzender Christian Strasser, Christian Scherzer und Stefi Scherzer (Vereinsausschuss), Maximlian Haslbeck (Gerätewart), Johannes Eichinger
(2. Kommandant), Otto Hien (2. Vorsitzender), Martin Quegwer (1. Kommandant), Hildegard Knott (Kassenführerin) und Helga Herreiner (Schriftführerin)

Großer Dank des Bürgermeisters Bernhard Krempl (r.)und des Sachbearbeiters Werner Schubert (l.)  galt den bisherigen Kommandanten Manfred Scherzer (Mitte) und Georg Altmann (2.v.r.), sowie dem bisherigen 2. Vorsitzenden Josef Speiseder sen. (2. v. l.) für ihre jahrzehntelange Arbeit zum Wohl der FFW Sallach.


12. Juni 2011
Feuerwehrfest am Pfingstsonntag
(von Helene Strasser)

Mit dem festlichen Gottesdienst zum Pfingstsonntag und der Gebetsintension für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Sallach begann traditionsgemäß das diesjährige Feuerwehrfest. Die Blaskapelle Min­traching unter Leitung von Kapellmeister Hintermeier spielte beim Kirchenzug und dem Festakt in der Hagn-Halle schneidig auf. Pfarrer Claus Jendrysik, der erst seit kurzem in Sallach wohnt, zelebrierte an diesem Festtag seinen ersten Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus. Der Kirchenchor unter Leitung von Manfred Plomer gab diesem Gottesdienst mit der lateinischen Festmesse von Gounod den entsprechenden musikalischen Rahmen. In seiner Einführung wies Pfarrer Jendrysik darauf hin, dass die Kirche nach der fünfzig tägigen Osterzeit von der Festfarbe „weiß“ ab dem Pfingstfest auf die Festfarbe „rot“ wechselt. Diese Farbe gelte an diesem Tag besonders als Zeichen für die Feuerzungen, in denen der Heilige Geist versinnbildlicht sei. Die Signalfarbe „rot“ bedeute Aufbruch, Aufmerksamkeit und auch Feuer. Sie sei also das verbindende Zeichen für beide Feste. Das Pfingstereignis beschrieb der Priester in seiner Predigt als bewegendes Geschehen. Diese Geisteskraft verbindet uns noch heute mit der ursprünglichen Kirche und helfe uns besser zu verstehen, besser zu vertragen und besser auszuhalten. „Schauen und spüren wir wohin dieser Geist uns tragen wird. Empfangen und schenken wir ihn in unspektakulärer Weise weiter in unserem Alltag!“ so seine Aufforderung. Mit schneidiger Marschmusik und unter Beteiligung der Fahnenabordnungen von Sportverein, Krieger- und Soldatenkameradschaft, Fischerfreunde und KLJB ging es dann zurück zur Festhalle des Gasthofes Hagn, wo der Festakt stattfand. FFW-Vorsitzender Christian Strasser konnte dazu neben den fast vollzählig erschienen aktiven Feuerwehrkameraden und Feuerwehrdamen, vielen Dorfbewohnern und auswärtigen Gästen besonders Bürgermeister Bernhard Krempl und die örtlichen Stadträte Harald Stern und Hans Bauer sowie Fahnenmutter Mareserl Weinzierl begrüßen. Er dankte allen Helfern, die in uneigennütziger Weise zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Bürgermeister Bernhard Krempl ließ in seinen Grußworten seine Freude an diesem Fest der Gemeinschaft anklingen und dankte allen Aktiven für die Bereitschaft, Tag und Nacht zur Hilfe in Notfällen bereit zu sein. „Diese Männer und Frauen werden gebraucht, um als Feuerwehr schlagkräftig zu bleiben“ gab er zu bedenken. Kommandant Manfred Scherzer dankte in seinen Begrüßungsworten Bürgermeister Krempl und der Stadt Geiselhö­ring, für jegliche Unterstützung im Bedarfsfall. Stolz bekräftigte er, dass für die Sallacher Feuerwehr das Feuerwehrfest schon immer ein Anlass zur Freude und Pflege der Kameradschaft ist. Zugleich bietet es alljährlich auch den idealen Rahmen für Jubiläen, Beförderungen und Ehrungen. Diese seien immer ein Beleg dafür, dass jemand über einen respektablen Zeitraum hinweg etwas Besonderes vollbracht oder etwas über besonders lange Zeit hinweg geleistet hat. Weil er uneigennütziges Engagement nicht als Selbstverständlichkeit sehe, freue er sich besonders darüber, zusammen mit dem Bürgermeister die Verleihung von 10 Dienstaltersabzeichen vornehmen zu können. So wurden für 10-jährigen Feuerwehrdienst Johannes Eichinger, Stefan Hagn, Matthias Korber, Bettina Rothmayr und Steffi Scherzer ausgezeichnet. Für 20-jährigen aktiven Dienst bei der FFW Sallach wurden Helga Herreiner, Claudia Guggenberger, Andrea Sedlmayr, Maria Bauer und Renate Wallner geehrt. Diese Ehrungen, so der Kommandant, sollten vor allem für die jungen Feuerwehrfrauen und Männer Motivation sein, ihren Feuerwehrdienst fortzuführen. Da der Vorsitzende Christian Strasser vor kurzem den Lehrgang zum Gruppenführer an der Feuerwehrschule in Regensburg erfolgreich absolviert hatte, konnte ihn der Kommandant bei diesem Fest zum Löschmeister ernennen. Dieses Feuerwehrfest sah Manfred Scherzer auch als würdigen Rahmen für die Verabschiedung von drei Kameraden aus dem aktiven Feuerwehrdienst. Öffentlichen Dank und große Hochachtung ließ er den drei mit Erreichung des 63. Lebensjahres ausscheidenden Feuerwehrmännern, Otto Strasser (nach 34 aktiven Jahren), Josef Strasser (nach 44 aktiven Jahren) und Erich Scherzer (nach 45 Jahren aktiver Dienstzeit), zukommen. Möge ihr Vorbild beispielhaft für alle übrigen Kameraden sein, war der Wunsch des Kommandanten. Mit dem gemeinsamen Mittagessen in der Festhalle nahm das Feuerwehrfest seinen Fortgang, wobei natürlich auch die Kinder auf ihre Rechnung kamen. Für sie boten die Hüpfburg und Fahrten mit dem Feuerwehrauto eine willkommene Abwechslung, während den Erwachsenen bei den Klängen der Blaskapelle Mintraching und am Abend mit den „Denglinger Buam“ die angebotenen Volksfestschmankerl und die selbst zubereiteten Kuchen und Torten bestens schmeckten.

Für 10- und 20-jährigen Feuerwehrdienst wurden mit einer Urkunde und einem Feuerwehrkrug, bzw. einer Kaffeetasse ausgezeichnet (von links): Maria Bauer,
Renate Wallner, Claudia Guggenberger, Steffi Scherzer, Johannes Eichinger,
Bettina Rothmayr, Helga Herreiner, Andrea Sedlmayr. (rechts) Kommandant
Manfred Scherzer. Stefan Hagn und Matthias Korber konnten die Ehrung nicht persönlich entgegen nehmen

Bürgermeister Bernhard Krempl , Vorsitzender Christian Strasser, die ausscheidenden Kameraden Josef Strasser, Otto Strasser und Erich Scherzer, sowie Kommandant
Manfred Scherzer (von links)


04.März 2011
Gute Stimmung beim Feuerwehrfasching – Lustige Sketche der Feuerwehrdamen (von Helene Strasser)

Es war wieder ein schönes Tanzerlebnis: Der Tanzabend am Feuerwehrfasching der FFW Sallach. Die frohgelaunten Besucher boten eine stimmungsvolle Kulisse für den Auftritt der Jugendgarde des LGC Mallersdorf mit ihren hübschen Gardemädchen. Die mitreißenden Tanzeinlagen des Prinzenpaares gehörten zweifelsfrei zu den Höhepunkten des Feuerwehrfaschings am Samstagabend im bunt dekorierten Stammlokal, im Gasthaus Hagn. Vorsitzender Christian Strasser konnte dazu eine erfreulich große Zahl von Gästen aus Sallach und Hadersbach willkommen heißen. Mit flotter Tanzmusik - in professioneller Weise vom bewährten „Duo Sunshine“ gespielt und gesungen – wurden die Gäste von Anfang bis in die frühen Morgenstunden auf das Tanzparkett gelockt. Ein großartiger Höhepunkt im Laufe des Abends war der Auftritt der Jugendgarde des LGC Mallersdorf/Pfaffenberg mit ihrem Prinzenpaar Jasmin I. und Max I. und den hübschen Gardemädchen, die von LGC-Präsident Franz Hofbauer in Begleitung des Hofstaates eingeführt wurden. Besonders die auf sehr hohem Niveau aufgeführten Tänze des Prinzenpaares und ebenso das schneidige Auftreten der Prinzengarde in ihren hübschen Kostümen waren eine Augenweide, für die das Publikum stürmischen Beifall spendete. Natürlich gehörte auch die Verleihung von Orden zum Gardeauftritt, die auch noch durch süße Bussis der Prinzessin aufgewertet wurden. Bedacht wurden damit aus Sallacher Reihen die Stadträte Harald Stern und Hans Bauer, sowie Franz Korber. Vor und nach dem Auftritt der Jugendgarde strapazierten die Sallacher Feuerwehrdamen mit phantastischen Einlagen die Lachmuskeln der Besucher. Sowohl die witzige Fassung des Märchens „Aschenputtel“ (Andrea Sedlmeier, Verena Weinzierl, Simone Rothmayr, Steffi Scherzer und Helga Herreiner) wie auch die ausgetauschten Neuigkeiten beiden Nachbarinnen „Kreszenzia und Klothilde“ (Verena Weinzierl und Steffi Scherzer) die sich über ihre besseren Hälften beklaften und so manche Schandtaten der Dorfbewohner aufdeckten, wurden mit großem Beifall bedacht. Reißenden Absatz fanden anschließend die Lose für die mit Sachpreisen reich bestückte Tombola, die zugleich auch für eine Aufbesserung der Vereinskasse sorgte.

Einen ganzen Korb von Neuigkeiten und Bravourstücken ihrer besseren Ehehälften hatten Kreszenzia (Verena Weinzierl l.) und Klothilde (Steffi Scherzer r.) mitgebracht.

Lauten Beifall ernteten die Tanzeinlagen der Jugendgarde des LGC Mallersdorf/Pfaffenberg


20.Januar 2011
Generalversammlung
(von Helene Strasser)

Traditionsgemäß am Festtag des hl. Sebastian fand die Generalversammlung der FFW Sallach am Donnerstagabend im Gasthaus Hagn statt, zu der der Vorsitzende Christian Strasser viele aktive und passive Mitglieder begrüßen konnte. Unter ihnen galt sein besonderer Gruß Ehrenvorstand Alois Hagn, Ehrenmitglied Erich Scherzer und den Mitgliedern der Damenlöschgruppe. Nach der Gedenkminute für alle verstorbenen Feuerwehrkameraden erstatteten 1.Kommandant Manfred Scherzer, Vereinsvorsitzender Christian Strasser und Kassenführerin Hildegard Knott ihre Rechenschaftsberichte. Aus dem verhältnismäßig kurzgefassten Tätigkeitsbericht des stimmlich angeschlagenen 1. Kommandanten Manfred Scherzer war zu entnehmen, dass die Wehr , derzeitiger Aktivenbestand 60 davon 13 Frauen, im vergangenen Jahr dreimal ausrücken musste. Dies waren neben einem Garagenbrand im eigenen Dorf, der aber dank des schnellen Einsatzes der eigenen Wehr und mit Hilfe modernster Hilfsmittel der beiden Stützpunktwehren Geiselhöring und Mallersdorf problemlos gelöscht werden konnte, zwei kurze Löscheinsätze bei einem Lagerhallen- und einem Kabelbrand in einer Bäckerei. Gerade bei ersterem zeigte sich auch, so Kommandant Manfred Scherzer, wie wichtig es sei, dass sich mehrere Feuerwehrmänner in der Bedienung der Tragkraftspritze auskennen. Dieses sei nicht zu letzt durch regelmäßigen Besuch der angesetzten Übungen zu erreichen. Dazu waren die Aktiven im Jahr 2010 viermal zu technischen Hilfeleistungen aufgerufen. Besonders erfreut zeigte sich der Kommandant darüber, dass nach längerer Pause wieder ein Leistungsabzeichen von einer Nachwuchsgruppe abgelegt wurde. Auch die theoretische Ausbildung zum richtigen Verhalten der Gruppe im Löscheinsatz und die Handhabung und Bedienung der Funkgeräte und des Notstromaggregates wurden 2010 nicht vernachlässigt. Außerdem wurde ein Erste-Hilfe-Auffrischungskurs absolviert, den der BRK-Ausbildungsleiter im Landkreis Straubing-Bogen, Martin Schmauser leitete. Sein abschließender Dank galt vor allem seinem Stellvertreter, 2.Kommandant Georg Altmann, den Gerätewarten Martin Quegwer, Robert und Johann Kulzer, sowie Ehrenmitglied Erich Scherzer, der sich gewissenhaft um die Ordnung im Feuerwehrgerätehaus bemüht. Der Stadt Geiselhöring und allen Aktiven galt ebenfalls sein Dank.
Der Vorsitzende des FFW-Vereins, Christian Strasser gab zu Beginn seines Tätigkeitsberichtes den aktuellen Mitgliederstand des Feuerwehrvereines mit 93 passiven Mitgliedern bekannt und ging seinerseits besonders auf die gesellschaftlichen Ereignisse im vergangenen Vereinsjahr ein. Erwähnenswert seien hier die Vorbereitungen für die Teilnahme am historischen Festzug der 1000-Jahrfeier. Gerade der fachmännisch und künstlerisch beeindruckende Themenwagen über den großen Brand im Jahr 1874 und die große Fußgruppe in zeitgemäßen Uniformen und Kostümen mit entsprechender Ausstattung fanden bei den Zuschauern große Anerkennung und Bewunderung. Hier galt sein Dank den Hauptinitiatoren Georg Altmann, Otto und Gerhard Hien, Alfons Schulz und Robert Kulzer. Auch das Aufstellen des Maibaumes ging dank der hervorragenden Organisation durch den 2. Kommandanten Georg Altmann und der Mithilfe vieler Freiwilliger aus allen Ortsvereinen problemlos über die Bühne. In guter Erinnerung sei auch der Feuerwehrfasching im Gasthaus Hagn mit zwei Showeinlagen der Feuerwehrdamen. Schwieriger gestaltete sich die Teilnahme am 140-jährigen Gründungsfest der FFW Obersunzing, wofür wenig Bereitschaft gezeigt wurde. Leider konnte wegen der großen Baumaßnahme der Gastwirtschaft Hagn das traditionelle Feuerwehrfest 2010 nicht abgehalten werden, was natürlich auch in der Vereinskasse zu spüren war. In sechs Ausschusssitzungen habe man die notwendigen Vorbesprechungen getroffen und notwendige Vorarbeiten in die Wege geleitet. Überörtlich beteiligte man sich am Florianifest in Geiselhöring, am Dorffasching in Hadersbach und am Fußballhallenturnier der Feuerwehr Geiselhöring. Zum Schluss dankte Vorsitzender Christian Strasser allen Aktiven, insbesondere den beiden Kommandanten Manfred Scherzer und Georg Altmann, sowie allen Mitgliedern des Vereinsausschusses, der Damenlöschgruppe und allen Aktiven sowie passiven Mitgliedern für ihren Einsatz und ihre Treue zur Wehr. Besonders herzlich dankte er dem Vereinskameraden Otto Strasser für die mustergültige Führung der eigenen Vereinschronik. Aus dem Kassenbericht von Kassenführerin Hildegard Knott ging hervor, dass die Wehr über ein gesundes finanzielles Polster verfüge. Kassenprüfer Erich Scherzer schlug der Versammlung die Entlastung der Kassenführerin vor, da er ihr eine einwandfreie Arbeit bestätigen konnte.
Vorsitzender Strasser gab dann die anstehenden Termine im neuen Vereinsjahr bekannt: Faschingsgaudi am Samstag, 5.3. mit Besuch der Mallersdorfer Jugend-Prinzengarde, 29.5. Teilnahme an der Fahnenweihe in Gundhöring, 12.6. Feuerwehrfest in der Hagn-Halle, 3.7. Teilnahme an der Fahnenweihe in Petzkofen und 26.11. Hasenversteigerung im Gasthaus Hagn. Außerdem sei wieder ein Vereinsausflug geplant, wobei aber über Termin und Ziel noch beraten werden müsse. Im Punkt Wünsche und Anträge wurden das Auftreten der Vereinsfahne bei kirchlichen Festen und die Auswahlkriterien bei überörtlichen Alarmierungen angesprochen. Nachdem 1. Kommandant Manfred Scherzer eine Vorausschau der geplanten Aktivitäten im neuen Jahr gegeben hatte, beschloss er den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung mit dem Leitspruch der Feuerwehr „Helfen in Not ist unser Gebot“. Nun waren alle Anwesenden zu einem Spanferkelessen eingeladen.

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